Koncert W Trojce
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Informationen
Allgemeine Angaben
Besetzung
| Maja Konarska |
vocals |
| Daniel Potasz |
keyboards |
| Andrzej Kutys |
guitar |
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| Pawel Gotlas |
bass |
| Maciek Kazmierski |
drums |
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Tracklist
| Disc 1 |
| 1. |
Zapowiedz
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2:02
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| 2. |
Inermis
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5:00
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| 3. |
Flos
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4:42
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| 4. |
Tabu
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4:56
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| 5. |
Jesugej von Baatur
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4:15
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| 6. |
Wiem
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4:26
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| 7. |
Stadium wiary
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4:39
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| 8. |
Szalenstwo
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3:41
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| 9. |
List z raju
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4:48
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| 10. |
Taniec ze smiercia
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2:54
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| 11. |
Meren Re (Rapsod)
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5:00
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| 12. |
Modlitwa o zmilowanie
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4:20
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| 13. |
Nie moge zmienic nic
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6:26
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| 14. |
To nic nie dalo przyjacielu mój + publicznosc
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3:14
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| Gesamtlaufzeit | 60:23 |
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Rezensionen

Wer schon immer mal wissen wollte, wann und wie die Polen Moonlight im Laufe ihrer inzwischen schon 17jährigen Karriere zu einer schwerkategorisierbaren Heavy-New Artrock-Combo mutiert sind, der erhält mit dem 2002er-Livealbum "Koncert W Trojce" sachdienliche Hinweise. Irgendwas muß zwischen 2001 und 2004, als das Album "136" erschienen ist, passiert sein. Die Band hat in dieser Zeit ihre Stilistik grundlegend verändert und erweitert. Davon hat sich live 2001 noch nichts angedeutet.
Wenn man die einigermaßen lang geratene Einleitung in polnisch, in der nicht nur Moonlight angesagt werden, sondern vermutlich auch noch auf diverse anstehende Konzertereignisse hingewiesen wird, überstanden hat, dann agieren Moonlight 'Live in Concert' 2001 als eine Art düstere Gothic-Hard Rock-Kapelle. Einzig der faszinierende Gesang der Maja Konarska ist zunächst das hervorstechende Merkmal. Maja Konarska zelebriert die Songs und bringt unterschiedlichste Klangfarben, vom glockenhellen Elfengesang über angedeutetes 'Ethno-Gejodel' bis hin zu kräftigem Shouting, ein. Dazu lässt die Band einen düsteren Soundtrack mit heftiger Gitarre, brummenden Bass und geschäftiger Percussion ertönen. Die Keyboards legen orchestrale Flächen, die hin und wieder gar sinfonischen Charakter erreichen.
All das ist nicht schlecht, die Songs im einzelnen teilweise sogar richtig klasse. Teilweise werden ein paar folkige Passagen eingebaut, aber trotzdem fehlt über das Konzert hinweg die Abwechslung. Und das ist das große Problem dieses Live-Albums: Bis zur Halbzeit meint man glatt den gleichen Song immer wieder zu hören (etwas überspitzt formuliert, aber ich hoffe man versteht, was ich ausdrücken will). Die Variabilität und das Stilgemenge, welches Moonlight später so auszeichnen sollen, fehlen hier noch. Es wird immer wieder in die rockige Gothic-Schiene eingeschwenkt. Gegen Ende wird der Härtegrad ein bisschen angezogen, was dem Ganzen insofern gut tut, als dass sich dadurch die Klangfärbung etwas in Richtung (Prog)Metal ändert. So bleibt also das etwas komische Gefühl, dass eine Sammlung durchweg nicht schlechter Songs insgesamt kein richtig überzeugendes Album bildet.
Die Zuschauer - wenn auch eine überschaubare Menge, wie man am Beifall hören kann - haben aber anscheinend ihren Spaß, was man am Schluss, wenn "Audience Participation Time" angesagt ist und Maja Konarska gemeinsam mit den Zuschauern anscheinend polnisches Volksliedgut intoniert, hören kann. Wobei ich denke, wenn man das Konzert selbst live erlebt hätte, der Eindruck vielleicht eher in Richtung "hypnotisches Erlebnis" gegangen wäre.
Das soll jetzt aber nicht zu negativ klingen, "Koncert W Trojce" ist trotz der genannten Schwächen ein durchaus unterhaltsames Konzertdokument einer noch in Entwicklung befindlichen Band.
| Anspieltipp(s): |
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| Vergleichbar mit: |
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| Veröffentlicht am: |
18.8.2008 |
| Letzte Änderung: |
24.3.2013 |
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