Danca Urbana
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Informationen
Allgemeine Angaben
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| Label: |
Eigenverlag |
| Durchschnittswertung: |
11/15 (1 Rezension) |
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Besetzung
| Salvador Govea |
Keyboards |
| Luis Arturo Guerrero |
Bass |
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Gastmusiker
| Luis Octavio Cervantes |
Guitar (Track 4) |
| David Sanchez |
Bass (Track 1) |
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| Jorge Velasco |
Bass (Track 7) |
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Tracklist
| Disc 1 |
| 1. |
Danca Urbana
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6:20
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| 2. |
Continuum
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3:40
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| 3. |
Claroscuro
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7:45
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| 4. |
Convergentes
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6:48
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| 5. |
Falsa Dicotomía
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5:04
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| 6. |
Intersecciones
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4:02
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| 7. |
Concertino
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6:59
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| Gesamtlaufzeit | 40:38 |
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Rezensionen

Hinter dem mexikanischen Projekt Govea steckt vor allem Salvador Govea, Organist, Keyboarder, Musiklehrer am staatlichen Konservatorium Mexikos und Fan des klassischen Symphoprogs der 70er Jahre. Seit dem Anfang der zweiten Hälfte des ersten Jahrzehnts des dritten Jahrtausends betreibt Govea, der vorher für vier Jahre mit der mexikanischen Band Iconoclasta gespielt hatte, ein eigenes Progtrio. Zur Band gehörte von Beginn an der Iconoclasta-Schlagzeuger Victor Baldovinos und seit 2009 der Bassist Luis Arturo Guerrero. Im Herbst 2009 erschien mit "Danza Urbana" das Debütalbum des Trios.
Die Band selbst beschreibt ihre Musik als Gemenge aus Rock, Jazz und klassischen Musikstrukturen, basierend auf kraftvollen rhythmischen Rockmustern, in die kompositorische Elemente der klassischen Musik und freiere Abläufe des Jazz eingebunden wurden. Damit will die Band (Zitat) "take listeners into sonic journeys and emotionally seductive acoustic landscapes that are also intellectually stimulating". Vorbilder sind dabei - wen wundert's - die klassischen Progbands der 70er Jahre, insbesondere die aus Großbritannien und Italien.
Govea machen also Retroprog? Nun, im Grunde schon. Allerdings wird hier eher vermieden genau wie eine Band aus den 70er Jahren zu klingen. Salvador Govea vermengt recht geschmackvoll eher rezente Tastentimbres und ein akustisches Piano mit retroprogressiven Orgelsounds und moogartigen Synthesizerlinien. Das Ergebnis klingt relativ modern und ist zudem wenig bombastisch oder ausladend symphonisch ausgefallen, auch deshalb weil auf Mellotronartiges oder Tastenstreicherimitationen weitestgehend verzichtet wird. Dominierend ist natürlich Goveas vielseitige Tastenarbet. Nur in "Convergentes" arbeitet sich die E-Gitarre des Gastmusikers Luis Octavio Cervantes jazzrockig (ein wenig à la Holdsworth) in den Vordergrund.
Govea machen einen schwungvollen, klassischen Prog in einem relativ modernen Soundgewand (Vintage-Freaks könnten sich allerdings an den teilweise etwas quietschigen Tasteneinlagen stören) und präsentieren auf "Danca Urbana" sieben komplexe Instrumentalnummern mit gelegentlich Jazzeinschlag und deutlichen Klassikeinflüssen. Zwangsläufig muss man natürlich an ELP denken (oder vergleichbare Trioprogger wie Le Orme, Triumvirat oder SFF). Keine dieser Bands wird von Govea kopiert, doch bewegt man sich in ähnlichen klanglichen und kompositorischen Räumen. Dabei wirken Salvador Goveas Kompositionen destillierter, disziplinierter und vielleicht auch akademischer, als bei den Vorbildern, insbesondere im letzten Stück, der Adaptation des ersten Satzes des "Concertino" für Orgel und Orchester des mexikanischen Komponisten Miguel Bernal Jiminez. Ein paar getragen-sphärische Momente und einige sehr jazzige Einlagen runden das elegante Album gelungen ab.
"Danca Urbana" bietet nichts wirklich Neues, doch ist dieser moderne Prog im klassischen Geiste (moderner Klassik-Prog) sehr gut gemacht, abwechslungreich, virtuos vorgetragen und geht gut ins Ohr!
| Anspieltipp(s): |
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| Vergleichbar mit: |
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| Veröffentlicht am: |
19.6.2011 |
| Letzte Änderung: |
28.6.2011 |
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