Bilder einer Ausstellung + Die größten Hits
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Informationen
Allgemeine Angaben
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| Label: |
Amiga |
| Durchschnittswertung: |
8/15 (1 Rezension) |
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Besetzung
| Wolfgang "Paule" Fuchs |
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| Sascha Fuchs |
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Tracklist
| Disc 1 |
| 1. |
Promenade I
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2:05
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| 2. |
Gnomus
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2:31
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| 3. |
Promenade II
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1:07
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| 4. |
Das alte Schloß
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3:05
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| 5. |
Promenade III
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0:33
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| 6. |
Tuileries
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3:13
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| 7. |
Bydlo
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4:10
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| 8. |
Promenade IV
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0:50
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| 9. |
Ballett der Küklein in ihren Eierschalen
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2:17
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| 10. |
Samuel Goldenberg & Schmuyle
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3:23
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| 11. |
Der Marktplatz von Limoges
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1:47
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| 12. |
Catacombae (Sepulcrum romanum)
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2:02
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| 13. |
Cum mortuis in lingua mortua
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2:22
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| 14. |
Die Hütte der Baba Jaga
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1:51
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| 15. |
Das große Tor von Kiew
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5:22
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| 16. |
Die Sage
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1:50
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| 17. |
Ouversage
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2:25
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| Gesamtlaufzeit | 40:53 |
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| Disc 2 |
| 1. |
Seidenstraße
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2:54
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| 2. |
Maschinenmensch
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4:40
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| 3. |
Devil´s Drummer
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3:01
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| 4. |
Sturmglocke
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3:41
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| 5. |
Twin Towers Tragedy
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6:45
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| 6. |
Planetenwind
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4:00
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| 7. |
Wüstenschiffe
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3:53
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| 8. |
Cassiopeia
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3:55
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| 9. |
Drum Dance
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3:12
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| 10. |
Cyclos
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3:24
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| 11. |
Cosmorama
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3:58
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| 12. |
Galaxis
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3:32
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| Gesamtlaufzeit | 46:55 |
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Rezensionen

Die 1978 gegründete Formation Pond - manchmal auch P.O.N.D - gehört zu den wichtigsten Vertretern elektronischer Musik aus dem Gebiet der ehemaligen DDR. Mit ihren Stücken feierten Pond dort schon vor Jahrzehnten beträchtliche Erfolge, ohne dass das allerdings zu einem größeren Bekanntheitsgrad auch im bundesrepublikanischen Deutschland geführt hätte.
Zum dreißigjährigen Bandjubiläum hat sich die Gruppe - derzeit bestehend aus Schlagzeuger Wolfgang "Paule" Fuchs und seinen Zwillingssöhnen Frank und Sascha - an einem wohlbekannten Werk der Bildungsmusik versucht, den berühmten "Bildern einer Ausstellung" von Modest Mussorgsky. "Nach Emerson, Lake & Palmer und Tomita ist dies nun die 3. vollständige Klassikbearbeitung des wunderbaren Mussorgskiwerkes im Rock/Popbereich", heißt es auf der Pond-Website. Das ist allerdings ein ziemlich korrekturbedürftiger Satz, denn erstens ist die Bearbeitung von ELP bekanntlich alles andere als vollständig, zweitens hat die Tomita-Version wenig mit Rock- und Pop zu tun und drittens gibt es andere "Bilder"-Adaptionen, die beides sind, nämlich rockig und vollständig. Schon 1996 hat beispielsweise die Heavy-Band Mekong Delta eine solche Version vorgelegt.
Im Pond-Bühnenrepertoire haben die poppig-elektronisch bearbeiteten Bilder schon seit langer Zeit einen Platz, hier handelt es sich nun um die Studio-Einspielung. Das verwendete Instrumentarium verweist mit seinen Klangeffekten natürlich eher in die Tomita-Richtung. Nur dass der Japaner sich bei seiner Umsetzung eng an die Partitur hielt, während Pond zwar (anders als ELP) ebenfalls den ganzen Zyklus spielen, ihre Bearbeitung aber oft stark in die Komposition eingreift und dann eher eine "Mussorgsky light"-Version bietet.
Wenn eine Pop- oder Rockband ein "klassisches Stück" adaptiert und es dabei stark verändert, beschwere ich mich keineswegs über ein Sakrileg. Die Veränderung ist ja schließlich der Sinn der Sache. ELP haben sehr viel von Mussorgsky geopfert, dafür aber aus den Resten ein wirklich tolles Rockalbum destilliert und der Rockmusik dadurch ein paar interessante Impulse gegeben. Die Pond-Version hingegen ist mir persönlich zu glatt und auch ein bisschen zu brav. Ich räume dabei ein, dass elektronische Musik nicht zu meinen favorisierten Genres gehört und dass ich schon Tomitas Synthesizer-Klänge zu großen Teilen recht albern fand. Dies nur, um für den Leser klarzustellen, aus welcher Perspektive diese Rezension geschrieben ist.
Ob die Welt eine weitere poppige "Bilder"-Bearbeitung braucht, will ich hier nicht diskutieren. Wenn man die "klassischen" Piano- und Orchester-Fassungen für den CD-Markt immer wieder neu einspielen darf, dann ja wohl auch neue Bearbeitungen. Es kommt doch letztlich nur aufs Ergebnis an. Würde mich das Album begeistern, fände ich es auch notwendig. Doch wie gesagt - mit der Pond-Version kann ich mich nicht so recht anfreunden. Allerdings werden viele Hörer die sehr leichte Zugänglichkeit, die mir persönlich die Spannung raubt, eher für einen Pluspunkt halten.
Das Album weist noch einen Mehrwert auf: Auf einer zweiten CD gibt es eine Kompilation der größten Erfolge von Pond. Man kann hier also sehr leicht einen ersten Überblick über die Musik der ostdeutschen Elektroniker gewinnen. Auch bei ihren Eigenkompositionen, so lernt man dabei, setzt die Gruppe meist auf unterhaltsame Eingängigkeit. (Wobei der Track "Wüstenschiffe" übrigens schwer nach einer Passage aus Mike Oldfields berühmten Tubular Bells klingt.)
Wie gesagt: Die Kompilation ist ein nützlicher erster Einstieg. Für unsere Seiten dürfte es allerdings zweckmäßiger sein, die Pond-Musik anhand der originalen LP- bzw. CD-Fassungen zu besprechen. Grund unter anderem: Einer der bekanntesten Tracks der Gruppe - Planetenwind - dauert auf dieser Kompilation nur 4 Minuten. Die Urfassung hingegen erstreckt sich über fast 20 Minuten.
Zum Schluss noch der Hinweis, dass Pond kurz vor der Veröffentlichung einer CD mit dem Titel "Gemälde einer Vernissage" stehen. Die Idee des musikalischen "Bilderzyklus" wird hier aufgegriffen und auf Werke des Malers Willi Sitte übertragen. Vielleicht wirft diese CD auch ein zusätzliches Licht auf die Art und Weise, in der sich Pond mit Mussorgsky auseinandergesetzt haben.
Nachtrag: Die "Gemälde einer Vernissage" sind inzwischen erschienen - siehe die entsprechende Rezension.
| Anspieltipp(s): |
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| Vergleichbar mit: |
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| Veröffentlicht am: |
27.5.2009 |
| Letzte Änderung: |
7.3.2012 |
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