Ascension
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Informationen
Allgemeine Angaben
Besetzung
| Junior & Yonni |
Stimme |
| Diogo, JP, Spieli & Jona |
Gitarre |
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| Bruno & Baptiste |
Bass |
| Ron & Zen |
Schlagzeug |
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Tracklist
| Disc 1 |
| 1. |
Ascension
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28:51
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| Gesamtlaufzeit | 28:51 |
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Rezensionen

Kehlvin und Rorcal sind die Namen zweier aus der Westschweiz stammender Metalformationen, die sich 2008 für eine gemeinsame EP mit dem Titel Ascension zusammentaten. Die EP enthält nur einen einzigen Titel von knapp 30 Minuten Länge.
Von keiner der beiden Bands kenne ich irgend etwas anderes, kann also nicht sagen, wer hier welche Einflüsse eingebracht hat. Metal ist ja auch nicht unbedingt so meine Baustelle, so dass ich diesem Album erstmal skeptisch gegenüberstand; als ganz so schlimm wie erwartet entpuppte es sich dann aber doch nicht.
Insgesamt zehn Musiker, von denen keiner seinen vollen Namen preisgibt, sind hier am Werk, darunter gleich vier Gitarristen. Entsprechend gitarrenlastig ist die Musik. Allerdings ist kein Metal-typisches Shreddern angesagt, die Doppelband bevorzugt nach einer gut dreiminütigen Feedback-Orgie eine Art düsteren Zeitlupen-Metal: brutale Riffs, die dem Hörer nicht in Lichtgeschwindigkeit um die Ohren gehauen werden, sondern sich in geradezu postrockiger Manier zu gewaltigen Klanggebirgen auftürmen und sich unerbittlich in die Gehörgänge einfräsen. "Doomig" nennt man das wohl. Ziemlich genau in der Mitte des Stücks gönnt man dem Hörer eine kleine Atempause in Form einer ruhigeren Passage, die von "clean" gespielten Gitarren bestimmt wird, bevor es wieder härter zur Sache geht.
Leider können Kehlvin und Rorcal nicht auf das genretypische Grunzen und Keifen verzichten, schicken sogar gleich ihre beiden Shouter zusammen ans Mikro. Immerhin sind deren Lautäußerungen meist ziemlich im Hintergrund gehalten, trotzdem rückt mir das die an sich nicht uninteressante Musik wieder zu sehr in Richtung altbackener Metal-Klischees. Denn was wohl gar finster und böse wirken soll, kommt mir einfach nur lächerlich vor und macht viel Atmosphäre kaputt.
Trotz einiger interessanter Ansätze ist Ascension nicht so richtig mein Ding; als reines Instrumentalalbum wäre es deutlich besser bei mir weggekommen. Doom-Metal-Aficionados und metallophile Postrocker können aber durchaus mal reinhören.
| Anspieltipp(s): |
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| Vergleichbar mit: |
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| Veröffentlicht am: |
7.7.2008 |
| Letzte Änderung: |
7.7.2008 |
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