Rabbit
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Informationen
Allgemeine Angaben
Besetzung
| Patrick McGowan |
vocals,guitar |
| Don McGowan |
vocals,guitar |
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| Kyle Mannick |
drums |
| Becky Osenenko |
bass |
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Gastmusiker
Tracklist
| Disc 1 |
| 1. |
Simon Magus
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6.23
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| 2. |
Diamondized
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6.33
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| 3. |
The Night I Killed Steve Shelley
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9.07
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| 4. |
Royal Oil Can
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5.15
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| 5. |
Out of the Oceans
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7.17
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| 6. |
He is Like a Spider
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6.12
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| 7. |
Nuclear Density Gauge
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7.21
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| 8. |
Tumbleweeds
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4.09
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| 9. |
Astro
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11.30
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| Gesamtlaufzeit | 63:47 |
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Rezensionen

In interessierten Kreisen (um nicht zu sagen in der Progszene) werden wiederholt die deutlichen Fortschritte gelobt, die The Tea Club auf ihrem zweiten Album gemacht haben sollen. Falls mehr Folkiges, mehr Atmosphäre und weniger Rock unbedingt als Forschritt angesehen werden müssen, dann kann man dem vorbehaltlos zustimmen. Das könnte auch so missverstanden werden, dass der Erstling "General Winter's Secret Museum" mit seinem beachtensweten Balanceakt zwischen Progressive Rock und Alternative Rock nicht für sich alleine stehen würde. Die Weiterentwicklung ist nach meinem Dafürhalten nicht so überwältigend, wie hier und da gerne dargestellt, womit ich nur Folgendes sagen will: The Tea Club bewegen sich zuverlässig auf sehr hohem musikalischem Niveau und verändern gerne die Schwerpunkte in ihrer Musik. Diesmal kreieren sie eine eigene epische Variante des New Artrock, der seine Stimmungen gleichzeitig aus dem Postrock, dem Folkrock und dem klassichen Prog zu schöpfen scheint.
Die Gebrüder McGowan bestimmen auf "Rabbit" mit ihren sich abwechselnden oder sich gegenseitig unterstützenden Gesängen (manchmal wird daraus auch Duettgesang) und ihren analog zu ihren stimmlichen Aktivitäten agierenden Gitarren weitherhin das Geschehen. Auf dem vorliegenden Zweitwerk müssen die rockigeren Teile öfters lyrischen Einwürfen weichen, deren perlende Gitarren mich hin und wieder an Anthony Phillips denken lassen. Eine rockige Zuspitzung ist allerdings ganz besonders spektakulär ausgefallen: in der Steigerung von "The night I killed Steve Shelly" wagt man sich verstärkt an Dissonanzen heran, die (wie Vieles auf "Rabbit") von Keyboards nur dezent unterstützt werden. Leider bleibt dergleichen auf "Rabbit" eine Ausnahme. Man schwelgt lieber in einer gewissen Melancholie.
Die akustischen und balladesken Teile von beispielsweise "Royal Oil Can" könnten auch den Freunden von Musik in der Art der folkigen Simon & Garfunkel gefallen (siehe auch Anmerkungen zu Gesang weiter oben), wobei die Herren McGowan ihr Stück nicht bei einer akustischen Ballade belassen, sondern den weiteren Verlauf des Stückes in Richtung Symphonic Prog mit zartem Postrock-Touch anbieten. Ganz besonders interessant wird es für mich, wenn die beiden Chefs dichte Arpeggios auf ihren Gitarren zu einem Teamspiel werden lassen. Ausserdem beschränken sich McGowans nur selten auf konventionelle Gitarrenbegleitung, stattdessen unterhalten sie den Hörer gerne mit filigranen und hörenswerten Gitarrenparts.
The Tea Club gehören ganz sicher zu den Bands, deren weiteren Weg ich mit viel Interesse verfolgen werde.
| Anspieltipp(s): |
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| Vergleichbar mit: |
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| Veröffentlicht am: |
9.11.2010 |
| Letzte Änderung: |
9.11.2010 |
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The Tea Club gehören zu den Bands, die eine moderne Variante des Progressive Rock bieten, die praktisch ohne Rückgriffe auf den Sound der klassischen Bands der 70er auskommt. Vielmehr ist die Musik deutlich vom Alternative Rock der 90er beeinflusst.
Auffällig ist, dass die Band keinen festen Keyboarder hat, und auch der Gast an den Tasten drängt sich nicht gerade in den Vordergrund; vielmehr geben die Beiden Gitarristen den Ton an mit harten Riffs und hektisch-verzwirbelten Läufen, die gelegentlich in postrockige Gefilde schielen. Obwohl die Musik letzten Endes immer im Bereich des melodischen bleibt, verfügen die Songs über genügend Breaks und Widerhaken, um auch den Liebhaber sperrigerer Klänge zufrieden zu stellen. Und mit Out of the Oceans gibt es sogar doch noch eine kleine Reminiszenz an den klassischen Symphoprog (inkl. Mellotron!).
Nur wenn's balladesk wird (Royal Oil Can, Tumbleweeds) ist es mir etwas zu seicht. Ansonsten ist dies ein schönes Album, das all jene widerlegt, im Prog nur eine rückwärts gewandte Musik sehen.
| Anspieltipp(s): |
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| Vergleichbar mit: |
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| Veröffentlicht am: |
13.2.2011 |
| Letzte Änderung: |
13.2.2011 |
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Alle weiteren besprochenen Veröffentlichungen von The Tea Club
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