In Glorious Times
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Informationen
Allgemeine Angaben
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| Label: |
The End Records |
| Durchschnittswertung: |
11.25/15 (4 Rezensionen) |
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Besetzung
| Nils Frykdahl |
Vocals, Guitars, Assorts |
| Dan Rathbun |
Bass, Hammered Dulcimer, Vocals |
| Carla Kihlstedt |
Violin, Vocals, Assorts |
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| Mike Bossi |
Drums, Percussion, Vocals |
| Michael Iago Mellender |
Drums, Percussion, Vocals, Trumpet, Guitars, Allsorts |
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Tracklist
| Disc 1 |
| 1. |
The Companions
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10.04
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| 2. |
Helpless Corpses Enactment
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5.57
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| 3. |
Puppet Show
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4.22
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| 4. |
Formicary
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5.47
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| 5. |
Angle Of Repose
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7.59
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| 6. |
Ossuary
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4.50
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| 7. |
The Salt Crown
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9.09
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| 8. |
The Only Dance
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4.21
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| 9. |
The Greenless Wreath
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7.06
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| 10. |
The Widening Eye
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5.14
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| 11. |
The Putrid Refrain
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2.55
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| Gesamtlaufzeit | 67:44 |
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Rezensionen

Düster-melodieselige hymnische Balladen bestimmen eindeutig das neueste Werk der (ehr)furchterregenden amerikanischen Rock-against-Rock-Formation, die im Herbst zum zweiten Teil ihrer Europatour anhebt.
Ob der sich im Verlauf stetig drohend steigernde Opener "Companions", mit dem sie auch in ihre Würzburger Show einstiegen, das mit Piano und himmlischen Chören versehene "Puppet Show" oder das beim Freakshow Festival als Zugabe erhaltene "The Greenless Wreath", allesamt lassen sie nur Headbanging im Zeitlupentempo zu.
Aber auch die Zappelfraktion kriegt zwischendurch was geboten, allerdings unterliegen diesmal die heftigen Parts einer Dramaturgie, die viel von Spannungsaufbau hält.
Die herrlich verschrobenen Gesangslinien bringen die Stärken der Vokalisten wunderbar zur Geltung, und manchmal klingt es, als habe eine Reinkarnation Peter Hammills im Duett mit Dagmar Krause eine ordentliche Metalinfusion gekriegt.
Nie kamen Sleepytime Gorilla Museum näher an die von vielen Kritikern als Einfluß zitierten Art Bears als in "The Only Dance" oder dem von Kihlstedt sowohl gesanglich als auch instrumental dominierten "Angel of Repose", das mittschiffs mit einem deliriösen, rhythmisch komplexen Violinenpart aufwartet und zu meinem Favoriten avanciert ist.
Ein weiteres unkategorisierbares Meisterwerk der Rockmusik!!!!
| Anspieltipp(s): |
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| Vergleichbar mit: |
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| Veröffentlicht am: |
31.5.2007 |
| Letzte Änderung: |
16.5.2007 |
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Glorreiche Zeiten? Ohne Moe! Staiano? Aufs erste Hören hat mich das dritte Studioalbum des Sleepytime Gorilla Museums doch etwas enttäuscht. Vielleicht fehlt mir auch die nachhaltende Euphorie, die das Erlebnis eines Konzerts der Band offenbar hinterlässt. Nicht von ungefähr hat mein Vorschreiber seine Rezension kurz nach einem solchen Ereignis verfasst. Nach einigen weiteren Durchläufen bin ich dann doch recht zufrieden mit ?In Glorous Times?, obwohl mir die beiden Vorgängerscheiben alles in allem besser gefallen.
Furchtbar viel Anderes als auf ?Grand Opening And Closing? und ?Of Natural History? bietet die Band aus Oakland auf ?In Glorious Times? nicht. Auch hier gibt es wirre, dadaistische, metallisch-schräge Musik zu hören, die so wohl von keiner anderen Band auf unserem Globus gebraut wurde und wird. Ein paar Dinge haben sich aber doch verändert. Die Musik ist eine Spur eingänglicher geworden, melodischer und ruhiger (Charly schreibt da weiter oben etwas von Balladen). Das schräge RIO-Element ist etwas in den Hintergrund gerückt (es fehlt halt Moe! Staiano), zugunsten von seltsam eindringlichen Liedern und etwas geradlinigerem, metallischem Geriffe. Gleichzeitig kommen Retroelemente deutlicher zum Tragen. Ab und zu klingt es hier nämlich wirklich sehr nach King Crimson, insbesondere was die Gitarrenarbeit anbelangt. Auch kommt es mir so vor, als würde auf ?In Glorious Times? mehr gesungen als auf den Vorgängeralben, richtig gesungen meine ich (Frykdahl kann nämlich singen, wenn er will). Fast muss man das Album als songorientiert bezeichnen (balladenhaft, von mir aus).
?In Glorious Times? ist runder und ausgeglichener als die beiden Vorgängeralben (es fehlt halt Moe! Staiano). Leider klingt die Scheibe daher ein wenig gleichförmiger, weniger wirr, heftig, extrem und ausgeflippt (also, für jemanden wie mich, der sich andauernd mit schrägem Kram die Ohren zudröhnt - ziemlich wirr, heftig und ausgeflippt ist das Ganze natürlich immer noch). Auf den älteren Scheiben war auch was die Klangvielfalt (die Zahl der verwendeten Instrumente) anbelangt etwas mehr los (es fehlt halt Moe! Staiano). Und so richtig neu ist die Musik nun auch nicht mehr, wenn man denn die ersten beiden Scheiben der Gruppe kennt. Trotzdem stehen Speepytime Gorilla Museum mit ihrer Mischung aus King Crimson, Art Bears und kantig-heftigem Metal (sehr vereinfacht charakterisiert) ziemlich einzigartig da. Vielleicht ist dieses Album der ideale Einstieg in die Musik der Band. Wer das hier Gebotene verträgt, der kann sich dann in der Discographie nach Vorne arbeiten. Mein Lieblingsalbum von SGM bleibt aber ?Grand Opening And Closing?. Damals war diese Musik einfach unglaublich frisch und neuartig!
| Anspieltipp(s): |
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| Vergleichbar mit: |
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| Veröffentlicht am: |
19.6.2007 |
| Letzte Änderung: |
5.8.2011 |
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Zunächst mal möchte ich feststellen: Nils Frykdahl hat erfreulicherweise auf Gegrunze weitgehend verzichtet und sich darauf besonnen, dass er auch eine normale (soweit man bei SGM in irgendeiner Beziehung von "normal" sprechen kann) Stimme hat. Und das klingt um Klassen düsterer und eindringlicher. Bestes Beispiel: das einleitende The Companions. So ganz hat er dem Grunzen dann leider doch nicht entsagt, gleich im nachfolgenden Stück wird aufs übelste gegrunzt und geschreddert. Dann hat man's aber weitgehend hinter sich und lauscht Meisterwerken wie Angle of Repose mit wunderbarem Gesang von Carla Kihlstedt, die ebenso wunderbar hier Violine spielt.
Tatsächlich sind SGM, wie mein Vorredner schon anmerkt, nicht mehr ganz so ausgeflippt wie auf ihren ersten beiden Alben, man kann eine gewisse Diszipliniertheit feststellen. Die Stile werden nicht mehr so wild durcheinander geworfen (vgl. Sleep is Wrong auf dem Debüt), stattdessen erklingen eigenartige düstere Hymnen in überwiegend schleppendem Tempo, das die Eindringlichkeit der Musik noch verstärkt. Klar klingt das nicht mehr so überraschend neuartig wie im Jahre 2001, als das Debüt von SGM erschien. Aber kann man erwarten, dass eine Band mit jeder CD gleich einen neuen Stil erfindet?
Auf jeden Fall: das ist progressiv, nicht das Wiederkäuen 30 Jahre alter Ideen.
| Anspieltipp(s): |
The Companions, Angle of Repose... eigentlich alles außer Nr. 2 ;-) |
| Vergleichbar mit: |
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| Veröffentlicht am: |
8.8.2007 |
| Letzte Änderung: |
8.8.2007 |
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Nachdem mir schon Of Natural History nicht mehr das gab, was der Vorgänger und das Debüt Grand Opening And Closing versprach, bin ich nun bei In Glorious Times angekommen.
Und was soll ich sagen. Zäh und schwer trieft ein Sound aus den Boxen, dem ich nur schwer folgen kann. Bei aller Begeisterung meiner Vorredner, muss ich an dieser Stelle feststellen, dass mich In Glorious Times nur phasenweise überzeugt. Die Stücke wirken wenig emotional, teils überambitioniert und sind hier und da schlicht langatmig. Da helfen auch die Spiele mit zwei Stimmen, unterschiedlichen Stimmungen und teilweise gar herrlich verqueren Passagen nicht. Was mir fehlt, ist die krachend brutale Emotionalität des Debüts. Nicht, dass In Glorious Times nicht auch diese Wechselspiele hätte - ohne Frage sind die da: Puppet Show z.B. ist ein schwer kriechendes Ungeheuer, leider langweilen mich die nachfolgenden Formicary und Angle Of Repose um so mehr. Doch irgendwie wirkt es nicht. Zumindest bei mir nicht.
Ihre große Klasse stellt die Band auch auf In Glorious Times nach wie vor unter Beweis. Ich muss für meinen Teil feststellen, dass es leider nicht zündet. Vielleicht ist es doch der Eindruck des Live-Konzerts, der bei meinen Vorrednern tatsächlich Wunder bewirkt. Für mich hat das Album schlichtweg zu viel zähen Fluss und zu wenig Kick. Nur zähes Um-die-Ecke-rocken mag zwar sehr anspruchsvoll sein, für mich auf Dauer allerdings zu gleichtönend.
So, nun dürft ihr mich verhauen...
| Anspieltipp(s): |
Puppet Show |
| Vergleichbar mit: |
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| Veröffentlicht am: |
10.8.2007 |
| Letzte Änderung: |
11.8.2007 |
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