Satellite
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Informationen
Allgemeine Angaben
Besetzung
| Paul Davies |
Electric & Acoustic Guitars |
| Jonathan Edwards |
Piano, Rhodes, Keys |
| Gavin John Griffiths |
Drums |
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| Anne-Marie Helder |
Vocals, 6 & 12-string Acoustic Guitars, Electric Guitars, Piano, Keys |
| Alun Vaughan |
Bass |
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Tracklist
| Disc 1 |
| 1. |
Freedom To Breathe
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5:33
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| 2. |
Picking Up Knives
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5:10
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| 3. |
I Am A Cat
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4:38
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| 4. |
The Fall
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6:17
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| 5. |
Black Noise
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4:00
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| 6. |
Yasuni
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5:15
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| 7. |
Sunshine
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6:02
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| 8. |
Into The Fire
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5:00
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| 9. |
Dark Star
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5:12
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| 10. |
Muse
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3:43
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| 11. |
Satellite
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8:06
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| Gesamtlaufzeit | 58:56 |
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| Disc 2 |
| 1. |
5th Amendment
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4:17
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| 2. |
The Great Divide
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5:30
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| 3. |
Go
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4:07
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| 4. |
Sandstorms
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10:07
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| Gesamtlaufzeit | 24:01 |
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Rezensionen

Einige Bandmitglieder spielten zuvor bei Karnataka, woraus sich eine gewisse klangliche Verwandtschaft erklärt. Panic Room verfolgen aber einen weniger folkig-esoterischen Ansatz, dafür sind sie songorientierter und agieren spürbar druckvoller.
Beindruckend ist von Beginn an die knackige und klare Produktion. Das kommt der energiegeladenen Art der Band sehr zu Gute: Die Elemente aus Rock, Blues, Funk und ja, auch Folk verschmelzen so zu einem homogenen Ganzen.
Sängerin Helder ist das Aushängeschild der Band. Sie beherrscht die Bandbreite von sanft bis shoutend und trägt ihren Part inbrünstig vor. Ihre Gesangsmelodien sind griffig und werden durch klassischen, geradlinigen Songaufbau unterstrichen. Man verzichtet auf komplizierte Strukturen, liefert aber üppige und atmosphärisch-dichte Arrangements. An Gitarrist Paul Davis ist ein Rocker verloren gegangen: Es jault, rifft und tonleitert, so dass die verschiedenen genannten Spielarten glaubwürdig interpretiert werden.
Keyboards haben begleitenden Charakter, aber die Sounds sind gut gewählt: Fender Rhodes oder Streicherklänge weben Klangteppiche und die Tasten sorgen auch ohne größere Soloeinlagen für interessante Schlenker. Dagegen klingt das Schlagzeug sehr offensiv, der Bass trägt souverän und gemeinsam bilden die beiden ein exzellentes grooviges Fundament.
Was das Album für den Prog-Fan relevant macht sind die vielschichtigen Arrangements, gezielter Keyboard-Einsatz und das Gespür der Band für Atmosphäre und Abwechslungsreichtum. Panic Room spielen ihre Musik sehr leidenschaftlich: Das ist vielleicht Prog, den man(n) mit der Frau/Freundin hören kann. Zu Schulzeiten in den frühen 90ern wäre dieses Album (neben Supertramp, Barclay James Harvest oder Marillion mit Steve Hogarth) für nette Stunden eine probate Wahl gewesen.
Dem Die-Hard-Progger fehlen bei der melodieverliebten, glatten Art von Panic Room die Schrägheiten und ausufernden Instrumentalparts. Ein paar Ecken und Kanten mehr wünscht man sich schon, gerade der Keyboarder deutet sein Potenzial oft nur an: Erst bei Dark Star bekommt man eine Kirchenorgel zu hören, die im Zusammenspiel mit ordentlichem Riffing und angeschrägter Rhythmik Dramatik entstehen lässt und ekstatischen Klangtürme errichtet. Im Titelstück legt man nach und beendet das Album mit einem furiosen Gitarrensolo.
Die Version mit der 4-Track-Bonus-EP erhält man ausschließlich auf der Homepage der Band und empfiehlt sich wegen des stärksten Stücks von diesen Sessions "Sandstorm". Die Band lässt sich regelrecht gehen, hier dominiert die Orgel und duelliert sich mit der Gitarre - mehr davon bitte beim 3.Album!
Eine Bewertung des Albums fällt schwer und hängt stark am persönlichen Geschmack, aber man kann festhalten: Klasse Melodien, gespielt von exzellenten Musikern und eine hervorragende Produktion sind die Stärken von Panic Room und somit macht Satellite auch beim Autofahren oder nebenher richtig Spaß, insbesondere wenn man Iona oder Karnataka zu schätzen weiß.
| Anspieltipp(s): |
Dark Star, Satellite, Sandstorms |
| Vergleichbar mit: |
Iona, Karnataka, Breathing Space |
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| Veröffentlicht am: |
2.2.2012 |
| Letzte Änderung: |
26.2.2012 |
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