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STATISTIK
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Tonochrome

A Map in Fragments

Coverbild
Informationen

Allgemeine Angaben

Erscheinungsjahr: 2018
Besonderheiten/Stil: ArtPop; Moderne Klassik; New Artrock; sonstiges
Label: Bad Elephant Music
Durchschnittswertung: 10/15 (1 Rezension)

Besetzung

Andres Razzini Voice,Guitar
Charlie Cawood Guitar
Jack Painting Drums
Steve Holmes Keyboards,Programming
Alon Morgan Bass
Vera Jones Voice

Gastmusiker

Mickey Bones Trombone
Becky Brass Vibraphone
Clarice Rarity violin
Sarah Hill violin
Sophie Broadbent viola
Axelle Bastiani Violoncello
Lucy Brown French Horn
Emily McMillan French Horn
Sam Calcott Trumpet

Tracklist

Disc 1
1. The Ridge 4.10
2. Interlude 1 1.26
3. Border Crossings 5.28
4. Interlude 2 0.32
5. Tighter 3.54
6. Disputed Area 5.03
7. Interlude 3 1.07
8. Kilometre Zero 2.03
9. Just Like Us 3.37
10. Humbled and broken 5.40
11. The Gates 3.59
12. Missing Piece 4.35
Gesamtlaufzeit41:34


Rezensionen


Von: Siggy Zielinski @


Tonochrone nennt sich das Band-Projekt (oder, laut Plattenfirma, ein Artrock-Quintett) von Andres Razzini. Im Vorfeld erfahren wir, dass Razzini sich für das Label Bad Elephant Music entschieden hat, weil die eklektische, die Elemente von Rock, Jazz und Pop verbindende Musik von Tonochrone sehr gut zu den Bands und zu der Ausrichtung des Labels passen würde. Nicht minder zutreffend, wird im Zusammenhang mit Tonochrone von jazzigen Harmonien und Einflüssen der Modernen Klassik berichtet.

Bei dem oben erwähnten Artrock-Quintett bleibt es aber (glücklicherweise) nicht. Andres Razzini (Gesang, Gitarre), Charlie Cawood (Gitarre), Jack Painting (Schlagzeug), Steve Holmes (Keyboards, Programming) und Alon Morgan (Bass) werden nämlich nicht nur von einer Sängerin (Vera Jones) unterstützt, sondern auch von einem neunköpfigen Ensemble begleitet. Wie es bei solchen, aus den Streich- und Blasinstrumenten bestehenden Ensembles meistens der Fall ist, sorgt auch dieses bei Tonochrone für eine angenehme kammermusikalische Note. Und zwar nicht etwa als Hintergrundkulisse, sondern oft in einer melodieführenden Rolle, wie beispielsweise in dem instrumentalen, richtig orchestral wirkenden „Missing Piece“.

In dem eröffnenden „The Ridge“ wird das den Gesang begleitende Ensemble zusätzlich um die repetitiven Vibraphon-Figuren erweitert. Nach meinem Eindruck überwiegt auf „A Map in Fragments“ eine in ihren Arrangements und ihrer Darbietung sanft, ruhig und dennoch melodisch wirkende Ausführung der progressiven Musik, in der die bereits genannten stilistischen Anleihen für den Eindruck einer besonderen Kreativität sorgen.

Dabei werden wiederholt entspannt wirkende, spärlich arrangierte Kompositionen präsentiert. Wie das nur mit akustischer Gitarre, Streicher und Gesang eingespielte „The Gates“. Deshalb wohl mein Eindruck, dass die Melodieführung bei Tonochrome sehr wenig mit dem üblichen Artrock zu tun hat. Funkig und jazz-rockig gegroovt, wie in „Just like us“, oder treibend rockig, wie in „Border Crossings“, wird doch ziemlich selten. Der für den Gesang, Streicher, Gitarre und Vibraphon arrangierte erste Teil von „Humbled and Broken“ erscheint mir ziemlich typisch für die lyrischen und zerbrechlichen Stimmungen des Albums. Die im zweiten Teil des Stückes erklingenden Grooves scheinen der afrikanischen Musik zu entstammen.

Es ist doch schön, wenn einem bei einem Album die stilistischen Schubladen auszugehen drohen. Kammermusikalisch arrangierte, songorientierte, mitunter mit jazzigen Akzenten aufwartende progressive Musik, die Rockiges eher selten zu bieten hat; ich schätze, damit ist „A Map in Fragments“ von Tonochrome einigermaßen gut beschrieben.

Anspieltipp(s):
Vergleichbar mit:
Veröffentlicht am: 10.2.2018
Letzte Änderung: 10.2.2018
Wertung: 10/15

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