Psy Valley Hill
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Informationen
Allgemeine Angaben
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| Label: |
Bureau B. |
| Durchschnittswertung: |
11/15 (1 Rezension) |
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Besetzung
| Mani Neumeier |
Drums, Synthi, Voice |
| Ax Genrich |
Guitar |
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Gastmusiker
| Mario Englert |
Guestbass (Tracks 1, 4) |
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Tracklist
| Disc 1 |
| 1. |
Drumroto
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7:20
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| 2. |
Spaceship Memory
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13:45
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| 3. |
Telefonladies
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4:53
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| 4. |
Ghost of Odin
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5:12
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| 5. |
Voodoo Touch
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4:54
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| 6. |
Electrosaurus
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4:52
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| 7. |
Psy Valley Hill
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2:37
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| 8. |
For Uli T.
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6:24
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| Gesamtlaufzeit | 49:57 |
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Rezensionen

Gurumaniax, genauer GuruManiAx sind Guy Segers (der Guru?), Mani Neumeier und Ax Genrich. Oder, ist Segers nur Gast und die beiden Gurus sind Mani und Ax? Mani Neumeier und Ax Genrich haben jedenfalls von 1970 bis 1975 gemeinsam bei Guru Guru musiziert. Danach haben beide nicht mehr gemeinsam ein Aufnahmestudio betreten, bis, ja bis zum September 2009. Der Tod ihres ehemaligen Guru-Guru-Kollegen Uli Trepte im Mai 2009, dem auch das letzte Stück gewidmet ist (auch wenn man sich "damals" im Streit getrennt hatte und diese Wunden offenbar nie richtig verheilt waren), hat die beiden wohl angetrieben noch einmal etwas Gemeinsames auf die Beine zu stellen, ehe es zu spät ist (man feiert ja bald - insbesondere Neumeier - die Vollendung des siebten Lebensjahrzehnts). Als dritter im Bunde schloss sich dann der ehemalige Bassist von Univers Zero dem Projekt an.
Segers und Neumeier trafen 2008 bei der Zappanale aufeinander, als sie zusammen mit Makoto Kawabate (von Acid Mothers Temple) und Daevid Allen einen spontanen Auftritt improvisierten. Offenbar blieb man danach in Kontakt und so musste Neumeier nicht lange überlegen, um einen Bassisten für GuruManiAx zu finden. Vier Tage im September haben Neumeier, Genrich und Segers dann zusammen mit Toningenieur und Gastbassisten Mario Engelters im Studio verbracht und munter drauflos gejammt. Das Ergebnis wurde im Herbst 2010 vom Label Bureau B als "Psy Valley Hill" auf CD und LP veröffentlicht.
Guru Guru trifft auf Univers Zero? Nicht ganz! "Psy Valley Hill" bietet krautig-psychedelisch-spaciges Triogejamme, das eigentlich nicht so weit von dem entfernt ist, was Neumeier und Genrich zu gemeinsamen Guru-Guru-Zeiten vor 35-40 Jahren veranstaltet haben (insbesondere auf den Alben "Hinten" und "Känguru"), aber natürlich auch ein paar modernere Elemente, z.B. Dub-Experimente à la Laswell und entspanntere, freiformatig-ambiente Ausflüge beinhaltet. Druckvolles und sehr abwechslungsreiches Getrommel trifft auf durchgeknallte, hallende und schallende, stark effektverfremdete Gitarrenexkurse und beides wird durch Segers wummernd-rumpelnde Bassarbeit druckvoll, mal gemächlich, mal temporeich vorangetrieben. Dazu kommen ein paar blubbernde und fiepende Synthesizersounds, verschiedene Samples und Tonbandeinspielungen und diverse Stimmeinlagen Neumeiers.
"Psy Valley Hill" biete somit einen Exkurs in den Retrokrautrock, ein sehr authentisches, klanglich natürlich perfektes, psychedelisch-spacig-progressives Konglomerat an hallendem Klang, welches zwar nichts unbedingt Neues an den Start bringt (so oder so ähnlich klangen Guru Guru wie gesagt schon vor 40 Jahren), das aber dem krautophilen Progger trotzdem sehr viel Spaß machen sollte. Die drei in Würde gealterten Protagonisten hatten jedenfalls offenhörlich sehr viel Spaß dabei. Klasse!
| Anspieltipp(s): |
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| Vergleichbar mit: |
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| Veröffentlicht am: |
22.12.2010 |
| Letzte Änderung: |
22.12.2010 |
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