A Passion Play
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Informationen
Allgemeine Angaben
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| Label: |
Chrysalis |
| Durchschnittswertung: |
12.5/15 (4 Rezensionen) |
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Besetzung
| Ian Anderson |
Gesang, Gitarre, Flöte, Saxophon |
| Martin Barre |
Gitarre |
| John Evan |
Klavier, Orgel, Synthesizer |
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| Jeffrey Hammond-Hammond |
Bass |
| Barriemore Barlow |
Schlagzeug |
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Tracklist
| Disc 1 |
| 1. |
Part One
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21:34
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| 2. |
Part Two
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23:30
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| Gesamtlaufzeit | 45:04 |
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Rezensionen

Das Nachfolgewerk von "Jethro Tulls" grandiosem Konzept-Klassiker "Thick As A Brick" schlägt rein äusserlich in die gleich Kerbe. Wieder wird ein mehr als vierzigminütiges Stück in (vinyl-bedingt) zwei Teilen geboten: "A Passion Play". Die Lyrics sind wieder eher obskur (es geht wohl um Tod un Nachleben; ich bin aber nicht ganz sicher) und der Sound ist wieder weit recht weit entfernt von Tulls Bluesrock-Wurzeln.
Auch gegenüber dem Vorgänger hat man sich - bei gleicher Besetzung - etwas entfernt: Ian Anderson konzentriert sich nicht 'nur' auf Gesang, akustische Gitarre und Flöte, sondern steuert auch deutlich mehr quietschiges Sax an Stelle der Flöte bei als auf anderen Tull-Platten, wobei ich seinen recht dünnen Sax-Sound nicht sehr überzeugend finde und er auf späteren Platten ja auch wieder davon abgekommen ist. Dazu steht der Synthesizer weiter im Vordergrund, sei es mit pulsierenden begleitenden Schlägen oder als Melodieinstrument. Die Musik selbst ist wieder vielteilig und abwechslungsreich, daber aber eher zerissen und wenig rockend, auch wenn einige sehr schöne treibende Stellen zwischendurch geboten werden. Und natürlich gibt es wieder jede Menge Tull-typischer folkig-akustischer Stellen; allerdings wirkt alles etwas pathetischer und schwermütiger als bei "Thick As A Brick", vielleicht manchmal sogar zu überladen so. Als wirksames Gegenmittel dazu fungiert allerdings der geniale und zum Weglachen komisch-alberne Anfang der zweiten Teils: die vom Orchester begleitete "Story Of The Hare Who Lost His Spectacles", überaus amüsant erzählt von Keyboarder John Evan in typisch englischer Manier.
Der Gesamteindruck von "A Passion Play" ist zwiespältig: einige geniale einzelne Teilen in einem für mich zerissenen und nicht immer schlüssigen Ganzen, ohne dass dabei jemals wirklich ärgerliches oder störendes auftauchen würde. Dies mag allerdings auch damit zu tun haben, dass vieles von dem Material von "A Passion Play" in ursprünglich anderer Form geplant war, wie die erste "Nightcap"-CD ("Chateau D'Isaster Tapes") dokumentiert. Für Fans von "Thick As A Brick" ist "A Passion Play" sicher zu empfehlen, aber wer mit "TaaB" schon nicht viel anfangen konnte, wird sich wohl auch mit APP nicht anfreunden können.
| Anspieltipp(s): |
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| Vergleichbar mit: |
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| Veröffentlicht am: |
16.5.2002 |
| Letzte Änderung: |
16.5.2002 |
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Für mich das Jethro Tull-Meisterwerk schlechthin und gleichzeitig eine meiner Lieblingsplatten. Ganz besonders würde ich hier die kreative Keyboardarbeit von John Evans hervorheben wollen. Auch Ian Andersons Versuche, sich mit Saxophon anzufreunden erscheinen mir beachtenswert.
| Anspieltipp(s): |
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| Vergleichbar mit: |
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| Veröffentlicht am: |
8.6.2002 |
| Letzte Änderung: |
8.6.2002 |
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Ganz klar, Daumen hoch... A Passion Play, die einzige Tullplatte die ähnlich komplex, abgefahren, genial ist wie Thick as a Brick. Allerdings wurde hier sehr auf die Flöte verzichtet und stark mit Saxophon und Keyboards/Synthies experimentiert. Ähnlich wie beim Album "A", kommen mal andere Sounds und Instrumente zur Geltung. APP mag nicht so ausgereift sein wie TaaB aber durchaus ebenbürtig, vielleicht war dieser Sound nicht geeignet für weitere Alben, gehört aber mit zum Besten was Tull je abgeliefert haben. Außerdem finde ich gerade die pathetische Stimmung, die Udo nicht so liegt, absolut geil.
| Anspieltipp(s): |
da gibt?s nur alles oder nichts |
| Vergleichbar mit: |
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| Veröffentlicht am: |
21.5.2003 |
| Letzte Änderung: |
21.5.2003 |
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Da schließe ich mich Siggy und Piotre an. "A Passion Play" ist eines meiner Tull-Lieblingsalben, gerade die für Jethro Tull ungewohnt düstere Stimmung (vor allem im Kontrast zum Vorgänger "Thick As A Brick") finde ich faszinierend. Auch den Einsatz des Saxofons finde ich durchaus gelungen, und anders als Udo bedaure ich ein wenig, dass Anderson davon wieder abgerückt ist.
Für mich neben "Thick As A Brick" und "Songs from the Wood" die beste Tull-Scheibe.
| Anspieltipp(s): |
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| Vergleichbar mit: |
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| Veröffentlicht am: |
4.10.2004 |
| Letzte Änderung: |
4.10.2004 |
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Alle weiteren besprochenen Veröffentlichungen von Jethro Tull
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