No More Travelling Chess
|
|
Informationen
Allgemeine Angaben
|
|
| Label: |
Cyclops |
| Durchschnittswertung: |
8.5/15 (2 Rezensionen) |
|
Besetzung
| Andy Tillison |
Gesang, Keyboards, Gitarre, Schlagzeug |
|
| Guy Manning |
Gitarre, Keyboards |
|
Tracklist
| Disc 1 |
| 1. |
Arrow
|
7.45
|
| 2. |
Roncevaux
|
6.50
|
| 3. |
Flight
|
19.24
|
| 4. |
Modern
|
10.02
|
| 5. |
In the Black Room
|
12.17
|
| 6. |
Advance
|
8.46
|
| 7. |
Evolutionary Status Quo
|
4.43
|
| Gesamtlaufzeit | 69:47 |
|
|
Rezensionen

"No More Travelling Chess" enthält bis auf zwei eigene Titel auschließlich Coverversionen von Peter Hammill und Van der Graaf Generator. Ursprünglich wurde das Album 1992 als Kassette unter dem damaligen Bandnamen "Gold Frankincense and Diskdrive" veröffentlicht. Für die CD Ausgabe, natürlich mit dem aktuellen Namen "Parallel or 90 Degrees", tat sich Andy Tillison noch einmal mit seinem damaligen Kollegen Guy Manning zusammen, um ein weiteres Hammill Cover aufzunehmen, "In the Black Room".
Insgesamt sind die Cover ziemlich nah an den Originalen gehalten, mit ein bisschen mehr E-Gitarre. Sogar das so VdGG typische Saxophon wird imitiert. Lediglich der Titel "Modern" weicht etwas stärker vom Original ab, vor allem im Mittelteil, der hier aus ziemlich freien Klängen besteht.
Die Titel "Advance" und "Evolutionary Status Quo" stammen aus eigener Feder, sind in ihrer Machart allerdings eindeutig von Van der Graaf Generator beeinflusst.
"No More Travelling Chess" ist vielleicht kein essentielles Werk, es ist eher als ein Dokument der Entwicklungsgeschichte einer der interessantesten Bands der zeitgenössischen Progszene zu sehen.
| Anspieltipp(s): |
Modern, Flight |
| Vergleichbar mit: |
Van der Graaf Generator |
|
| Veröffentlicht am: |
10.5.2002 |
| Letzte Änderung: |
10.5.2002 |
|
|
|
Zum Seitenanfang

Ich halte die kläglichen, offenbar am Heimcomputer entstandenen "Arrangements" und damit die klangliche Gesamterscheinung von "No more travelling chess" für ziemlich grausig, bzw. bestenfalls für sehr gewöhnungsbedürftig. Das Ganze klingt wie eine sterile, ziemlich amateurhafte low budget-Produktion mit wenig aufbaulichen Keys, und stümperhaftem Schlagzeug aus der Dose. Die Fans wollten diese Demoaufnahmen angeblich unbedingt auf CD haben. Das haben wir nun davon...
Es spricht sehr für die Qualität der Hammil'schen Kompositionen, dass die CD durch die zeitlosen, hier nicht besonders pfleglich behandelten Hammill-Songs einigen Unterhaltungswert entwickeln kann. Auch dem Gesang von Tillison kann ich einigen Charme nicht absprechen. Na gut, Hammill selbst scheute auch vor billig und spartanisch wirkenden Arrangements nicht zurück. So weit muss man dem Original aber doch nicht nacheifern...
Musikalisch nur selten das Niveau einer kreativen Neuinterpretation erreichend, bleibt die CD meines Erachtens nur für die absoluten Fans von Parallel or 90 Degrees von Interesse. Hammill- und Van der Graaf Generator-Sympathisanten greifen lieber zu den Originalaufnahmen. Obwohl, es soll Hörer geben, die Hammills Gesang unerträglich finden. "No more travelling chess" wäre für sie vielleicht eine Alternative.
| Anspieltipp(s): |
|
| Vergleichbar mit: |
|
|
| Veröffentlicht am: |
21.5.2006 |
| Letzte Änderung: |
21.5.2006 |
|
|
|
Zum Seitenanfang
Alle weiteren besprochenen Veröffentlichungen von Parallel or 90 Degrees
Zum Seitenanfang
|