Veuillez procéder
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Informationen
Allgemeine Angaben
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| Label: |
Monsieur Fauteux m´entendez-vous? |
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11/15 (1 Rezension) |
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Besetzung
| Guido Del Fabbro |
Violins, Turntable, Electronics, Mandolin |
| Simon Lapointe |
Piano, Keyboards, Prepared Piano |
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| Antonin Provost |
Guitars |
| Nemo Venba |
Drums, Trumpet, Flugelhorn, Percussion |
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Tracklist
| Disc 1 |
| 1. |
Bois dur
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2:26
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| 2. |
Nostradamus l´avait prédit
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7:58
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| 3. |
Bond précisionnel 1
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1:01
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| 4. |
Flocons de son
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4:52
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| 5. |
L´occupation
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8:42
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| 6. |
Bond précisionnel 2
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1:50
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| 7. |
Teuteuta
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3:25
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| 8. |
Pour Hortense
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4:24
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| 9. |
Bond précisionnel 3
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1:10
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| 10. |
Névréalité postparapsychophysiologique
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11:37
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| 11. |
Bois mou
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3:09
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| 12. |
Bond précisionnel 4
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2:33
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| Gesamtlaufzeit | 53:07 |
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Rezensionen

Knappe dreieinhalb Jahre nach den Aufnahmen zu ihrem Debüt begaben sich Rouge Ciel im Oktober 2004 ins Studio um, ihr zweites Album einzuspielen. "Veuillez procéder" erschien dann im darauf folgenden Jahr und ist bis dato (Herbst 2009) die letzte Veröffentlichung der Band aus Quebec.
Das von warmen Rottönen geprägte, surreale Cover stellt nicht nur die Bildwerdung des Bandnamens dar, sondern lässt den RIO-erfahrenen Betrachter, der zudem den Erstling der Kanadier gut kennt, vermuten, dass es sich bei "Veuillez procéder" um ein typisches Werk aus der düster-bedrohlichen franko-belgischen Kammerprogschule handelt. Und in der Tat stellt sich der Zweitling von Rouge Ciel etwas wolkenverhangener dar als das Debüt. In musikalischer Hinsicht lassen sich zwar keine riesigen Unterschiede ausmachen, immer noch haben Rouge Ciel eine Art von kammerprogressivem Jazzrock im Angebot, doch ist dieser im Vergleich zum Erstling elektrifizierter, kantiger, etwas karger und eben auch etwas düsterer ausgefallen. Damit steht das Album den eben erwähnten franko-belgischen Bands, aber auch dem klassischen britischen RIO, insbesondere der Musik von Fred Frith, näher als "Rouge Ciel".
Richtig folkige Einlagen gibt es auf "Veuillez procéder" kaum noch, wobei Del Fabbros Violine natürlich immer gewisse folkig-fiedelnde Erinnerungen weckt. E-Gitarre, Violine und Trompete rocken virtuos und verspielt, aber auch ziemlich kantig umeinander, begleitet von allerlei Tastenklängen, oft einem sich auch solistisch in den Vordergrund spielenden Piano, einigem elektronischen Zischen und Fiepen und ab und zu auch einem Schlagzeug. Häufig, vor allem in den kurzen "Bond-précisionnel"-Nummern ergehen sich die vier Protagonisten in sehr freiformatigen Klangskulpturen, und auch sonst klingt vieles hier eher nach zeitgenössischer Kammermusik als nach Rock. Rocken tut das Ganze, auch wenn Schlagzeugertrompeter Nemo Venba nicht immer am trommeln ist, aber trotzdem, und zwar nicht zu knapp.
Ziemlich schräg und bisweilen auch laut ist diese Musik. Die Töne verkanten sich in den Ohren und es braucht einige Hördurchläufe, bis sich die Gehörgänge den Klängen angepasst haben und dieselben einigermaßen störungsfrei bis zum Trommelfell vordringen. Will sagen, das Album muss erarbeitet werden, braucht einige Zeit, bis es sich dem Hörer erschließt. Dann ist "Veuillez procéder" aber ein beeindruckendes Klangerlebnis durch ungewohnte, weil gänzlich unmelodische, fast wüste ProgQuebec-Welten. Wer allerdings die Musik der Frankokanadier kennen lernen möchte, sollte sich erst einmal an deren Debüt halten!
| Anspieltipp(s): |
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| Vergleichbar mit: |
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| Veröffentlicht am: |
13.11.2009 |
| Letzte Änderung: |
13.11.2009 |
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