Inhabitants
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Informationen
Allgemeine Angaben
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| Label: |
Drip Audio |
| Durchschnittswertung: |
10/15 (1 Rezension) |
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Besetzung
| jp carter |
trumpet |
| skye brooks |
drums |
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| dave sikula |
guitar |
| pete schmitt |
bass |
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Tracklist
| Disc 1 |
| 1. |
Main Drag
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5:12
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| 2. |
Cozy Forever
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9:44
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| 3. |
Will We
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4:57
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| 4. |
Happy Princess
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8:40
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| 5. |
The Long Wait
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7:25
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| 6. |
Commercial Break
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3:25
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| 7. |
Out of The Under The
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7:58
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| 8. |
Deep Creapy Trail
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3:50
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| 9. |
Smoke Clears
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5:51
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| 10. |
Twenty-Nine
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6:06
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| Gesamtlaufzeit | 63:08 |
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Rezensionen

Meiner Erfahrung nach steht es mit dem Postrock wie folgt: Entweder es kippt auf die Seite schöner, seichter Melodien mit gelegentlichen Wall-Of-Sound-Ausbrüchen oder man wagt den Schritt in die jazzigen Regionen. Letzteres ist (leider!) im Postrock-Universum zu wenig vertreten. Umso größer die Freude auf dem Festival für New Jazz und Avantgarde in Moers, die vier Kanadier von den Inhabitants kennenzulernen. Sie verzahnen den Jazz eng mit dem Postrock, dabei scheinen die Musiker der Musik nach nicht aus dem Rock- sondern eher aus dem Jazzbereich zu stammen.
Häufig eskortieren nicht ganz einfache Rhythmen von der Gitarre (Main Drag steigt gleich mit einem schönen 5/4tel Takt in das Geschehen ein) die Trompete durch die Kompositionen. Mal wird es dabei postrockiger (The Long Wait), mal jazziger (Will We) und einmal sogar sehr rockig (Happy Princess). Alles unterliegt dabei einer repetitiven Rhythmusgruppe von Bass und Schlagzeug, die sich einem eher minimalistischen Stil früherer Jazzrockkompositionen anpassen.
Angenommen wir paaren Miles Davis´ „Bitches Brew“ mit Postrock-Elementen von Tortoise und geben noch eine gehörige Prise sphärischer Soundteppiche hinzu, die im Hintergrund vor sich hin klingen....dann könnte man eventuell das erreichen, was die Kanadier hier vorlegen. Eine an sich sehr interessante, eigenständige Angelegenheit, die mich meinem Wunsch nach, den Jazz mit Postrockelementen zu bestücken oder andersherum, befriedigen sollte. Doch leider wirkt die Mischung im Ganzen eher nur in der Theorie, in der Praxis weniger. Ich weiß mir nicht zu helfen und suche schon einige Zeit nach der Ursache des „nicht völlig aus dem Häuschen-Seins“.
Es ist gut, Miles Davis klingt mit, Postrockgitarren sind zu hören, ein bisschen elektronische Sounds...aber irgendwie wirkt es nach einer ganzen Stunde Spielzeit eintönig. Schade! Nichtsdestotrotz bleibt es eine schöne Platte. Eine, die ich vielleicht irgendwann noch erlerne und dann hoch lobe. Aber solange dies nicht geschieht, bleibt es bei 10 Punkten.
| Anspieltipp(s): |
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| Vergleichbar mit: |
Tortoise, Miles Davis zu „Bitches Brew“-Zeiten |
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| Veröffentlicht am: |
15.3.2012 |
| Letzte Änderung: |
14.3.2012 |
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