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Neuronium

Chromium Echoes

Coverbild
Informationen

Allgemeine Angaben

Erscheinungsjahr: 1982 (CD-Reissue 1990, Tuxedo Music)
Besonderheiten/Stil: instrumental; Elektronische Musik
Label: Neuronium Records
Durchschnittswertung: 7.5/15 (2 Rezensionen)

Besetzung

Michel Huygen Synthesizer, Keyboards, Sequencer
Carlos Guirao Synthesizer, Sequencer, Rhythm Computer, Syncussion, Acoustic Guitar

Gastmusiker

Miguel Guillamat, Jose Mena Vocals (Track 3)

Tracklist

Disc 1
1. Prelude 04:04
2. Chromium Echoes 14:19
3. The Neutron Age 17:59
Gesamtlaufzeit36:22


Rezensionen


Von: Achim Breiling @ (Rezension 1 von 2)


Das im Dezember 1981 in Barcelona aufgenommene und 1982 von Neuronium Records veröffentlichte "Chromium Echoes" war das letzte Album des Duos Michel Huygen / Carlos Guirao. Alle nachfolgenden Neuronium-Alben wurden nur noch von Huygen produziert, wobei er sich allerdings immer wieder durch diverse Gastmusiker unterstützen ließ.

Auf "Chromium Echoes" machen Huygen und Guirao allerdings fast alles selbst. Nicht einmal Stammgast Santi Pico an der E-Gitarre ist hier dabei. Nur gegen Ende von "The Neutron Age" ist der Gesang Miguel Guillamat zu hören, der auch schon auf dem Vorgängeralbum "The Visitor" zum Einsatz kam. Im Beiheft des Tuxedo-CD-Reissues sind wieder all die elektronischen (bis auf Guiraos Akustikgitarre) Instrumente aufgeführt, die die beiden Protagonisten eingesetzt haben. Die Liste ist noch etwas länger als ihr Gegenstück im Booklet von "Digital Dream", es fehlt allerdings das Stainway Grand Piano. Neu ist dagegen die Pearl Syncussion, die sich an einigen Stellen mit elektronischen, aber durchaus qualitätvollen Perkussionssounds bemerkbar macht. Nach 80er-Jahre-Plastik klingt hier jedenfalls noch nichts.

Auf "Chromium Echoes" bieten Neuronium einmal mehr klassische Berliner Space-Elektronik, die sich - nach dem kurzen, romantisch-dezenten, von Akustikgitarrenklängen, einsamen Moogmelodien und zurückhaltendem Elektronikfiepen bestimmten "Prelude" - in zwei ausladenden Langnummern ausbreitet. Sehr farbig, vielschichtig und abwechslungsreich ist die Musik, die stellen weise ausgesprochen rhythmisch und dynamisch voranschreitet. Das hymnische Titelstück gehört dabei sicher zu den besten Nummern, die die Belgospanier eingespielt haben.

"The Neutron Age" beginnt freiformatiger, mit geheimnisvoll durcheinander purzelnden Soundfragmenten, entwickelt sich dann aber zu einem elegischen Elektronikgemälde voller hypnotischer Sequenzermuster, das allerdings immer wieder von bedrohlicheren Abschnitten mit sonor dröhnenden Synthesizerklängen unterbrochen werden, in die ab und zu schrill-schneidenden Soundausbrüche dazwischen fahren. Gegen Ende wandelt sich die Nummer in eine Art sakrale Hymne, in die der priesterähnliche Gesang (leider wieder in Englisch) des schon erwähnten Miguel Guillamat eingebettet ist (von dem anderen in den Besetzungsangaben zu findenden Sänger kann ich nichts ausmachen). Danach klingt das Stück etwas kitschig, reichlich pompös und jubilierend aus.

1982 haben übrigens sowohl Huygen, als auf Guirao Soloaben veröffentlicht ("Absence Of Reality" bzw. "Revelation"). Vermutlich galt Neuronium daher eine Zeit lang als aufgelöst. 1983 machte Huygen dann aber alleine weiter und legte das Album "Invisible Views" nach.

"Chromium Echoes" ist, bis auf den zu pathetischen Schluss, ein schönes Album mit sehr klangvoller und unpeinlicher elektronischen Musik, die jedem Liebhaber des Genres sehr zusagen sollte!

Anspieltipp(s):
Vergleichbar mit:
Veröffentlicht am: 23.8.2010
Letzte Änderung: 23.8.2010
Wertung: 9/15

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Von: Gunnar Claußen @ (Rezension 2 von 2)


Eigentlich sollte mir "Chromium Echoes" von Neuronium, wie man so sagt, "gut reinlaufen". Das Intro "Prelude" jedenfalls weckt mit seinem Nebeneinander eines melancholischen Synthesizer-Themas und einer Begleitung durch Akustikgitarre wohlige Erinnerungen an das Robert-Schroeder-Debüt "Harmonic Ascendant". Was aber folgt danach?

Der, ähem, "Titeltrack" jedenfalls führt zu einer Vocoder-Stimme ein beschwingtes Sequencer-Motiv ein, das allerdings schnell im Wust unausgewogener Synthie-Flächen verschütt geht. Diese Tendenz setzt sich darin fort, dass bis zum Einsatz einer neuerlichen Sequenz nach ca. sechs Minuten kein nennenswerter Rhythmus zustande kommt. Und selbst dann erzeugen Neuronium lediglich Musik vom unteren Tangerine-Dream-Standard: dümpelnde Rhythmen, ziellose Soli, keine nennenswerte Spannung und schon gar keine Entwicklung bis zum Ende, nur Gewäsch. Und natürlich noch folgendes: Mit jener im Intro angedeuteten Tendenz zu mystifizierter Romantik-Elektronik hat diese Musik hier ja mal gar nix zu tun.

Macht "The Neutron Age" es da besser? Auch hier ließe sich der Einstieg wieder mit jenem von "The Day After X" (von der genannten Schroeder-Platte) oder auch "Wahnfried 1883" vergleichen. Anschließend entwickelt sich zumindest ein dezentes Schwelger-Stück, wenngleich auch hier wieder die Melodien und Akkorde freilich völlig neben dem Rhythmus der verwendeten Hauptsequenz stehen. Mit einem neuerlichen Wechsel in Richtung undefinierbarer Klänge verlieren Neuronium dann allerdings ein weiteres Mal den Faden; der nächste Sequencer-Part ist dann leider auch nur Standardware, die mindestens zwei Klassen unter dem musikalisch vergleichbaren "Dervish D" von Vangelis liegt. Völlig aus dem Rahmen fällt dann der mit Gesang unterlegte Abschluss - was dabei nicht mal am Gesang liegt, sonder ein weiteres Mal an der völligen rhythmischen Inkohärenz der zu hörenden Tonspuren.

Überhaupt, "Inkohärenz" ist hier das Stichwort: Die Stücke auf "Chromium Echoes" wirken durcheinandergewürfelt, und es fehlt sowohl an Zusammenhang als auch an Spannung. Parts und Stimmen stehen gegeneinander, und aus diesem Kontrast ergibt sich, anders als im wohlkalkulierten Missklang anderer Bands und Künstler, keinerlei Mehrwert (dazu wirkt es schlicht zu planlos). Fazit also: Die Stimmung vom "Prelude" verpufft und findet keinerlei Entsprechung in den anderen beiden Stücken des Albums, das als ganzes recht langweilig und konfus ausgefallen ist. Einzig die Erinnerung an wohlige Elektronik-Klassiker könnte diesem Album hier helfen, aber das kann es, ingesamt betrachtet, ja auch nicht sein.

Anspieltipp(s): Prelude... und das war es dann auch schon
Vergleichbar mit: schlechteren Tangerine Dream, davon gibt's ja gerade in den 80ern genug
Veröffentlicht am: 8.8.2014
Letzte Änderung: 8.8.2014
Wertung: 6/15

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Alle weiteren besprochenen Veröffentlichungen von Neuronium

Jahr Titel Ø-Wertung # Rezis
1977 Quasar 2C361 10.00 1
1978 Vuelo Quimico 9.00 1
1980 Digital Dream 10.00 1
1981 The Visitor 8.00 2
1983 Invisible Views 6.00 1

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