Planetarium
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Informationen
Allgemeine Angaben
Besetzung
| Gigi Venegoni |
guitar, keyboards, voice, piano |
| Piero Mortara |
piano, accordion, keyboards |
| Enzo Zirilli |
drums, percussion, cahon |
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| Alessandro Maiorino |
electric & acoustic bass |
| Marco Astarita |
percussion |
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Gastmusiker
| Silvano Borgatta |
piano, keyboards |
| Diego Borotti |
soprano sax |
| Roberta Bacciolo |
voice |
| Tiziano Lamberti |
voice |
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| Furio Chirico |
drums |
| Luciano Saracino |
fretless bass |
| Luca Panicciari |
cello |
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Tracklist
| Disc 1 |
| 1. |
Abracadanza
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5:58
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| 2. |
L'Albero Del Pane
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7:18
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| 3. |
Bibuschka
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5:56
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| 4. |
Rotta 355 Bothros
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7:54
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| 5. |
Animarmonica
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9:02
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| 6. |
La Felicità Sulle Scale
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6:16
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| 7. |
A Perdifiato
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5:46
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| 8. |
La Luna Sopra Dogliani
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5:10
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| Gesamtlaufzeit | 53:20 |
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Rezensionen

Nach vielen Jahren Pause packt es ?Gigi? Venegoni, der frühere Saitenhexer von Arti & Mestieri, nochmals an und veröffentlicht ein neues Album. Er bedankt sich dabei ausdrücklich bei seinem Arti & Mestieri-Bandkumpel Beppe Crovella für die Unterstützung, ohne die er es wohl nicht durchgezogen hätte. Allerdings tritt Crovella selbst als Musiker auf dem Album nicht in Erscheinung, sehr wohl allerdings der Arti & Mestieri-Super-Drummer Furio Chirico auf einem Stück.
?Planetarium?, mit einer schmelzenden Erdball-Kerze als Coverbild (sanfte Kritik an der Klimakatastrophe?), ist denn auch ein nettes Album geworden. Die durchweg hervorragenden Musiker lassen das Zuhören zu einem kurzweiligen Spaß werden, der größer ist, als er eigentlich angesichts des gebotenen Songmaterials sein dürfte. Da sieht man mal wieder: Gute Musiker sind zunächst mal das A & O.
Überwiegend locker-flockiger JazzRock wird hier geboten, der so locker und leicht daherkommt, dass die Grenze zur beschwingten Fahrstuhlmusik manchmal nicht weit scheint. Und in einem Fall - ?Bibuschka? - leider auch deutlich überschritten wird. Ansonsten kann man sich alles gut Anhören. Venegoni ist ein guter Gitarrist, der mit seiner Gitarre neben flotten Läufen auch schöne Bilder malen kann. Und die anderen Musiker legen einen flotten, groovigen Teppich für den Cheffe, der halt ? wie gesagt ? stellenweise arg gefällig gerät. Das einfallsreich eingesetzte Accordion sorgt für interessante Akzente und eine sicherlich ungewohnte Klangfarbe. Es gibt kleine folkige Ethnoeinsprengsel, sanfte bluesige Ausflüge und einmal gar sowas wie richtigen Rock. Das Album ist im übrigen ein klares Kopfhörer-Werk, da hier einige Produktionsgimmicks, wie Ethno-Laute, Sprachfetzen, Wasser plätschern und so weiter erst wirklich wahrnehmbar werden.
Der Höhepunkt des Albums ist ganz klar ?Rotta 355 Bothros?, in dem die Gäste Furio Chirico, der sein übliches virtuoses Schlagzeuggewitter entfacht, und Luciano Saracino am Bass ordentlich Gas geben und für ein brodelndes Rhythmusgeflecht sorgen, welches Venegoni zu außerordentlich heftigen Soli inspiriert. Ein klasse Song! Richtig gut wird es dann auch noch mal in ?A Perdifiato?, wo der Gastmusiker Luca Panicciari mit seinem Cello für eine neue Klangfarbe sorgt.
Tja, was bleibt? Viel entspannter JazzRock, der viel zu gut gespielt ist, als das man das Album wirklich in Grund und Boden stampfen könnte. Nur zwei wirklich gute Titel sind allerdings denn auch etwas wenig, so dass der Hörer irgendwie ein bisschen unbefriedigt zurückbleibt.
| Anspieltipp(s): |
eigentlich alles ausser "Bibuschka" |
| Vergleichbar mit: |
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| Veröffentlicht am: |
30.8.2007 |
| Letzte Änderung: |
30.8.2007 |
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Alle weiteren besprochenen Veröffentlichungen von Venegoni & Co.
| Jahr |
Titel |
Ø-Wertung |
# Rezis |
| 1979 |
Sarabanda |
8.00 |
1 |
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