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Shiva

Firedance

Coverbild
Informationen

Allgemeine Angaben

Erscheinungsjahr: 1982 (CD-Ausgabe 1996 auf British Steel Records)
Besonderheiten/Stil: Metal; Progmetal
Label: Heavy Metal Records
Durchschnittswertung: 12/15 (1 Rezension)

Besetzung

John Hall Gitarre, Gesang, Keyboards
Andy Skuse Bass, Keyboards
Chris Logan Schlagzeug

Tracklist

Disc 1
1. How Can I? 3:49
2. En Cachent 5:27
3. Wild Machine 4:06
4. Borderline 4:11
5. Stranger Lands 4:03
6. Angel Of Mons 4:38
7. Rendezvous With Death 4:17
8. User 3:26
9. Call Me In The Morning 5:22
10. Shiva 4:25
11. Rock Lives On   (Bonustrack der CD-Ausgabe) 2:49
12. Sympathy   (Bonustrack der CD-Ausgabe) 4:09
Gesamtlaufzeit50:42


Rezensionen


Von: Gunnar Claußen @


Ob, wie ab und an mal behauptet, und in welcher Form der klassische 70er-Prog die Entwicklung des Metal-Genres beeinflusst haben soll, ist sicherlich eine diskussionswürdigere These im Umfeld der Geschichte beider Genres. Direkte Referenzen lassen sich zwar aus den meisten Alben der frühen New Wave of British Heavy Metal kaum heraushören. Nach ein wenig Recherche kann man allerdings auf eine Band wie Shiva und ihr 1982er Album "Firedance" stoßen, und da stellt sich schnell heraus, dass man es mit einer Ausnahme zu tun hat.

Natürlich setzen auch Shiva auf recht straighte Songs und eingängige Melodien, die man sich typischerweise von der zeitgenössischen Konkurrenz oder vom 70er-Hardrock abgeschaut hat (so ist "Stranger Lands" wohl als Kreuzung aus "Remember Tomorrow" von Iron Maiden und "Traveler In Time" von Uriah Heep zu betrachten). Jedoch wird schnell deutlich, dass am Songwriting des Trios aus Bristol der Proto-Progmetal von Rush einen mindestens ebenso großen Anteil hat. Insbesondere in rhythmischer Hinsicht weiß die Band zu überzeugen, kombiniert sie doch ähnlich wie die Geddy Lee und Neil Peart auf "Permanent Waves" oder "Moving Pictures" einen prominenten Bass mit einem Schlagzeug, dass gerade Takte effektvoll verziert. Paradebeispiel für diesen Stil sollte die Bandhymne "Shiva" sein, die ganz unterhaltsam geradliniges Gestampfe mit virtuosen Breaks der Rhythmusgruppe kontrastiert. Das geht hier sogar lockerer von der Hand als damals im Intro von "Cygnus X-1". Auch die Gitarrenarbeit von John Hall fügt sich gut ins Bild ein, denn anders als Zeit- und Genregenossen der Riege Dave Murray, Paul Samson oder Paul Quinn wird hier eben nicht auf geradlinige Riffs gesetzt, sondern durchgängig auf wesentlich melodischere, aber doch eigentständige Begleitung der Gesangsmelodien (schönes Beispiel: "Rendezvous With Death"). Und obendrein, um den Rush-Vergleich zu komplettieren, gibt es ab und an noch ein paar nette, wenn auch nicht essenzielle Synthie-Einsätze.

Dass man es bei Shiva letztlich dennoch mit einer vor dem Hintergrund der NWoBHM aktiven Band zu tun hat, zeigt sich allerdings vor allem an einem Merkmal: Die meisten Stücke sind recht kurz gehalten und gehen mit ihrer grundlegenden Attitüde immer relativ aggressiv nach vorne. Damit einher geht auch, dass das Material auf "Firedance" jeweils eine angenehme Grundhärte bewahrt und man natürlich keine Longtracks schreibt. Hier ist die Band mit Stücken wie "Shiva" oder "Wild Machine" allerdings eine charmante Alternative zu den teilweise doch recht mainstreamigen Kanadiern. Auch der Sound fällt im Detail anders aus: Flirrend-ätherische Klänge wie auf den genannten Rush-Alben wird man hier nicht finden. Hinzu kommt auch, dass John Hall eine gemäßigtere Stimme als Geddy Lee hat und die Produktion zwar solide ist, aber keinesfalls die transparente Brillanz der hier an allen Ecken und Enden herangezogenen Vorbildband erreicht.

Übrigens muss natürlich auch klar gestellt werden, dass auch nicht alles Rush ist, was glänzt. Anklänge an andere Bands finden sich hier zuhauf. Traditionell-metallische, aber auch vertrackte Nummern wie "Wild Machine" oder "Borderline" könnten glatt von den ersten Fates-Warning-Alben stammen, und der Harmoniegesang in "Angel Of Mons" lässt an die unbeschwert-verspielten frühen Van Halen denken.

Kritisieren lässt sich an "Firedance" übrigens nicht viel. Man könnte sicher erwähnen, dass die Produktion nicht eben Bäume ausreißt. Und zum Ende des Albums hin fallen zwei der Stücke etwas ab; so ist das stampfige "User" etwas gewöhnlich ausgefallen und das eher lahme, spartanisch arrangierte "Call Me In The Morning" zieht sich ein wenig in die Länge. Ansonsten ist bei den Songs aber kompositorisch alles in Ordnung. So kann ich dann letzten Endes das Fazit ziehen, dass "Firedance" ein heute fast vergessener Grenzgänger zwischen Proto-Progmetal und NWoBHM ist und die Qualität der Songs in jedem Fall für sich spricht. Mit Blick auf die eingangs wiedergegebene These muss allerdings festgestellt werden, dass Shiva letztlich ebenso wie ihre sehr keyboard-orientierten Kollegen von Saracen doch nur ein Einzelfall sind.

Falls jemand dieses Album beziehen möchte, muss er sich übrigens keinen Kopf machen. Bassist und Keyboarder Andy Skuse hat dieses Album samt der beiden Bonustracks der 1996 veröffentlichten, längst vergriffenen CD-Ausgabe über die Bandhomepage zum kostenlosen Download bereitgestellt.

Anspieltipp(s): En Cachent, Borderline, Shiva
Vergleichbar mit: Rush und den frühen Fates Warning
Veröffentlicht am: 20.11.2011
Letzte Änderung: 16.7.2015
Wertung: 12/15

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