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STATISTIK
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Kate Bush

The Dreaming

Coverbild
Informationen

Allgemeine Angaben

Erscheinungsjahr: 1982
Besonderheiten/Stil: ArtPop
Label: EMI
Durchschnittswertung: 10.67/15 (3 Rezensionen)

Besetzung

Kate Bush vocals,piano,fairlight
Preston Heyman drums,sticks
Jimmy Bain bass
Paddy Bush sticks,backing vocals,strings,mandolins,bullroarer
Geoff Downes CMI Trumpet Section
Stuart Elliott drums,sticks
Del Palmer drums
Dave Lawson synclavier
Danny Thompson string bass
Brian Bath electric guitar
Ian Bairnson backing vocals
Gary Hurst backing vocals
Stewart Arnold backing vocals
Dave Gilmour backing vocals
Alan Murphy electric guitar
Ian Bairnson acoustic guitar
Rolf Harris digeridu
Perry Edwards animals
Gosfield Goers crowd
Liam O'Flynn Uillean Pipes,Penny Whistle
Sean Keane fiddle
Donnal Lunny bouzouki
Eberhard Weber bass
Esmail Sheikh drum talk

Tracklist

Disc 1
1. Sat In Your Lap 3:29
2. There Goes A Tenner 3:25
3. Pull Out The Pin 5:26
4. Suspended In Gaffa 3:55
5. Leave It Open 3:20
6. The Dreamind 4:41
7. Night Of The Swallow 5:23
8. All The Love 4:29
9. Houdini 3:49
10. Get Out Of My House 5:25
Gesamtlaufzeit43:22


Rezensionen


Von: Jörg Schumann @ (Rezension 1 von 3)


Es ist etwas passiert: ein Sprung in Richtung auf das allgemeine Hörempfinden zu, ein Stück Radiotauglichkeit hält Einzug. Die Stücke sind etwas weniger extravagant als früher, oft findet sich ein straighter Grundrhythmus, die Stimme ist um einiges tiefer als noch auf "The kick inside". Es wird nochmehr mit elektronischen Klangeffekten experimentiert als auf "Never for ever". Die Stimme wird meistens durch das Effektgerät (nennen wir es einmal Kompressor) gedrückt. Die harten Konsonanten erhalten dadurch eine scharfe Note, wirken zischend oder klickend. Ganz extrem findet sich dieser Effekt in "Leave it open". Kompositorisch? "Sat in your lap" hat Pepp (tolles Musikvideo !) und ist eines der stärkeren Stücke der Platte, "There goes a tenner" ist verspielt-witzig, vom Stil her erinnert es mich an Madness. "Pull out the pin" ? O.K. "Suspended in Gaffa" ? Das Waltzer-Thema hatten wir schon mal. "Leave it open". Naja. "The dreaming" hypnotisiert ein wenig durch den Einsatz eines Didgeridoo und durch monotonen Chorgesang. Gefällt mir gut. "Night of the swallow" könnte von früher stammen und ist eine schöne Ballade.Das gleiche gilt für das sehr atmosphärische "All the love". Auch "Houdini" passt in dieselbe Schublade. Die letzten drei Stücke sind alle ziemlich ähnlich. Wenigstens "Get out of my house" ändert den Stil nochmals in Richtung verstörend-schräg und wartet mit komischen Chorpassagen zu Schlagzeuggewummer auf. Ein Lichtblick der Platte.

Alles in allem werde ich aber einfach nicht ganz warm mit diesem Album. Es gibt keinen Ueberflieger-Titel wie "Breathing", es gibt keine wesentlichen musikalischen Neuerkenntnisse, die Kompositionen berühren mich weniger als die der ersten beiden Alben und verpassen mir keine Gänsehaut oder ein Kribbeln im Bauch. Für mich das schwächste Album bis dato.

Anspieltipp(s): Get out of my house
Vergleichbar mit:
Veröffentlicht am: 12.5.2003
Letzte Änderung: 13.5.2013
Wertung: 8/15

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Von: Jochen Rindfrey @ (Rezension 2 von 3)


Von einem "Sprung in Richtung auf das allgemeine Hörempfinden" oder einem "Stück Radiotauglichkeit" höre ich hier nichts. Im Gegenteil, Kate Bush verweigert sich hier konsequent dem allgemeinen Trend der 80er Jahre zu musikalischer Flachheit und präsentiert mit "The Dreaming" ihre bis dato extravaganteste Platte. Ihre Stimme setzt sie variabler ein, wobei die tiefen Lagen vorherrschen - passend zur dunklen, verstörenden Atmosphäre der Musik, die manchmal schon wie eine Geräuschcollage wirkt (Titelsong). Der Stil ihrer frühen Alben ist eigentlich nur noch in "Night of the Swallow" und "All the Love" hörbar, nur mit wesentlich besserem, weil abwechslungsreicheren Gesang.

Für mich ihre bis dahin beste Platte!

Anspieltipp(s):
Vergleichbar mit:
Veröffentlicht am: 13.10.2005
Letzte Änderung: 13.10.2005
Wertung: 11/15

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Von: Julian Wich @ (Rezension 3 von 3)


In fast schon miniaturhafter Weise vereint The Dreaming 10 Stücke und jedes davon ist für sich in der Lage, Bush’s Stimme jedesmal anders zur Geltung zu bringen, ihren vokalen Variantenreichtum voll ausspielend. Und anders als dies noch auf dem zwei Jahre zuvor erschienenen Never for ever der Fall war, tritt The Dreaming auch oft als solches auf: als ein Hauch, als etwas Unbestimmtes, Undefinierbares: begleitende Stimmsequenzen erscheinen rückwärts abzulaufen, ebenso manche instrumentellen Melodielinien.

Im Vergleich zu genanntem Vorgänger, wirkt The Dreaming außerdem viel karger: wo auf Never for ever noch verstärkt die Drummachine eingängige Tanzbeats dazuspielte, rückt the The Dreaming Bush’s Stimme viel stärker in den Vordergrund, bleiben den Instrumenten gleichzeitig nur akzentuierende Parts, die das Album ungemein vielschichtig machen: vom Vordergrund mit Bush’s Stimme über den ersten Bühnenhintergrund mit den begleitenden Vokalparts und den zweiten Bühnenhintergrund sowie dessen Seitenflügel mit den Instrumenten – der akustische Blick des Hörers wird (und vermutlich soll er das auch) unweigerlich auf diese faszinierend variable Stimme geleitet; läßt man diesen Blick nun aber über die große Bühne, die dieses Album öffnet, wandern, wird man mancherlei Details feststellen, die man dem Album einer vokalen Solomusikerin so nicht zugetraut hätte

Im Zusammenspiel zwischen der unumstrittenen Hauptakteurin und ihren Mitmusikern erschließt sich dem Hörer zwar manche Idee nicht sofort, bleiben manche Linien zunächst unharmonisch, oder zumindest widersprüchlich zueinander gesetzt, im Ohr hängen. Doch bei alledem wirkt die Musik nie unzugänglich, schafft es Bush immer, den Hörer über die musikalisch-melodische Grundhaltung der Stücke im Klaren darüber zu halten, woran er sich beim Hören orientieren kann; sie liefert quasi Bauteile und Anleitung zusammen aus und überläßt es somit dem Hörer, was er, mittels seiner Hörerfahrung, damit machen möchte. Genau das spricht für große Qualität und für langanhaltende Hörfreude. Und - Jochen hat es bereits geschrieben - dies ist umso bemerkenswerter, als daß ein solches Popalbum in den 80er-Jahren keine Selbstverständlichkeit war. Insofern kann sich Kate Bush zusammen mit ihren Landsleuten von Talk Talk in die Reihe mutiger Popmusiker stellen, die ihren eigenen Weg gegangen sind und sich trotz der Erwartungen, die an sie gestellt wurden, in ihrer künstlerischen Integrität nicht haben verbiegen lassen.

Als ein P.S. noch Folgendes: das Album entfaltet erst unter dem Kopfhörer Qualitäten, die über Anlage so ohne Weiteres nicht hörbar sind. Insbesondere, wie Bush mit der Sprache spielt, Konsonanten mal butterweich, mal hart, mal süßlich, mal rauh formt, kommt erst dann zur vollen Geltung.

Anspieltipp(s): Night Of The Swallow
Vergleichbar mit: Anderer mutiger Musik
Veröffentlicht am: 13.5.2013
Letzte Änderung: 13.5.2013
Wertung: 13/15

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Alle weiteren besprochenen Veröffentlichungen von Kate Bush

Jahr Titel Ø-Wertung # Rezis
1978 The Kick Inside 10.00 3
1978 Lionheart 11.00 2
1980 Never for ever 10.50 2
1985 Hounds Of Love 11.25 4
1986 The Whole Story - 1
1988 The Sensual World 13.00 1
1990 This Woman`s Work: Anthology 1978-1990 12.00 1
1993 The Red Shoes 6.67 3
2005 Aerial 10.80 5
2005 King of the Mountain (Single) 9.00 1
2011 Director's Cut 8.00 1
2011 50 Words For Snow 10.00 3
2016 Before The Dawn 12.00 2

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