SUCHE
Erweiterte Suche
ALBEN 1982
Airbridge - Paradise Moves
Jon Anderson - Animation
Laurie Anderson - Big Science
Anyone's Daughter - In Blau
Art Zoyd - Phase IV
Asia - Asia
Banda Do Casaco - Também eu
Barclay James Harvest - Berlin - A concert for the people
Begnagrad - Begnagrad
Adrian Belew - Lone Rhino
Bi Kyo Ran - Bi Kyo Ran
Boline - Boline
Brainticket - Voyage
Brand X - Is there anything about?
Kate Bush - The Dreaming
Camel - The Single Factor
Caravan - Back To Front
Cassiber - Man Or Monkey
Suzanne Ciani - Seven Waves
Czukay, Wobble, Liebezeit - Full Circle
Thomas Dinger - Für mich
Dragonfly - Dragonfly
East - Hüség
Eloy - Time to Turn
Brian Eno - Ambient 4-On land
Eroc - Eroc 4
Espiritu - Espiritu
Etron Fou Leloublan - Les Poumons Gonfles
Flame Dream - Supervision
Fred Frith, Bob Ostertag, Phil Minton - Voice of America
Fabio Frizzi - Paura Nella Città Dei Morti Viventi
Edgar Froese - Kamikaze 1989
Peter Frohmader - Nekropolis 2
Peter Gabriel - IV
Peter Gabriel - IV / Ein deutsches Album
Gandalf - Visions
Michael Garrison - Eclipse
Genesis - 3X3
Genesis - Three Sides Live (VHS)
Gowen, Miller, Sinclair, Tomkins - Before A Word Is Said
Grobschnitt - Razzia
Peter Hammill - Enter K
Roy Harper - Work of heart
Hawkwind - Choose Your Masques
Hawkwind - Church of Hawkwind
Rupert Hine - Waving not Drowning
Hinn Islenski Þursaflokkurinn - Gæti eins verið...
Lars Hollmer - Vill Du Höra Mer?
Michel Huygen - Absence of Reality
Ixt Adux - Brainstorm
David Jackson - The long hello Vol. III
Janne Persson - Mosaik
Jean Michel Jarre - The concerts in China
Jethro Tull - The Broadsword And The Beast
Kaipa - Nattdjurstid
Kansas - Vinyl confessions
Mick Karn - Titles
Kenso - Kenso II
King Crimson - Beat
Kraan - Nachtfahrt
Kreuzweg - Kreuzweg
Reinhard Lakomy - Das Geheime Leben
Lightdreams - 10001 Dreams
Mad Puppet - Masque
Magical Power Mako - Music From Heaven
Manfred Mann's Earth Band - Somewhere In Afrika
Marillion - Market Square Heroes
Mnemonists - Biota
Moebius & Beerbohm - Strange Music
Moving Sidewalks - 99th Floor
Nathan Mahl - Parallel eccentricities
National Health - D.S. al Coda
Neuronium - Chromium Echoes
Novalis - Neumond
Mike Oldfield - Five Miles Out
Osiris - Osiris
The Alan Parsons Project - Eye in the Sky
Pere Ubu - Song Of The Bailing Man
Anthony Phillips - Private Parts & Pieces III - Antiques
Richard Pinhas - L'Éthique
P.L.J. Band - Armageddon
Pekka Pohjola - Urban Tango
Popol Vuh (Dt.) - Fitzcarraldo
Jean-Paul Prat - Masal
Premiata Forneria Marconi - Performance
Pythagoras - After The Silence
Quasar - Fire In The Sky
Radio Noisz Ensemble - Yniverze
Rebekka - Phoenix
Renaissance - Camera Camera
Rocket Robert - Rocket Robert
Hans-Joachim Roedelius - Offene Türen
Hans-Joachim Roedelius - Wasser im Wind
Michael Rother - Fernwärme
Roxy Music - Avalon
Rush - Signals
Mike Rutherford - Acting very strange
Saga (Kan.) - In Transit
Robert Schroeder - Galaxie Cygnus-A
Shadowfax - Shadowfax
Shiva - Firedance
Sirius - Running To Paradise
Sky - Sky 4 Forthcoming
Sigmund Snopek III - Roy Rogers Meets Albert Einstein
Step Ahead - Step Ahead
Stern-Combo Meissen - Stundenschlag
Stormy Six - Al Volo
Andy Summers, Robert Fripp - I Advance Masked
Supertramp - ...Famous Last Words
Synergy - The Jupiter Menace
Talk Talk - The Party's Over
Tangerine Dream - Logos Live
Tangerine Dream - White Eagle
Bobb Trimble - Harvest of Dreams
Rolf Trostel - Der Prophet
Rolf Trostel - Two Faces
Twelfth Night - Fact and Fiction
Twelfth Night - Smiling at Grief
Von Zamla - Zamlaranamma
Rick Wakeman - Rock n' Roll Prophet
Kit Watkins - Frames of Mind
Weather Report - Weather Report (1982)
Gary Windo - Dogface
Robert Wyatt - Nothing can stop us
Xolotl - Procession
Zanov - In Course of Time
Frank Zappa - Ship arriving too late to save a drowning witch
Hartmut Zinn - Heiles Land
<< 19811983 >>
STATISTIK
24176 Rezensionen zu 16526 Alben von 6435 Bands.
SITE MAP
STARTSEITE

Rebekka

Phoenix

Coverbild
Informationen

Allgemeine Angaben

Erscheinungsjahr: 1982
Besonderheiten/Stil: Klassischer Prog
Label: Musea
Durchschnittswertung: 11/15 (1 Rezension)

Besetzung

Marion Weldert Gesang, Tamboura
Hubert Schneider Gitarre, Flöte, Tablas
Martin Schneider-Weldert Saxophon, Variaphone
Peter Laubmeier Keyboards, Klavier
Joachim Zscheile Bass, 12-String Gitarre
Christoph B. Imler Schlagzeug, Percussion

Tracklist

Disc 1
1. Swan Song 8:01
2. Lithpas 7:20
3. Odyssee 5:09
4. Phoenix 10:53
5. Iris (Imaginary Regards Of An Irish Sea) 3:13
6. Floating Dawn 6:15
7. Lotos   (Bonustitel) 12:05
Gesamtlaufzeit52:56


Rezensionen


Von: Horst Straske @


Weiblicher Gesang ist im Progressive Rock ja eher die Ausnahme und auch zu seiner Glanzzeit in den 70er Jahren waren die Formationen, die eine Sängerin hatten, an einer Hand abzählbar. Dies verwundert eigentlich, da die Stimme einer Frau doch oftmals gerade mit der symphonisch orientierten Variante des Progressive Rocks sehr gut harmoniert. Das Paradebeispiel für perfekten weiblichen Gesang ist und bleibt die britische Band Renaissance mit dem wunderschönen, ja betörenden Gesang einer Annie Haslam. Sie hat somit einen nur schwer erreichbaren Qualitätsstandard gesetzt, an dem sich beinahe jede Sängerin im Bereich des Progs messen lassen muss.

Auf Anhieb fallen mir nur noch eine Jerney Kaagman als Sängerin der holländischen Band Earth and Fire und Inga Rumpf als Frontfrau der deutschen Band Frumpy ein. Die Letztgenannte war mit ihrer "Bluesröhre" natürlich keinesfalls mit dem klassisch orientierten Gesang einer Haslam vergleichbar. Ja, gerade auch in Deutschland gab es mit der kurzlebigen Bochumer Formation Epidaurus eine weitere hervorragende Band, welche den Hörer mit weiblichem Gesang verwöhnte.

Auch die im Raum Augsburg beheimatete Band Rebekka hatte sich für weiblichen Gesang entschieden. Die Ursprünge dieser Gruppe gehen bis in die frühen 70er Jahre zurück. Im Lauf der Jahre hatte sich eine feste Formation gefunden und im August 1982 kam es schließlich zur Aufnahme des Debütalbums "Phoenix". Aus der abermals vorbildlichen Biographie der Musea-Wiederveröffentlichung geht hervor, dass dieses Album in einer doch bescheidenen Erstauflage von 1000 Exemplaren in Umlauf gebracht wurde.

Als vergleichbare Bands werden im Booklet Renaissance und Camel genannt. Eine gewisse Seelenverwandtschaft mit Renaissance ist gerade wegen des hohen weiblichen Gesangs nicht von der Hand zu weisen. Stellenweise werden Erinnerungen an das "Prologue"-Album von 1972 wach, insbesondere an den abschließenden Longtrack "Rajah Khan". Dies liegt auch daran, dass Rebekka ebenfalls stellenweise Einflüsse aus dem Bereich der indischen Musik verarbeitet haben. Dazu gehört auch die Verwendung von Instrumenten wie Sitar und Tablas, welche vom Hauptsongschreiber Hubert Schneider gespielt werden. Dies ist aber nur eine Facette des Sounds von Rebekka. Wo Renaissance doch sehr im Bereich der klassischen Musik verwurzelt waren und sich auf ihren großartigen Alben sogar eines Orchesters bedient hatten, so waren Rebekka stellenweise erheblich rockorientierter. Trotz der überwiegend ruhigen und getragenen Songs wird die vorhandene elegische Stimmung somit auch von geschickt eingeflochtenen rockigen und dynamischen Passagen aufgelockert, in denen Hubert Schneider sein Können an der elektrischen Gitarre beweist. Dieser Sound wird dann noch von einem Saxophon und einem sogenannten Variaphone (elektronisches Blasinstrument) um eine leicht jazzige Komponente erweitert.

Die Sängerin Marion Weldert kann mit ihrer klaren und hohen Stimme überzeugen, obwohl sie natürlich die Gesangskunst einer Annie Haslam nicht erreicht. Neben der englischen Sprache ist im Fall von zwei Titeln auch die Verwendung der leider allzu oft verpönten deutschen Sprache zu begrüßen. Im sehr ansprechenden Titelsong "Phoenix" ist dies sehr gut gelungen. Gerade hier beweist die Band ein perfektes Gespür für schöne Melodien und abwechslungsreiche musikalische Arrangements. Wie kaum eine andere deutsche Band hat man es vermocht, eine schöne träumerische Atmosphäre zu schaffen.

Ja, der Stil von Rebekka kann als ungemein romantisch bezeichnet werden und lebt von Emotionen. Gerade folgende Textpassage aus dem Titelsong sagt schon beinahe alles über die Stimmung des Albums "Phoenix" aus:

"Wie der Kranich im Herbst, wenn der Wind feucht und kalt über´s Wasser zieht, unruhig die Flügel hebt, nach Süden dem Winter entflieht, spür ich die Zeit ist gekommen, zu geh´n und ich schrei zum Himmel, in´s gleißende Licht."

Wegen der begrenzten Spielzeit der Vinylplatte fand der instrumentale Longtrack "Lotos" keinen Platz mehr auf der damaligen LP. Diesen Titel kann man sich nun aber Dank der Musea-Wiederveröffentlichung von 1994 in voller Länge zu Gemüte führen. Die Tendenz geht hier sehr stark in die Richtung von World Music und die Verwendung der bereits erwähnten Sitar und Tablas verleiht diesem Titel auch einen leicht meditativen Charakter. Sphärische Keyboards unterstützen diese Tendenz sogar noch. Somit kann in diesem Bonustitel die Verschmelzung aus fernöstlicher und westlicher Musik als geglückt bezeichnet werden.

Fazit: "Phoenix" ist zwar kein Meilenstein des Progressive Rocks, bietet aber dennoch überaus schöne Songs und Freunde des melodischen Progs werden von Rebekka nicht enttäuscht sein. Laut der Biographie der Band hatte man 1984 eine zweites Album mit dem Titel "Labyrinth" veröffentlicht. Dieses Album ist mir nicht bekannt, aber es ist zu lesen, dass man sich eingängigerem Songmaterial zugewandt hatte.

Anspieltipp(s): Swan Song, Phoenix
Vergleichbar mit: in etwa Renaissance
Veröffentlicht am: 20.5.2002
Letzte Änderung: 20.5.2002
Wertung: 11/15

Zum Seitenanfang

© 1999-2017; Das Copyright aller Texte liegt bei den jeweiligen Autoren; Haftungsausschluss
Site Map - Startseite - FAQ - Reviews - Leitfaden - Lesestoff - Kontakt - Links
RSS | Impressum