Nerf
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Informationen
Allgemeine Angaben
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| Label: |
Head Records |
| Durchschnittswertung: |
12/15 (2 Rezensionen) |
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Besetzung
| Ivan "Raiman" |
Schlagzeug |
| Luc "Mr. Onion" |
Bass |
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Tracklist
| Disc 1 |
| 1. |
FyyFF
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4:13
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| 2. |
Maître Moulard
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4:50
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| 3. |
Don Khon
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3:54
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| 4. |
Le grand Martin Quequoi
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5:31
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| 5. |
Barghest
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3:47
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| 6. |
Psy op
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2:52
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| 7. |
Criquet 1
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0:53
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| 8. |
Criquet 2
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2:28
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| 9. |
Belgharvhal
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6:59
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| Gesamtlaufzeit | 35:27 |
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Rezensionen

Und wieder eine Band, die uns zeigt, wofür das "core" in Jazzcore steht! Les Yeux de la Tête sind ein Trio aus Caen in der Normandie und haben dieses kleine Scheibchen fabriziert, um unsere Gehörgänge auf ihre Widerstandsfähigkeit zu prüfen.
Mit Saxofon, Bass und Schlagzeug bewaffnet, zelebrieren die drei eine Jazzcore-Attacke, die einen gleichzeitig geplättet und sabbernd nach mehr zurücklässt. Gitarre? Pah, nur was für Weicheier. Der dreckig und aggressiv polternde Bass von Luc "Mr. Onion" (die drei haben's nicht so mit Namen), fast durchweg mehr oder weniger angezerrt, lässt jegliches Metal-Gebratze wie akustische Zuckerwatte klingen, Sam "Masterplan" malträtiert das Saxofon auf alle Unarten von böse knarzend bis nervenzerfetzend schrill kreischend, dazu prügelt Ivan "Raiman" sich die Seele aus dem Leib und dem Hörer das Hirn aus dem Schädel.
Das Trio coret sich durch dschäßpunkige Instrumentalstücke voll rotziger, aggressiver Dynamik, laut, brutal, arschtretend. Rhythmisch vertrackt und verquer ist das Ganze natürlich auch noch. Interessanterweise ist die Musik keineswegs durchweg in halsbrecherischem Tempo, manchmal geht's sogar recht gemächlich zur Sache - allerdings nur, was das Tempo betrifft. Krach muss nicht immer schnell sein. Passagen mit ordentlich Tempo sind allerdings auch zur Genüge vorhanden!
Wie schön, dass es immer wieder Bands gibt, die dem Jazzrock-Genre frischen Wind einhauchen. Wobei die Normannen schon eher wie eine steife Brise daherkommen. Wer kantige Krach-Kapellen vom Schlage etwa des Lucien Dubuis Trio zu goutieren weiß, wird auch hiermit gerne die Gehörgänge einer Generalreinigung unterziehen. Starkes Teil! Nur schade, dass das Scheibchen bissl kurz ist. Aber auch so tritt's ordentlich Arsch!
| Anspieltipp(s): |
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| Vergleichbar mit: |
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| Veröffentlicht am: |
3.9.2011 |
| Letzte Änderung: |
3.9.2011 |
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Freunde ungepflegten Saftcores wie mein gepflegter Vorredner enthusiasmieren zur Zeit über das Generfe der französischen Kopfaugen Les Yeux de la Tête, Ivan "Raiman", Luc "Mr. Onion" und Sam "Masterplan". Und wenn diese Freunde dabei vor lauter Gepflegtsein nicht andauernd nerfös ihre Frisur kontrollieren würden, hätten sie über all das Wichtige hinaus, was sie bereits aus der nerfigen Musik herausgehört haben, noch bemerkt, wie crimsoid diese doch eigentlich ist. In "Le grand Martin Quequoi" geht es, entgegen dem nerfig themenverfehlenden Titel, nicht um le grand Martin, sondern um le grand Robert. Das Stück ist eine nerfen- und saitenaufreibende Hommage an King Crimson anno '74, ganz viel "Starless" gibt's da zu hören.
Der nerfige Mittelteil des Stückes ist natürlich gemeint. Denn wettonöser Schönsingsang ist hier nicht, knarzend gerotzter Tret-Dschäß tritt hier selpferständlich in den Vordergrund. Das ist vor allem Luc "Mr. Onion" zu verdanken, der die Gitarre, die ohnehin nur generft hätte, durch sein entsetzenswertes Spiel mehr als ersetzt. Bös bös!
Wenn dann zu dem nicht selten wettonös tönenden Grummler noch Sam "Masterplan" sein (sicherlich mal wieder nicht blankgewienertes) Horn heftig in die Nerfenknoten des Hörers hakt, bleibt der Dschäßcore-Blutjüngling als Nerfenbündel zurück. Das wollen Corechen Rindfrey und Nik Corener jedoch nicht, weshalb wir vom Ungenuss dieser Scheibe dringend abraten. Wer es dagegen knackfrisch zwischen die Augen braucht, ist hier bei Muttern.
| Anspieltipp(s): |
Schön, dass man "Criquet 1" in Ruhe während einer Rotphase genießen kann. |
| Vergleichbar mit: |
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| Veröffentlicht am: |
9.12.2011 |
| Letzte Änderung: |
9.12.2011 |
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