Istereo
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Informationen
Allgemeine Angaben
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| Label: |
Selbstverlag |
| Durchschnittswertung: |
10/15 (1 Rezension) |
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Besetzung
| Vadim Gryzlov |
Gitarre, Programmierung |
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Tracklist
| Disc 1 |
| 1. |
Fatal Trajectory
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3:43
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| 2. |
Istereo
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3:26
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| 3. |
Mission Failed
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4:34
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| 4. |
Datura Inoxia
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4:59
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| 5. |
Ghost City
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4:49
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| 6. |
Moondog
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5:04
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| 7. |
Dirigeable
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3:55
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| 8. |
Dij Es
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4:09
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| 9. |
Cosmic
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4:49
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| Gesamtlaufzeit | 39:28 |
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Rezensionen

Und wieder einmal bietet das Internet unbekannten Künstlern eine Bühne, ihre reichlich vorhandenen Fähigkeiten einem Publikum zu demonstrieren, das man sonst in 100 Jahren nicht erreicht hätte. Der Russe Vadim Gryzlov holt hier mit "Istereo" zum großen Instrumental-Progmetal-Rundumschlag aus. Umso bemerkenswerter, dass der Mann fast alles alleine gemacht hat und lediglich am Bass mit Denis Rykshin auf eine Gast zurückgreifen musste.
Als Vorbilder werden auf der Homepage einschlägig bekannte Künstler wie Steve Vai, John Petrucci oder Derek Sherinian genannt. Eine Einschätzung, die sich schnell teilen lässt. Die neun Stücke setzen allesamt auf modern-vertrackte Rhythmen, grooviges Riffing von Gitarre und Keyboard und eine sehr themenorientierte Kompositionsweise. Beachtlicherweise stehen dabei eher selten überbordende Frickeleien im Vordergrund, sondern eher nachvollziehbare Strukturen. Entsprechend postiert sich das Material auch weitestgehend in der goldenen Mitte zwischen Eingängigkeit, Komplexität und Abwechslung. Weiter lässt sich noch positiv anmerken, dass die Stücke auch nicht zu lang sind, um den Hörer eventuell mit unnötigen Dudeleien und zu vielen Wiederholungen zu nerven.
Unter den einzelnen Stücken lassen sich das Meshuggah-artig groovende "Mission Failed", das düstere Progmetal-Epos "Moondog" und das mit hymnischen Gitarrenleads versehene, eher relaxte "Datura Inoxia" herausheben. Letzterem kann man allerdings auch eine leichte Affinität zu Stadionrock-Melodien der Marke Van Halen (höre "Baluchitherium") unterstellen. Mit Blick auf die Albendramaturgie sind noch der furiose Opener "Fatal Trajectory" und der entspannte Abschluss "Cosmic" zu erwähnen. In letzterem klingt Gryzlovs Gitarre übrigens etwas nach der von Mike Rutherford auf "...And Then There Were Three...".
Gibt es etwas Negatives über dieses Album zu sagen? Ja, aber das ist eher technisch bedingt. Zum einen hört man dem Schlagzeug gerade in den eher einfach gehaltenen Stücken doch seine Konservenherkunft an. Zum anderen ist der Bass kaum zu hören, geschweige denn dass Denis Rykshin irgendwie mal in den Vordergrund gerückt würde, und außerdem klingt Gryzlov selber an keinem seiner Instrumente wie ein wirklich ausgereifter Virtuose. Relativieren tut sich dies aber dadurch, dass natürlich reine Flitzefingereinlagen ohnehin eher gestört hätten und Gryzlov diese ohnehin nicht nötig hätte. Sein kompositorischer Einfallsreichtum überspielt diese technischen Mängel locker aus der Hüfte.
Alles in allem schaffen es Gryzlov und Ryshkin auf "Istereo" knapp vierzig Minuten lang, den Hörer gut zu unterhalten. Hierzu muss ich noch anmerken, dass ebenso auch der eher seltene Spagat gelingt, dass die Musik sowohl im Hintergrund als auch im Fokus des Hörers eine gute Figur macht. Im Unterschied zu anderen Instrumentalalben lässt sich noch nicht mal die sonst so häufige Beliebigkeit der Stücke ausmachen. Insofern geht für dieses Album meine eindringliche Empfehlung an die Leser dieser Seiten heraus, zumal "Istereo" kostenlos auf der Bandhomepage heruntergeladen werden darf.
| Anspieltipp(s): |
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| Vergleichbar mit: |
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| Veröffentlicht am: |
1.2.2011 |
| Letzte Änderung: |
14.3.2012 |
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