Tenderloin
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Informationen
Allgemeine Angaben
Besetzung
| Dave Tucker |
electric guitar, electronics |
| Ernesto Diaz-Infante |
acoustic guitar |
| Danielle DeGruttola |
cello, electric cello (11) |
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| Damon Smith |
double bass |
| Scott R.Looney |
real-time laptop processing |
| Garth Powell |
drums, percussion, idiophone |
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Tracklist
| Disc 1 |
| 1. |
SoMa
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8:45
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| 2. |
Cow Hollow
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4:27
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| 3. |
Amoeba cleaned mme out!
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4:00
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| 4. |
Tenderloin
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4:43
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| 5. |
Tien I-Lou
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5:10
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| 6. |
Mission Dolores
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5:41
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| 7. |
Castro
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6:24
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| 8. |
Laguna
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5:25
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| 9. |
Nihonmachi
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5:34
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| 10. |
Crooked Lombard
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3:18
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| 11. |
Left Luggage
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3:58
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| 12. |
Presidio
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5:28
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| 13. |
Yerba
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4:29
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| Gesamtlaufzeit | 67:22 |
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Rezensionen

Gitarrist Dave Tucker kommt eigentlich aus der Punk-Szene, war kurz bei The Fall und mutierte dann zum Improvisationskünstler. Als solcher hat er in der Londoner Szene einen guten Namen. Im Sommer 2001 bereiste Tucker erstmals die USA. Ein Bekannter vor Ort, der Chef des Musiklabels ?Pax Recordings?, Ernesto Diaz-Infante, sorgte für Kontakte zu anderen Musikern, spielte auch selbst gleich mit und so entstand ein Studioalbum (mit einer Live-Einlage) als Dokument von Tuckers Reise. Aufmerksam gemacht hatte mich die eigenwillige Besetzung mit Cello, Kontrabass und Laptop.
?West Coast Project?, das könnte einen voreingenommen machen. Harte Gitarren zu statischem Drumming, countryesker Gesang mit Mitgröhl-Refrains sucht man hier allerdings vergebens. Eher schon scheinen die Musiker Klänge und Tonfolgen zu erforschen. Manchmal ertönt nur ein Scharren, manchmal gestatten sich die Musiker eine kurze Passage des Zusammenspiels. Gelegentlich prasseln Tonkaskaden nur so auf den Hörer hernieder. Dann hat das Album seine besten Momente.
Ansonsten herrscht auch viel Ziellosigkeit, ?freiformatiges Gedudel?, werden Klangwolken erzeugt, die auch wieder verklingen, aber keinen Eindruck hinterlassen. Nicht gerade mein Ding, was hier passiert, dazu fehlt es mir doch zu sehr an Strukturen, an Organisation, an Rhythmik und natürlich an Melodien. Songs beginnen und enden, ohne, dass das zwingend erscheint. Da wünsche ich mir schon etwas Komposition herbei. Trotzdem hat das Album unbestritten beeindruckende Momente, vor allem wenn man mit dem Kopfhörer hört. Ist das Musik? Wer weiß...
Allerdings sollte dieses Album ein Tipp für alle Fans des Schrägen und Obskuren sein. Wer sich für Kada, Yonhosago oder Random Touch begeistern kann, der wird auch hier fündig.
| Anspieltipp(s): |
egal |
| Vergleichbar mit: |
siehe Rezi-Text |
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| Veröffentlicht am: |
6.6.2008 |
| Letzte Änderung: |
16.1.2009 |
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