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Kaipa

Nattdjurstid

Coverbild
Informationen

Allgemeine Angaben

Erscheinungsjahr: 1982 (2015 Remaster)
Besonderheiten/Stil: Rock / Pop / Mainstream
Label: Tempus Fugit
Durchschnittswertung: keine Wertung (1 Rezension)

Besetzung

Mats Lindberg bass, backing vocals
Hans Lundin synthesizers, lead vocals
Max Åhman guitar, backing vocals
Pelle Andersson drums, backing vocals

Tracklist

Disc 1
1. Galen (Crazy) 2:49
2. Nattdjurstid (Time Of Nocturnal Animals) 5:58
3. Timmar AV Glas (Hours Of Glass) 2:13
4. Zepapo (Zepapo) 3:26
5. Identitetskris (Identity Crisis) 5:07
6. Inom Oss (Within Us) 3:31
7. Speglarna (The Mirrors) 6:00
8. Närmare (Closer) 4:52
9. Väntar En Storm (Waiting For A Storm) 5:41
10. Cellskräck (Claustrophobia) 5:04
11. Bländad Ikväll (Blinded Tonight) 4:13
12. Armé Av Lust (Army Of Desire) 4:21
Gesamtlaufzeit53:15


Rezensionen


Von: Jörg Schumann @


Ende 1981 verliess Schlagzeuger Ingemar Bergman die Band und wurde nach kurzer Zeit durch Olle Romö ersetzt. Man begann alsbald mit den Proben an neuem Material, doch ehe man sich`s versah, war der neue Mann schon weitergezogen, um mit Eurythmics (ja genau die), das Album "Sweet Dreams" aufzunehmen. Es übernahm Pelle Andersson und brachte neben seinen Sticks auch gleich neuen Wind mit in die Band. Über die stilistische Ausrichtung war man sich noch nicht ganz im Klaren, wollte aber eine etwas andere Art Musik machen als früher und sich vom klassischen Prog der 70er Jahre lösen. Inspiration bezog man dabei von Künstlern wie Peter Gabriel, Genesis der frühen 80er Jahre und den Talking Heads. Das neue, grösstenteils von Lundin geschriebene Material, wurde in dessen Übungsraum in Uppsala auf einem 8-track-Rekorder aufgenommen und im Herbst 1982 auf dem kleinen Label Piglet Records veröffentlicht. Vorgängig erschien bereits im Frühling gleichenjahrs die Single "Cellskräck".

"Nattdjurstid" enthält eine Mischung aus New Wave, typischem Pop der frühen 80er Jahre und einiger weniger progressiver Farbtupfer, wie man sie noch auf Solo fand. Dem Album war jedoch kein grösserer kommerzieller Erfolg beschieden, so dass man sich nach dem letzten Konzert der Tournee im Dezember 1982 entschloss, eine Pause einzulegen. Diese dauerte bis 2001…

Vorliegende Ausgabe, die erste auf CD, wurde von den Original Tapes der damaligen Aufnahme zuerst digitalisiert und von Hans Lundin neu remixed. Offenbar wurden damals einige Stücke einfach ausgeblendet und enthielten zudem im Endmix nicht alle Instrumente, die ursprünglich eingespielt wurden, da man dem Ganzen einen schlankeren, moderneren Anstrich geben wollte. Dies wurde nun korrigiert und man erhält die Stücke erstmals in voller Länge und mit allen Spuren und Instrumenten. Als Zugabe wurden noch die B-Seite der "Cellskräck"-Single und mit "Armé av Lust" ein unveröffentlichtes Stück mit auf die Scheibe gepackt. Schliesslich wurde das Ganze von Martin Igelström gewohnt sauber remastert.

Kaipa haben sich auf Nattdjurstid" praktisch vollständig vom Prog abgewendet. Die Stücke sind kurz, poppig-rockig, eingängig und wenn nicht auf schwedisch gesungen würde, würden einige problemlos in den Charts der frühen 80er Jahre Platz finden, ohne dass man merken würde, dass hier Kaipa spielen. Manche erinnern beinahe an die NDW. Selten schleicht sich ein Hauch des alten Stils ein, meist aber nur für einige Takte, für ein angedeutetes Solo, ein paar wenige Rhythmuswechsel, am stärksten noch im abschliessenden "Arme av Lust". Als konsequent auf zeitgemässen Pop getrimmtes Album gefällt mir "Nattdjurstid" ganz gut. Besser als sein Vorgänger, der irgendwie bemüht und uninspiriert wirkte. Für Fans ist die Discographie nun komplett erhältlich und lässt sich somit die Entwicklung von einer Band des klassischen Prog der 70 Jahre über den Pop der frühen 80er zum Retroprog der 00er Jahre schön verfolgen. Wofür Tempus Fugit ein grosses Dankeschön gebührt.

Anspieltipp(s):
Vergleichbar mit:
Veröffentlicht am: 17.3.2016
Letzte Änderung: 17.3.2016
Wertung: keine kein Prog, als Popalbum eine solide 9

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Alle weiteren besprochenen Veröffentlichungen von Kaipa

Jahr Titel Ø-Wertung # Rezis
1975 Kaipa 11.67 3
1976 Inget Nytt Under Solen 11.75 4
1978 Solo 8.50 2
1980 Händer 8.00 1
2002 Notes from the Past 7.60 5
2003 Keyholder 7.11 9
2005 The Decca Years 1975 - 1978 13.00 2
2005 Mindrevolutions 6.50 4
2007 Angling Feelings 7.00 4
2010 In the Wake of Evolution 9.25 4
2012 Vittjar 10.00 1
2014 Sattyg 10.50 4
2017 Children Of The Sounds 10.00 1

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