Alive II
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Informationen
Allgemeine Angaben
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| Label: |
Musea |
| Durchschnittswertung: |
8/15 (3 Rezensionen) |
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Besetzung
| Atsunobu Tamura |
Gitarre |
| Hiroaki Itoh |
Keyboards |
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| Koichi Iwai |
Bass |
| Ichiro Fukawa |
Schlagzeug |
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Tracklist
| Disc 1 |
| 1. |
Rainbow Chase
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7:19
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| 2. |
Moon Over The Road
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4:59
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| 3. |
Meiji Street
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6:30
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| 4. |
Another Encounter
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9:17
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| 5. |
Jazz It
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9:35
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| 6. |
Yellow Moon
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8:17
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| 7. |
The End Of Tears
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11:34
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| 8. |
Blowout
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11:40
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| Gesamtlaufzeit | 69:11 |
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Rezensionen

Wenn ein Album den Titel Alive II trägt, kann man dank langjähriger Rezensentenerfahrung auch ohne nähere Kenntnisse über die Band zwei messerscharfe Schlussfolgerungen ziehen: erstens, es handelt sich um ein Livealbum; zweitens, es muss auch so was wie Alive I geben.
Vor allem die erste Schlussfolgerung ist nicht so trivial, wie es den Anschein hat. Dass es sich um Liveaufnahmen handelt, wird nämlich lediglich durch einen Blick ins Beiheft der CD bestätigt, ansonsten weist die CD keinerlei Liveatmosphäre auf, man hört weder Beifall noch sonstige Publikumsgeräusche. Halt, das stimmt nicht ganz: nach dem letzten Titel lässt sich tatsächlich Applaus erahnen, der freilich nur durch genauestes Hinhören von entferntem Meeresrauschen oder sonstigen Hintergrundgeräuschen zu unterscheiden ist.
Was soll's, mag die Aufnahme klingen wie aus dem Studio, Hauptsache ist doch, was musikalisch geboten wird. Nun kenne ich keine anderen Veröffentlichungen des japanischen Quartetts, aber wenn ich die Rezensionen der Kollegen zu den anderen Alben lese, scheint Alive II nicht viel anders zu klingen als seine Vorgänger. Auch hier wird instrumentaler Jazzrock geboten, eher der lockeren, entspannten Art. Das darf auch mal ein bisschen "frickelig" sein, bleibt aber immer irgendwie brav und, das muss ich leider so sagen, auch ein bisschen bieder.
Technisch ist den vier Herren keinerlei Vorwurf zu machen (lediglich der Keyboarder zeigt bisweilen eine Vorliebe für 80er-typische Plastikklänge), insbesondere der Bassist erreicht teilweise schon Hattlersche Qualitäten, aber insgesamt bleibt die Musik seltsam gesichtslos und gleitet hin und wieder auch in eine gewisse Beliebigkeit ab - der Hang zur Berieselungsmusik ist ja leider ein Problem vieler Produktionen aus dem Jazzrock-Bereich. Da kann noch so viel und durchaus virtuos soliert werden, was jedes Instrument hier mal darf, so richtig spannend wird es nie.
Wem kann man Alive II nun empfehlen? Auf keinen Fall dem, der typische Nippon-Überdrehtheiten sucht. Wer aber auf entspannten, dennoch nicht zu banalen Jazzrock im Stil der späteren Weather Report steht, kann den Japanern durchaus mal ein Ohr leihen.
| Anspieltipp(s): |
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| Vergleichbar mit: |
Weather Report |
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| Veröffentlicht am: |
2.10.2007 |
| Letzte Änderung: |
2.10.2007 |
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?Alive II? ist wie bei Kollege Jochen mein Erstkontakt mit den Japaner Side Steps. Um es vorweg zunehmen: Ich verspüre nicht gerade Lust diese Bekanntschaft weiter auszubauen.
Die vier Japaner machen JazzRock, ich will mal sagen amerikanischer Prägung. Das ist viel ?easy listening? dabei, manchmal auch ein bisschen Gefrickel, aber so richtig die Post ab geht nie. Dazu kommt die sterile Atmosphäre des Albums, welches um seine ganze Liveatmosphäre gebracht wurde... seltsam das. Höhepunkt ist Track 4 - ?Another Encounter? - wo die Band tatsächlich mal ein bisschen aus sich herausgeht. Wobei gerade der Bassist sich redlich Mühe gibt, auch ungewöhnliches einzubringen. Jochens Hattler-Vergleich ist da nicht unpassend.
Fazit: Gute Musiker, die sich für meinen Geschmack deutlich unter Wert verkaufen. Wenn man den Kollegen-Rezis glauben darf, tun sie das schon mindestens vier Alben lang. Also kann es auch sein, dass einfach nicht mehr drinsteckt. Interessant, das so eine durchschnittliche Band immer wieder eine Chance erhält und weit interessantere Combos um Plattenverträge vergeblich kämpfen. Aber das muss man natürlich nicht verstehen.
| Anspieltipp(s): |
egal |
| Vergleichbar mit: |
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| Veröffentlicht am: |
6.10.2007 |
| Letzte Änderung: |
10.2.2008 |
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Irgendwie will diese Scheibe auch bei mir nicht so recht zünden. Und das liegt sicher nicht an mangelnder instrumentaler Virtuosität. Zureichend Druck hat die Musik auch. Und komplex ist es sowieso. Über die Ästhetik von Quietschesynthies kann man allerdings streiten. Davon mal ab also alles im grünen Bereich, könnte man meinen. Aber tatsächlich dudelt dieser Jazzrock auch an mir vorüber. Diese Dudeligkeit ist es, die die ansonsten sicher talentierte Combo ins Mittelmaß rückt. Dass das im Jazzrock nicht zwangsläufig so sein muss, haben im gleichen Jahr etwa die Kollegen von Twangorama auf berückende Weise gezeigt. Dennoch: die Jungs haben's drauf. Und wer frickeligen Jazzrock mag, wird hier fündig.
| Anspieltipp(s): |
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| Vergleichbar mit: |
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| Veröffentlicht am: |
8.2.2008 |
| Letzte Änderung: |
9.2.2008 |
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