Sunbirds
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Informationen
Allgemeine Angaben
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| Label: |
BASF |
| Durchschnittswertung: |
10/15 (1 Rezension) |
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Besetzung
| Klaus Weiss |
Schlagzeug |
| Ferdinand Povel |
Querflöte, Altblockflöte |
| Philip Catherine |
Gitarre |
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| Fritz Pauer |
Tasten |
| Jimmy Woode |
Bass |
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Gastmusiker
Tracklist
| Disc 1 |
| 1. |
Kwaeli
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3:43
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| 2. |
Sunrise
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5:26
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| 3. |
Spanish sun
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12:10
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| 4. |
Sunshine
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6:46
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| 5. |
Sunbirds
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9:31
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| 6. |
Blues for D.S.
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7:53
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| 7. |
Dreams
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9:42
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| 8. |
Fire dance
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6:54
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| Gesamtlaufzeit | 62:05 |
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Rezensionen

Sunbirds nannten der damals in München lebende Schlagzeuger Klaus Weiss (siehe auch Niagara) und der aus Österreich stammende Tastendrücker Peter Pauer ihr gemeinsames Bandprojekt, welches sie 1971 zwecks der Aufnahme eines Albums zusammenstellten. Unterstützung fand man im belgisch-britischen Gitarristen Philip Catherine (der im weiteren Verlauf der 70er-Jahre als Jazz- und Fusiongitarrist Karriere machen sollte), dem US-Amerikaner Jimmy Wood am Bass und dem holländischen Flötisten Ferdinand Povel. Im August 1971 spielte die Band, unterstützt vom Gastperkussionisten Juan Moreno, ihr Debütalbum ein.
"Sunbirds" erschien noch im gleichen Jahr auf dem Schallplattenlabel der BASF. Erst im Frühsommer 2011 wurde das Album auf CD wieder veröffentlicht. Wieder einmal haben sich Garden of Delights des Materials angenommen und dem Album ein informatives Beiheft und zwei Bonusnummern (zwei unveröffentlichte Stücke aus den Albumsessions - beide stehen den Albumtracks in nichts nach) beigegeben. Der Klang ist sehr gut, einzig einige knirschende Übersteuerungen (recht deutlich immer wieder in "Sunrise") stören etwas den Hörgenuss.
Ein locker-flockiger, luftig-eleganter Jazzrock ist auf "Sunbirds" zu hören, der entspannt, aber durchaus komplex arrangiert aus den Boxen schwebt. Klanglich bestimmend ist Pauer an den tasten, E-Piano und Orgel, doch auch Flöte und Gitarre treten solistisch in den Vordergrund. Die Stücke bieten dichte Gemenge von Jazz und Rock, abwechslungsreich instrumentiert, mitunter mit leicht spacig-kosmischer Atmosphäre versehen und hypnotisch-repetitiv voranschreitend. Selten wird es auch einmal verhalten freiformatig (zu Beginn des Titelstücks z.B.), doch gleitet die Musik meist eingängig und erhaben, dabei aber immer auch tiefgründig aus den Boxen.
"Sunbirds" ist ein schönes unaufgeregtes Album mit zeitlosem Jazzrock, der durch die verspielten Flötensoli Povels und Pauers flächiges Tastenspiel einen durchaus eigenen Charakter bekommt. Die deutschen Kollegen von Embryo haben bisweilen ähnliche Musik gemacht und gewisse Bezüge kann man auch zu zeitgleichen Produktionen von instrumentalen Canterburybands wie Nucleus und Soft Machine herstellen, wobei bei letzteren beiden damals Flöte und E-Gitarre keine große Rolle spielten. Zumindest sollte Liebhabern der Musik, die die drei in diesem Abschnitt erwähnten Vergleichsbands in den frühen 70er Jahre gemacht haben, auch die Musik der Sunbirds recht viel Spaß machen!
| Anspieltipp(s): |
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| Vergleichbar mit: |
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| Veröffentlicht am: |
6.7.2011 |
| Letzte Änderung: |
5.9.2011 |
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