Infinity Of Worlds
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Informationen
Allgemeine Angaben
Besetzung
| Lalle Larsson |
keyboards |
| Richard Hallebeek |
guitar |
| Stefan Rosqvist |
electric & acoustic guitar |
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| Jonas Reingold |
bass |
| Mickael "Walle" Wahlgren |
drums |
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Tracklist
| Disc 1 |
| 1. |
A Demon's Kiss
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6:11
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| 2. |
Otherworldly
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6:23
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| 3. |
City of Lost Souls
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10:29
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| 4. |
Beyond Shadows
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8:55
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| 5. |
Lemuria
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7:41
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| 6. |
Infinity Of Worlds
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11:44
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| Gesamtlaufzeit | 51:23 |
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Rezensionen

Mit "Infinity Of Worlds" legt Keyboarder und Komponist Lalle Larsson sein drittes Soloalbum vor. Inzwischen ist der Titel des Vorgängers - "Weaveworld" - zum Namen des Projekt aufgestiegen, so dass dieses neue Album unter Lalle Larsson's Weaveworld firmiert. Die Beteiligten sind allerdings die Gleichen geblieben. Neben Larsson selbst sind wieder die beiden Gitarristen Richard Hallebeek und Stefan Rosqvist am Start, sowie das neue Rhythmus-Traum-Duo Jonas Reingold am Bass und Mickael 'Walle' Wahlgren am Schlagzeug.
Auch musikalisch hat sich gegenüber dem Vorgängeralbum nicht viel verändert, man könnte eher von einer stilistischen Verfeinerung sprechen. Und so gibt es auf "Infinity Of Worlds" wieder eine sehr organische Vereinigung von Jazzrock, symphonischem Rock und Moderner Klassik, vielleicht mit einem Schwerpunkt auf Jazzrock. Larsson lässt wiederum das Piano mit feinsten Melodien perlen, die Gitarristen solieren elegant und das Rhythmusduo webt einen locker-flockigen, swingenden Rhythmusteppich dazu. Gelegentlich greift Larsson auch zum Synthie und liefert sich kreischende Duelle mit den Gitarrenspielern, mitreißende Momente.
Während "A Demon's Kiss" und "Otherwordly" dem flotten Jazzrock frönen, könnte "City of Lost Souls" glatt mal wieder von e.s.t. stammen (mit Betonung der rockig-experimentellen Seite des ehemaligen Trios). "Beyond Shadows" ist dem verstorbenen Ronnie James Dio gewidmet und kommt dementsprechend mit deutlich rockig-stampfenden Untertönen daher. "Lemuria" und der Titeltrack am Schluss nehmen dann wieder eher die Stilistik vom Beginn des Albums auf.
So ist auch "Infinity Of Worlds" wieder ein wunderschönes, sehr abwechslungsreiches und eigenständiges Instrumentalalbum geworden, dessen einziger Makel, die hin und wieder allzu gefälligen Piano-Themen sind, die Larsson einflechtet, ist.
Wer zügig bestellt hat, kann sich über eine "special edition" freuen, der eine Audio-CD von Lalle Larssons "Seven Deadly Pieces" beigelegt wurde. Diese CD enthält das komplette Konzert (siehe meine Ausführungen zur DVD) und einige Studio-Outtakes aus der Proben-Phase. Das ist eine tolle Beigabe, denn ohne Bild wirkt das ohnehin brillante Orchesterwerk von Larsson noch eindrücklicher. Leider war das Teil auf 500 Stück limitiert und ist somit komplett vergriffen. Sorry, aber vielleicht läuft es Euch ja mal irgendwo über den Weg. Die DVD gibt es natürlich nach wie vor noch.
| Anspieltipp(s): |
geht alles, hört einfach mal bei MySpace rein... |
| Vergleichbar mit: |
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| Veröffentlicht am: |
7.11.2010 |
| Letzte Änderung: |
28.10.2012 |
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Infinity of Worlds schafft bisweilen fast so etwas wie ein kleines Täuschungsmanöver. Die CD hat fast durchweg eine jazzrockige Anmutung, obwohl sie sich oft mehr bei klassischen Hardrockmustern als beim Jazz bedient. Alles ist aber mit so leichter Hand gespielt, dass man manchmal selbst da swingende Rhythmen zu vernehmen meint, wo sie de facto gar nicht existieren.
Track 5 (Lemuria) gehört eindeutig in die Jazzrockabteilung, das Eröffnungsstück (A Demon´s Kiss) würde vom Riffing her hingegen locker auf eine Deep Purple-Platte passen, der nach "Demon´s Eye" klingende Name ist da sicher auch kein Zufall. Die lockere Spielweise und vor allem die vielen rasenden und rasanten Sololäufe von Klavier, Keyboards und Gitarre - gepaart damit, dass es sich um ein Instrumentalalbum handelt - machen die Jazzrock-Camouflage aber perfekt. Es ist in diesem Track bis auf kurze Passsagen trotzdem eindeutig nur "gefühlter" Jazzrock.
Über das ganze Album gesehen gefällt mir das Ergebnis ausgezeichnet: Denn die Schwerfälligkeit und ich sags offen: Lahmarschigkeit, mit der so viele Retro-Alben daherkommen, fehlen hier nahezu völlig. Es ist Rockmusik mit jazziger Haltung (am wenigsten sicher bei der Dio-Verneigung "Beyond Shadows"). Das Ganze macht Spaß und reißt einen mit, obwohl es keinerlei Innovation oder Experiment gibt. Meinetwegen auch: *weil* es keinerlei Innovation oder Experiment gibt.
Aus der Lalle Larsson-Ecke sind schon mancherlei tolle Sachen gekommen. Infinity of Worlds gehört dazu.
| Anspieltipp(s): |
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| Vergleichbar mit: |
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| Veröffentlicht am: |
2.3.2011 |
| Letzte Änderung: |
6.3.2012 |
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