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STATISTIK
24549 Rezensionen zu 16783 Alben von 6537 Bands.
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Perfect beings

Vier

Coverbild
Informationen

Allgemeine Angaben

Erscheinungsjahr: 2018
Besonderheiten/Stil: Klassischer Prog
Label: Inside Out
Durchschnittswertung: 11.33/15 (3 Rezensionen)

Besetzung

Ryan Hurtgen Vocals, Piano
Johannes Luley Guitars, Bass, Synth, BV
Jesse Nason Keyboards, Synth, Mellotron, BV

Gastmusiker

Ben Levin Drums, Percussion, Bells
Max Kaplan Sax, Clarinet,
David Henry Cello, Viola
Christian Hammer Vienna Symphonic Library
Amit Sharma Tabla
Fred Doumbe Bass on 'Hissing the Wave of the Dragon'
Dave Richards Trumpet, Flugelhorn, Trombone
Robin Hathaway, Gina Luciani, Christina LaRocca BV

Tracklist

Disc 1
1. Guedra

1. A New Pyramid
2. The Blue Lake of Understanding
3. Patience
4. Enter the Center

18:32
2. The Golden Arc

1. The Persimmon Tree
2. Turn the World Off
3. America
4. For a Pound of Flesh

16:47
3. Vibrational

1. The System and Beyond
2. Mysteries, Not Answers
3. Altars of the Gods
4. Everywhere at Once
5. Insomnia

18:17
4. Anunnaki

1. Lord Wind
2. Patterns of Light
3. A Compromise
4. Hissing the Wave of the Dragon
5. Everything’s Falling Apart

18:42
Gesamtlaufzeit72:18


Rezensionen


Von: Günter Schote @ (Rezension 1 von 3)


Ich bin gespannt, ob ich 'Vier' in 4 Wochen noch immer so herausragend finde. Derzeit bin ich schwer begeistert; geradezu geflasht wie ein Teenie, der gerade die alten Klassiker aus der Plattenkiste seines großen Bruders stipitzt und zum ersten Mal hört.

Wenn von "modernem" Progressive Rock die Rede ist, entpuppt sich das "modern" ja oft als "Metal". “Vier“ hingegen ist innovativ ohne sich dabei einem breiterem Markt anzubieten. Dem Trio aus LA gelingt es, komplexe Musik zu komponieren und dabei verdammt cool und knackig-modern zu klingen. Bei aller Eigenständigkeit verneigt man das Haupt hie und da (natürlich) vor Yes/Olias of Sunhillow und KC/Red (ich musste zweimal in den Credits nachlesen, ob da nicht doch Mel Collins mit von der Partie ist). Gute Güte, sogar eine Passage, die wie das Baby von Kraftwerk und Pink Floyd klingt, ist dabei.

Die Betonung des oberen Absatzes liegt jedoch auf a) eigenständig und b) modern. Mit der Eigenständigkeit von „Vier“ ist das wie mit der Dunklen Materie im Universum: sie macht den Großteil alles Seienden aus...aber wir sehen (bzw. hören) erstmal nur das uns Bekannte.

Die Perfect Beings präsentieren auf ihrem dritten Album vier Stücke auf 4 LP-Seiten, keine Längen, keine Langeweile, modern und mystisch zugleich.

Erstes Highlight des Jahres 2018, das nur schwer zu toppen sein dürfte.

Anspieltipp(s):
Vergleichbar mit:
Veröffentlicht am: 22.1.2018
Letzte Änderung: 23.1.2018
Wertung: 13/15
Beste Veröffentlichung des InsideOut Labels bisher.

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Von: Jürgen Wissing @ (Rezension 2 von 3)


Wer es über die etwas schroffe erste Hürde des Openers schafft, wird in den nachfolgenden Suiten bzw. deren 4 bis 5 Teilen überreich belohnt. Luley und seine Kollegen machen ihrem Namen mit VIER alle Ehre: selten in der letzten Zeit solch perfekte, atmosphärisch dichte, an klassische 70er im modernen Gewand erinnernde, progressive Mucke gehört!

Die vier Tracks sind trotz ihrer Länge stimmig und wirken kompakt, obwohl in den einzelnen Teilen, die auch direkt im Player anwählbar sind, recht unterschiedliche Stimmungen in differenzierter musikalischer Umsetzung transportiert werden. Hierbei darf der Hörer oft genug nach einer eher aufrüttelnden Passage wieder in ruhig gehaltene Teile entspannt eintauchen. Hier wird ein Füllhorn an variantenreichen musikalischen Leckerbissen ausgeschüttet, immer neues gibt es zu entdecken, raffinierte Arrangements und geniale Melodiebögen tun ein Übriges, um tatsächlich von einem überaus gelungenen und nie langweiligen, großen Album sprechen zu können. Außergewöhnlich ungewöhnlich!

Anspieltipp(s): ...es gibt 18 Möglichkeiten...
Vergleichbar mit:
Veröffentlicht am: 27.2.2018
Letzte Änderung: 27.2.2018
Wertung: 13/15
Mal sehen, vielleicht wird es am Ende sogar noch mehr...

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Von: Marc Colling @ (Rezension 3 von 3)


Die kalifornische Band Perfect Beings präsentiert uns ihr viertes Album, bestehend aus 4 Songzyklen mit insgesamt 18 Tracks sehr verschiedener musikalischer Ausprägung. Sie bieten uns Avantgarde- und Klassikprog in modernem Gewand, die erstaunlicherweise fast komplett mit einem ganzen Arsenal an Vintageinstrumenten eingespielt wurden. Das LP-Coverinlet listet denn auch stolz die einzelnen Geräte mit Jahrgang auf.

Der erste Zyklus GUEDRA startet etwas behäbig. Die im ersten Teil wild aufbrausenden Parts wirken zu unbeholfen und aufgesetzt. Einzig die interessanten Saxophoneinsätze überzeugen, ansonsten aber sind die einzelnen Teile unauffällig. Im dritten Teil verlieren sie sich gar in ihrer Verspieltheit und fangen sich anschließend nur durch die Hilfe des sich wiederholenden Eingangsmotivs auf. Da wäre noch Luft nach oben gewesen.

Der Beginn von THE GOLDEN ARC ist komplett in der Klassik verhaftet. Hier ist der Wendepunkt für die meisten wohl erreicht. Entweder man bleibt der Band mit diesen minutenlangen, rein orchestralen Klängen treu oder man wendet sich entsetzt ab. Irgendwann ertönt eine Stimme, es wird bedrohlich und die Lautstärke steigt, ein plötzlich hereinbrechendes Saxophon spielt schräg, eine E-Gitarre haut ein paar Metalriffs raus. Hier zeigt sich, dass dieses Album wirklich nur am Stück gehört werden kann. Einzelne Songs antesten bringt nichts.

Aus 5 sehr unterschiedlichen Teilen besteht VIBRATIONAL. Zu unterschiedlich, denn hier fehlt mir der Zusammenhalt am meisten. Der erste Teil ist durch seinen pastoralen, wabernden und Krautrockigen Sound mit Ausflügen in die Anfangsjahre der Elektronik klar das Highlight. Das Mellotron und die Hammond C3 mit den Leslie klingen sagenhaft. Die folgende Ballade ist ebenfalls gut gespielt, doch dann plätschert der Zyklus ein wenig hin und her. Spannung kommt da keine mehr auf, das ist alles zu eingängig und simpel.

Mit ANUNNAKI steht der letzte Zyklus ins Haus. Poppiger Rhythmus nach einem kurzen instrumentalen Intro, dann ein Song der sich irgendwo zwischen James Taylor und Calexico bewegt und von einem geklauten Riff von David Sylvian aus seinem Song „September“ eröffnet wird. Das ist ziemlich dreist und dieses zusätzliche amerikanische AOR-Gefühl hätte nicht zu sein brauchen. Wird dann auch noch ziemlich abrupt mit fernöstlichen Klängen beendet. Auch hier erschließt sich mir nicht, was die Band uns mitteilen will. Die Tracks springen von einem Extrem zum anderen, wirken wenig homogen und es stellt sich mit immer mehr die Frage wieso die Band eigentlich auf 4 LP-Seiten 4 Longtracks spielt anstatt ein Album mit ganz normal 18 Tracks. Möglich, dass einige das als Haarspalterei sehen, aber die 4 Zyklen sind nun mal auf je eine LP-Seite verteilt und somit dementsprechend uneinheitlich.

Nachdem Günter gespannt war, ob er nach 4 Wochen immer noch so vom Album geflasht sei, hab ich lieber mal 3 Monate lang hier rein gehört. Anfangs fand ich die Scheibe noch interessant, wenn auch nicht herausragend. Mit der Zeit empfand ich die verschiedenen Stile in den Zyklen aber immer verstörender und unpassender so dass ich den Eindruck erhielt, dass hier mit Effekten versucht wird die kompositorische Schwäche zu überdecken. Nun, Pog definiert sich zwar zum Teil über viele Tempo- und Taktwechsel. Hier jedoch werden einzelne Songs einfach zusammen gepatcht um Abwechslung zu erzeugen. Leider stumpft sich das schnell in den Ohren ab und erscheint mit der Zeit berechenbar und dadurch langweilig.

So kann ich mich den überschwänglichen Lobeshymnen meiner Kollegen nicht anschließen. Das Album findet sicher seine Freunde, aber begeistern kann es nicht. Einzelne gute Songs täuschen nicht darüber hinweg, dass es allzu oft Leerlauf gibt.

Anspieltipp(s):
Vergleichbar mit:
Veröffentlicht am: 16.4.2018
Letzte Änderung: 16.4.2018
Wertung: 8/15
wo bleibt der Kick?

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Alle weiteren besprochenen Veröffentlichungen von Perfect beings

Jahr Titel Ø-Wertung # Rezis
2014 Perfect beings 12.00 1
2015 Perfect Beings II 11.00 1

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