Le Mani
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Informationen
Allgemeine Angaben
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| Label: |
BTF |
| Durchschnittswertung: |
8/15 (1 Rezension) |
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Besetzung
| Dario Piana |
Keyboards |
| Maurizio Gazzi |
Schlagzeug (1,2,3) |
| Roberto Bianconi |
Flöte, Saxofon (1,2,3) |
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| Claudio Fucci |
Gesang, Gitarre (1,2,3,5) |
| Mario Orfei |
Bass (1,2,3) |
| Dario Guidotti |
Flöte (5) |
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Tracklist
| Disc 1 |
| 1. |
Tarantella
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3:25
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| 2. |
Il Palazzo
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6:06
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| 3. |
Canto
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3:34
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| 4. |
Mani
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1:35
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| 5. |
La casa del vento
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3:28
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| Gesamtlaufzeit | 18:08 |
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Rezensionen

Le Mani (die Hände) wurden Anfang der 70er Jahre in Mailand gegründet. Nachdem man einige Jahre als ELP-beeinflusstes Instrumentalquartett unterwegs war und dabei u.a. als Vorgruppe von Banco auftrat, stieß der Sänger Claudio Fucci dazu. Mit diesem begannen Le Mani 1976 ein Album einzuspielen, auf Grund von Problemen mit dem Label wurden die Aufnahmen jedoch nicht fertiggestellt. Erst dreißig Jahre später wurden die damals eingespielten Stücke bei BTF veröffentlicht, und so kann man nun endlich das laut Werbung des Labels "einmalige Potenzial" der Band kennen lernen. Die CD-Ausgabe ist allerdings auf 666 "handnummerierte" Exemplare limitiert.
Halt! Trotzdem nicht gleich die Kreditkarte zücken! Was die Werbung nämlich verschweigt: die CD bringt es gerade mal auf schlappe 18 (ja, achtzehn) Minuten Spielzeit. Was das Label nicht davon abhält, den vollen Preis dafür zu verlangen. Im Endeffekt bedeutet das fast 1 ? pro Minute Musik (man stelle sich das bei den FloKis vor...), exklusive Versandkosten. Das ist schon ärgerlich genug, hinzu kommt die nicht ganz optimale Klangqualität, die immer wieder von leichten Verzerrungen geprägt ist.
So, jetzt habe ich schon mehr geschrieben als die CD lang ist und immer noch nichts zur Musik gesagt. Wie steht es denn nun mit dem "einmaligen Potenzial"? Potenzial hat die Band auf jeden Fall. Le Mani bieten soliden klassischen Prog mit - wie eingangs erwähnt - deutlichem Einfluss von ELP, der vor allem in den ersten drei Stücken hörbar ist. Insbesondere Tastenmann Dario Piana setzt mit seinem Emerson-inspirierten Orgelspiel Akzente. Le Mani sind jedoch keinesfalls ein ELP-Klon, sondern verbinden diese Einflüsse mit der schwebenden Leichtigkeit, die so viele Bands der klassischen Italo-Szene auszeichnet. Auf Il Palazzo ist diese Kombination besonders schön gelungen: flotter Auftakt mit kräftigem Orgelgeflitze, gefolgt von einem geradezu hymnischen Part, bei dem Roberto Bianconi schöne Einsätze an Saxofon und Flöte beisteuert. Zum Schluss des Stücks wird's dann noch ein bisschen folkig.
Nach dem Klaviersolo Mani folgt zum Abschluss mit La Casa del Vento noch ein besonders schönes Beispiel für den spezifisch italienischen 70er-Jahre-Prog. Sänger Claudio Fucci wird bei diesem lyrischen Song nur von Akustik-Gitarre, Flöte und Klavier begleitet.
So "einmalig" wie behauptet ist das Ganze sicherlich nicht. Gut gemacht schon, aber die extrem kurze Spielzeit bei vollem Preis stößt mir schon extrem sauer auf. Von daher kann ich diese CD allenfalls fanatischen Italoprog-Sammlern empfehlen. Ach ja, die "Handnummerierung" fehlt bei meinem Exemplar übrigens...
| Anspieltipp(s): |
Il Palazzo, La Casa del Vento |
| Vergleichbar mit: |
ELP meets PFM |
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| Veröffentlicht am: |
13.2.2008 |
| Letzte Änderung: |
13.2.2008 |
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