SUCHE
Erweiterte Suche
ALBEN 2018
Adam Holzman - Truth Decay
After the Fall - Early Light
Apostolis Anthimos - Parallel Worlds
Martin Archer - Safety Signal From A Target Town
Aria Primitiva - Work in Progress
Art Zoyd - Phase V
Bardo Pond - Volume 8
bArtMan - Goodbye Cruel World
Between the Buried and Me - Automata I
Brainticket - Zürich/Lausanne
Broekhuis, Keller & Schönwälder - Repelen Revisited
Nadav Cohen - Lacuna
Cosmic Fall - In Search of Outer Space
Cytrus - Trzecia Łza Od Słońca
Deer Park Ranger - Bottom of the Ocean
Delusion Squared - Anthropocene
Die Wilde Jagd - Uhrwald Orange
La Dottrina degli Opposti - Arrivederci sogni
Dry River - 2038
Earth Flight - Riverdragons & Elephant Dreams
Colin Edwin/Robert Jürjendal - Another World
elephant9 - Greatest show on earth
Extremities - Gaia
Christian Fiesel - Analogy
Christian Fiesel - On Water
Fondation - Les Cassettes 1980-1983
Fractal Mirror - Close to Vapour
Frohe Weihnachten - und ein gutes Prog-Jahr 2018
Ax Genrich - Out of the Desert
Glass - Emergence
Gong Expresso - Decadence
Rikard Sjöblom's Gungfly - Rumbling Box (2006-2016)
Guru Guru - Rotate!
Steve Hackett - Wuthering Nights: Live In Birmingham
HeKz - Invicta
Hildegard von Binge Drinking - Tour de Farce Soundtracks
Steve Hillage - Düsseldorf
Hillmen - The Whiskey Mountain Sessions Vol.II
Homunculus Res - Della stessa sostanza dei sogni
Kayak - Seventeen
Kino - Radio Voltaire
Gleb Kolyadin - Gleb Kolyadin
Lazuli - Saison 8
Long Distance Calling - Boundless
m00m - m00m
Melted Space - Darkening Light
Moonparticle - Hurricane Esmeralda
Neal Morse - Life & Times
Mothertongue - Where The Moonlight Snows
Mouth - Floating
The Nightcrawlers - The Biophonic Boombox Recordings
Owane - Yeah Whatever
Ryan Parmenter - One of a different Color
Perfect beings - Vier
P'faun - sp'roque
Phi - Cycles
Piniol - Bran Coucou
Bobby Previte - Rhapsody
Project: Patchwork - Re/Flection
Doug Rausch - Book II
Reale Accademia di Musica - Angeli mutanti
Sama Dams - Say It
Sammal - Suuliekki
The Samurai of Prog - Archiviarum
SBB - Karlstad 1975 plus
Schlammpeitziger - Damenbartblick auf Pregnant Hill
Security Project - Contact
Seven That Spells - The Death and Resurrection of Krautrock: OMEGA
Shob - Karma Obscur
Sleep in Heads - On the Air
Sleeping Horses - Water for Air
Solar Project - Utopia
Sonar - Vortex
Soniq Theater - Squaring the Circle
Nicklas Sørensen - Solo 2
Sounds Of New Soma - Live At The Green Mushroom Festival
Spiral Key - An Error of Judgement
Sunswitch - Totality
Suuns - Felt
Tautologic - Re:Psychle
TesseracT - Sonder
The Electric Family - The Long March...from Bremen to Betancuria
The Grandmothers of Invention - Live in Bremen
The Infinite Trip - Trips Volume 1
Tonochrome - A Map in Fragments
Unimother 27 - Acidoxodica
Weedpecker - III
WEEND'Ô - Time of Awakening
WorldService Project - Serve
Yes - Fly from Here - Return Trip
<< 20171966 >>
STATISTIK
24549 Rezensionen zu 16783 Alben von 6537 Bands.
SITE MAP
STARTSEITE

Kino

Radio Voltaire

Coverbild
Informationen

Allgemeine Angaben

Erscheinungsjahr: 2018 (erscheint am 25.3.2018)
Besonderheiten/Stil: Melodic Rock / AOR; Neoprog; Rock / Pop / Mainstream
Label: Insideout Music
Durchschnittswertung: 8/15 (1 Rezension)

Besetzung

John Mitchell vocals, guitars
Pete Trewavas bass, synths
Craig Blundell drums

Gastmusiker

John Beck keyboards

Tracklist

Disc 1
1. Radio Voltaire 7:06
2. The Dead Club 4:12
3. Idlewild 6:03
4. I Don`t Know Why 5:25
5. I Won`t Break So Easily Any More 5:30
6. Temple Tudor 4:32
7. Out Of Time 6:22
8. Warmth Of The Sun 1:50
9. Grey Shapes On Concrete Fields 4:42
10. Keep The Faith 5:38
11. The Silent Fighter Pilot 4:50
Gesamtlaufzeit56:10


Rezensionen


Von: Jörg Schumann @


Dreizehn Jahre sind seit Kinos Debutalbum Picture ins Land gegangen. Und weil damals bereits zwei der vier ehemaligen It Bites-Mitglieder bei Kino mit von der Partie waren, entschloss man sich alsbald zu einer Reunion der Band. Mitchell ersetzte dabei Francis Dunnery, mit dem man sich bereits Anfang der 90er Jahre zerstritten hatte. Durch das Revival von It Bites wurde Kino überflüssig; Pete Trewavas hatte vermutlich mit Marillion und Transatlantic eh genug zu tun.

It Bites veröffentlichten in der Folge zwei Alben mit eingängigem AOR-Melodic-Rock, der geprägt war durch Mitchells Stimme und Gitarrenarbeit und der Kino stilistisch näher war, als den alten It Bites-Alben.

Es folgte Mitchells Soloproject Lonely Robot, bei welchem ihm Musiker wie Steve Hogarth (Marillion), Jem Godfrey (Frost), Nik Kershaw und Peter Cox (Go West) zur Seite standen und mit denen er zwei Alben einspielte. Auch hier fand sich typische Mitchell/It Bites/Kino-Musik, vielleicht eine Spur härter in der Gitarrenarbeit als mit seinen anderen Bands.

Nun folgt also nach langen 13 Jahren das zweite Album von Kino. Warum? Eigentlich wollte Mitchell ein drittes Lonely Robot-Album machen. Offenbar meinte jemand, dass dies nach dem erst letzten Frühling veröffentlichten Zweitling etwas zu früh käme. Dann schlug Insideout vor, er solle doch ein zweites Kino-Album veröffentlichen. Worauf Mitchell sich mit Trewavas besprach, den er an dessen Marillion-Konzert in der Royal Albert Hall traf. Dieser fand die Idee gut und man begann mit dem Schreiben der Stücke. Dieser Prozess war relativ kurz. Sowohl Mitchell (das Gros) als auch Trewavas (drei Stücke) steuerten ein paar Ideen bei und innerhalb von rund zwei Monaten hatte man ein knappes Dutzend Titel beisammen. John Beck war im Gegensatz zum Debütalbum dieses Mal nicht in den Kompositionsprozess mit eingebunden und ist daher als Gastmusiker aufgeführt, Craig Blundell, der Chris Maitland am Schlagzeug ersetzt, wird als festes Bandmitglied aufgeführt.

Aufgenommen wurden die Stücke im November und Dezember 2017, produziert wurde das Album von Mitchell. Gemäss Mitchell liegt dem Album kein spezielles Konzept zugrunde. Sie haben einfach gespielt, worauf sie Lust hatten, frei von irgendwelchen Zwängen. Das Resultat sei aber stilistisch nicht weit von Picture entfernt. Radio Voltaire sei eine Ansammlung von Pop-Hits, an denen sie ein wenig rumexperimentiert und rumgebastelt hätten.

Überraschungen erleben wir keine auf Radio Voltaire. Berücksichtigt man die Tatsache, dass Mitchell eigentlich ein Lonely Robot-Album machen wollte und nun offenbar das Gros der Titel beisteuerte, dann hat man hier tatsächlich am ehesten ein weiteres Lonely Robot-Album vorliegen. Natürlich erkennt man auch Kino wieder, allein: Kino ist Lonely Robot ist Mitchell.

Auf Radio Voltaire steht die oft verzerrte und hart riffende Gitarre im Vordergrund, auch der Bass hat seine Momente, die Keyboards sind bis auf einige Farbtupfer hie und da eher Beigemüse. Kompositorisch liefert man solide Ware ab, kommt aber an das Debütalbum nach meinem Dafürhalten nicht heran. Dort war man etwas innovativer, was Melodieführung und Harmonien anbelangte. Zudem haute Mitchell dort einige wirklich tolle Soli raus, was ihm hier weniger überzeugend gelingt.

Insgesamt ist Radio Voltaire eine logische Fortsetzung der letzten Mitchell-Alben. Dass man das Album aufnahm, weil es halt irgendwie mal wieder Zeit für ein Kino-Album war, und dass die Stücke nicht organisch gewachsen, sondern in relativ kurzer Zeit komponiert worden sind, hört man dem Album irgendwie an. Nett, aber auch nicht mehr.

Anspieltipp(s): I Won`t Break So Easily Anymore
Vergleichbar mit: Lonely Robot, It Bites
Veröffentlicht am: 16.3.2018
Letzte Änderung: 15.3.2018
Wertung: 8/15

Zum Seitenanfang

Alle weiteren besprochenen Veröffentlichungen von Kino

Jahr Titel Ø-Wertung # Rezis
2005 Picture 9.67 3
2005 Cutting Room Floor - 1

Zum Seitenanfang

© 1999-2018; Das Copyright aller Texte liegt bei den jeweiligen Autoren; Haftungsausschluss
Site Map - Startseite - FAQ - Reviews - Leitfaden - Lesestoff - Kontakt - Links
RSS | Impressum