a Rose
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Informationen
Allgemeine Angaben
Besetzung
| Stefano Panunzi |
keyboards, programming |
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Gastmusiker
| SiRenée |
vocals (1) |
| Markus Reuter |
guitar (1), warr guitar (7) |
| Fabio Fraschini |
bass |
| Giampaolo Rao |
drums |
| Tim Bowness |
vocals (2) |
| Theo Travis |
flute (2) |
| Giacomo Anselmi |
guitar (2,4) |
| Mick Karn |
bass (3,5) |
| Robert Aceto |
guitar (3,6,7), vocals (7) |
| Mike Applebaum |
trumpet (3,6) |
| Sandra O'Neill |
vocals (4) |
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| Andrea Chimenti |
vocals (5) |
| Adriano Viterbini |
guitar (5) |
| Giovanna Strivieri |
backing vocals (5) |
| Emanuele Errante |
samples (5) |
| Giancarlo Erra |
vocals (8), guitar (8) |
| Thomas Leer |
vocals (9) |
| Christine Hanson |
cello (9) |
| Laura Pierazzuoli |
cello (10) |
| Nicola Lori |
guitar solo (5) |
| Luca Fareri |
drums (5) |
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Tracklist
| Disc 1 |
| 1. |
State Of Mind
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5:14
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| 2. |
Fades
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5:08
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| 3. |
On Line, Now!
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4:13
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| 4. |
Child Of Your Time
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5:02
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| 5. |
I Miss You
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6:18
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| 6. |
Unreality
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5:46
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| 7. |
Where Is My Soul
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5:52
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| 8. |
The Bridge
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5:48
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| 9. |
Tonight
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5:34
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| 10. |
Lights And Shades
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4:42
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| Gesamtlaufzeit | 53:37 |
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Rezensionen

Mein neuer Held heißt Stefano Panunzi. Mit seinem Soloschaffen, also zumindest mit seinem aktuellen Werk "a Rose", und mit dem Debütalbum ?Endless? seiner Band Fjieri sorgt er nicht nur für Gänsehaut-Erlebnisse, nein, er hat mir auch die Türen in eine mir bislang verschlossene musikalische Welt, die den Geist von David Sylvian, seiner Band-Projekte, no-man oder den ruhigen, psychedelischen Porcupine Tree (okay, die mochte ich schon immer) atmet.
Auf dem zweiten Solowerk von Panunzi, welches auch wieder fünf Jahre der Entstehung benötigte, hat sich wieder eine illustre Gästeschar versammelt. Es sind die üblichen Verdächtigen aus dem Japan / Rain Tree Crow-Umfeld, die teils schon auf Panunzis Solo-Debüt gespielt haben, wie auch auf dem Debüt von Fjieri. Dazu kommen noch diverse ausgewählte Gäste wie Theo Travis, Tim Bowness oder Robert Aceto. Alle geben sie ihr Bestes, die Musik von Stefano Panunzi umzusetzen und das gelingt in beeindruckender Weise. Es ist ein sympathischer Zug von Panunzi, dass er auf seinem eigenen Album seinen Gästen viel Raum lässt und sich selbst fast eher in die Rolle eines unterstützenden Mitspielers zurückzieht.
Musikalisch geschieht auf "a Rose" ähnliches, wie ich auch schon zu "Endless" schrieb. Es entfaltet sich überwiegend atmosphärische Musik, was aber ganz sicher kein Synonym für gepflegte Langeweile darstellt. Sanft anschwellende Tastengebirge bauen sich auf, immer mal wieder von Gitarrenfragmenten durchfräst, die zwar nicht heftig, aber doch nachhaltig kratzig daherkommen. Durchweg düstere, melancholische Klänge entfalten sich, nicht ohne mal von rockigen Ausbrüchen, gerade wenn Robert Aceto (ein anderer David Torn sozusagen) zur Gitarre greift, oder gar funky Einlagen - das Bassspiel von Mick Karn in "On Line, Now!" ist ein Erlebnis für sich - konterkariert werden. Giancarlo Erra (Nosound) beschwört den sich seitwärts bewegenden Himmel nahezu in Perfektion herauf.
Elegische New Artrock-Passagen mit floydiger Grundstimmung verbinden sich mit jazzigen Ausflügen, gerade wenn Gastmusiker wie Mike Applebaum melancholische Trompetenklänge oder Theo Travis verträumte Flötenpassagen anstimmen. Sanfte, leicht kratzige Cello-Einlagen sorgen für Kammermusik-Feeling. Der Italiener Andrea Chimenti - schon auf "Endless" beeindruckend - ist mein neuer Gesangsgott.
Da könnte man noch so einiges schwärmerisch erwähnen, aber die Botschaft ist hoffentlich angekommen. Space Night Mucke hat das ein Kollege dieser Seiten genannt. Gar nicht mal schlecht, diese Klassifizierung würde ich sagen, wobei Panunzi aber eben nicht den Fehler begeht, alles nur schwebend und entrhythmisiert anzugehen. Ganz im Gegenteil, die Songs werden eigentlich durchweg von einem latenten Groove getragen und das macht wahrscheinlich den Unterschied und lässt "a Rose" nicht in Ambient-Gefilde entgleiten. Und wenn es dann doch mal stark ambient wird, dann ist das auch so ungewöhnlich mit einem stark jazzlastigen Kontext versehen, wie in "Unreality", dass ausgerechnet dieser Instrumental-Track einer der Album-Höhepunkte ist.
Der einzige Mecker ist wahrscheinlich, wieso Panunzi mit "a Rose" und dem Werk "Endless" seiner Band Fjieri zwei sehr ähnlich angelegte und klingende Werke nahezu zeitgleich veröffentlicht. Wenn man beide Werke nacheinander hört, könnte man glatt meinen, dass man einer Doppel-CD lauscht. Andererseits, wen stört sowas angesichts (angehörs?) dieser fantastischen Musik...
| Anspieltipp(s): |
On Line, Now!, I Miss You, Unreality, Lights And Shades |
| Vergleichbar mit: |
Fjieri, Japan / Rain Tree Crow, no-man, Porcupine Tree "Signify"- / "The Sky Moves Sideways"-Phase, Poor Genetic Material |
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| Veröffentlicht am: |
8.4.2010 |
| Letzte Änderung: |
20.3.2013 |
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Alle weiteren besprochenen Veröffentlichungen von Stefano Panunzi
| Jahr |
Titel |
Ø-Wertung |
# Rezis |
| 2005 |
Timelines |
10.00 |
2 |
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