Apocalypse
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Informationen
Allgemeine Angaben
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| Label: |
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| Durchschnittswertung: |
7/15 (1 Rezension) |
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Besetzung
| Mahavishnu John McLaughlin |
Guitar |
| Jean-Luc Ponty |
Electric Violin, Electric Baritone Violin |
| Michael Walden |
Drums, Percussion, Vocals, Clavinet |
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| Ralph Armstrong |
Bass Guitar, Contra Bass, Vocals |
| Gayle Moran |
Keyboards, Vocals |
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Tracklist
| Disc 1 |
| 1. |
Power Of Love
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4:13
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| 2. |
Vision Is A Naked Sword
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14:18
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| 3. |
Smile Of The Beyond
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8:00
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| 4. |
Wings Of Karma
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6:06
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| 5. |
Hymn To Him
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19:19
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| Gesamtlaufzeit | 51:56 |
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Rezensionen

Nachdem die erste "Mahavishnu Orchestra"-Version im Herbst 1973 an den Spannungen zwischen den Bandmitgliedern zerbrochen war, trödelte Bandgründer und Gitarrist extraordinaire McLaughlin nicht lange rum, sondern versammelte schnell neue Mitstreiter, darunter so illustre Persönlichkeiten wie den u.A. durch seine Arbeit mit Frank Zappa bekannt gewordenen französischen Jazzgeiger Jean-Luc Ponty.
Aber nicht nur das Personal änderte sich, auch das musikalische Konzept wurde erweitert. Für die nächste Platte wollte McLaughlin mit einem klassischen Orchester zusammenarbeiten; kein geringeres als das London Symphony Orchestra wurde engagiert, und kein geringerer als "Beatles"-Produzent George Martin sollte die Sessions produzieren.
Herausgekommen ist ein zwiespältiges Album. Teilweise gelingen in der Zusammenarbeit mit dem Orchester spektakulär schöne Momente, so z.B. in dem eindringlichen, ruhigen Opener "Power Of Love", in dem McLaughlin an der akustischen Gitarre und Ponty an der elektrischen Violine wundervoll elegisch mit dem Orchester zusammenspielen. Leider gelingt die Integration des Orchesters nicht immer so gut, insbesondere an den heftigeren Stellen (z.B. gleich in "Vision Is A Naked Sword") wirkt das Orchester wie ein aufgesetzter Fremdkörper, das in den zugrundeliegenden Riffs Aufgaben übernimmt, die eigentlich genauso gut von der Kernband getragen werden könnten. Oder, wie in den meisten Stücken, es wechseln sich Orchester-Passagen und Bandteile einfach ab, auch eine unbefriedigende Lösung. Dabei sind McLaughlins Orchester-Kompositionen (orchestriert von Micheal Gibbs) teilweise durchaus hörenswert: meist ruhig, hymnisch, mit spätromatischem Feeling: wenn die Streicher in Oktavparallelen jauchzen, verspürt man durchaus den Geist von Richard Strauss.
Auch die eigentlichen Fusionteile scheinen mir etwas zurückgenommen gegenüber den aufregenden, heftigen Duellen auf "The Inner Mounting Flame" oder "Birds Of Fire"; klar, auch hier gibt es noch spannende, virtuose Hochgeschwindigkeitspassagen und faszinierendes Zusammenspiel zwischen Ponty und McLaughlin, aber immer wieder schleichen sich auch eher dahinplätschernde 'funkige' Teile ein, die die Luft etwas rauslassen.
Wie gesagt: zurück bleibt ein zwiespältiger Eindruck; einigen wundervollen Stellen und einigen aufregenden Fusion-Impros steht auch vieles an heisser Luft entgegen. Fans von McLaughlin und des "Mahavishnu Orchestras" werden "Apocalypse" sicher haben wollen und auch - wie ich - vieles daran mögen, aber alles in allem ist es vielleicht doch etwas zu ätherisch, dabei aber unentschlossen geblieben. Interessant ist das Experiment aber auf jeden Fall.
| Anspieltipp(s): |
Power Of Love, Hymn To Him |
| Vergleichbar mit: |
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| Veröffentlicht am: |
23.5.2002 |
| Letzte Änderung: |
23.5.2002 |
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