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Glass

Emergence

Coverbild
Informationen

Allgemeine Angaben

Erscheinungsjahr: 2018
Besonderheiten/Stil: instrumental; Canterbury; Elektronische Musik; Jazzrock / Fusion; RetroProg
Label: Musea Records
Durchschnittswertung: 11/15 (1 Rezension)

Besetzung

Jerry Cook Drums, Piano, Electronics, Vocals
Jeff Sherman Bass, Planet, Keyboards, Samples, E-Piano, Electronics, Synthesizer
Greg Sherman Keyboards, Synthesizer, Piano, Mellotron, E-Piano, Organ

Gastmusiker

Steve Carr Sax
Thaddus Franklin Trumpet, E-Guitar
Carrington MacDuffie Vocals (Track 10)
Dylan Sherman Voice, Drums (Track 13)
Hugh Hopper Synth Bass (Track 14)

Tracklist

Disc 1
1. Emergence 3:14
2. Double Down Syndrome 3:49
3. For You, But You Were Sleeping 4:25
4. Europa Regret 3:19
5. My Reborn 4:57
6. 7 3:54
7. Ritual 3:08
8. Farrell To Arm 4:16
9. Foucault's Dream 4:19
10. Eternally 3:46
11. Ultraverse Quadradextrous 4:31
12. Eye Of The Needle 4:29
13. Mantra 4 7:29
14. Jungle Boots   (Bonustrack) 1:45
Gesamtlaufzeit57:21


Rezensionen


Von: Achim Breiling @


Ein neues Album von Glass aus Port Townsend (Washington). Also, die Band wurde dort zumindest von Greg Sherman, Jeff Sherman und Jerry Cook geründet, nachdem die drei 1968 ein Konzert von Soft Machine (die im Vorprogramm von Jimi Hendrix auftraten) in Seattle besucht hatten. Oder, genauer benannten sie ihre Teenie-Band The Vaguest Notion in Glass um, und begannen eigene, progressiv-jazzrockige Komposition zu spielen. Vermutlich lebt keiner drei Protagonisten noch dort, doch haben Glass zumindest ihr letztes Album in Port Townsend eigespielt (siehe "Palindrome").

Ihr nun sechstes Album, das vierte Studiowerk nachdem man sich um die Jahrtausendwende reformiert hatte, nahmen Glass dagegen in Boulder in Colorado auf, wo zumindest Greg Sherman inzwischen lebt. Im Frühling 2015 fanden diese Sessions statt (in Gregs Heimstudio), und nach einigem weiteren Klangbasteln war das Album 2017 vollendet. "Emergence" erschien dann Anfang 2018, wie alle CDs der Band, bei Musea. Nach vier Jahren taucht die Formation also wieder auf.

Den bandtypischen instrumentalen Trioprog mit Jazzrock/Canterbury-Einschlag gibt es auch auf "Emergence" zu hören. Greg Sherman an allerlei Tasteninstrumenten, Bruder Jeff am Bass und Cook am Schlagzeug sind hier vorwiegend tätig, gelegentlich unterstützt von Gästen an Sax und Trompete. In einer Nummer ("Eternally") sind Cook und eine Dame namens Carrington MacDuffie sogar singenderweis zu hören.

Eher unaufgeregt, aber bestimmt rocken sich die drei Protagonisten durch die 12 Nummern, durchaus vielseitig und farbig ihren progmusikalischen Ansatz variierend. Ruhig und entspannt lassen es die drei dabei meist angehen, die sich alle irgendwo in der Mitte ihres siebten Lebensjahrzehnts befinden, ohne allerdings auf Ecken und Kanten zu verzichten. Eine gewisse Schrägheit strahlen alle diese eher kompakten Stücke aus, die mal jazziger rockend, mal symphonischer wabernd voran gleiten (inklusive diverser Mellotroneinlagen). Vor allem in der zweiten Hälfte geht es auch einmal etwas experimenteller zu (man höre z.B. das eher freiformatige "Foucault’s Dream"), sind bisweilen elektronisch-klangmalende Einlagen zu vermelden (zu Beginn des ansonsten flott-vertrackten "Ultraverse Quadradextrous" z.B.). Diesbezüglich der Höhepunkt des Albums ist allerdings das abschließende "Mantra 4", eine bizarre elektronisch-progrockige Kollage mit Canterbury-Atmosphäre. Als Bonus gibt es dann noch ein kurzes Fragment aus dem Bandarchiv, auf dem der 2009 verstorbene Hugh Hopper zu hören ist.

"Emergence" ist ein schönes Wiedersehen mit alten Bekannten, ein sehr sympathisches Album, in dem die drei US-Prog-Veteranen zeigen, dass sie noch nicht zum alten Eisen gehören. Oder, sie zeigen, dass altes Eisen durchaus auch eine Existenzberechtigung hat, und noch sehr klang- und qualitätvolle Musik machen kann. Freunde von Symphonisch-Canterbury-Artigem sollten jedenfalls viel Spaß mit der Scheibe haben.

Anspieltipp(s):
Vergleichbar mit:
Veröffentlicht am: 25.2.2018
Letzte Änderung: 26.2.2018
Wertung: 11/15

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Alle weiteren besprochenen Veröffentlichungen von Glass

Jahr Titel Ø-Wertung # Rezis
2000 No Stranger To The Skies 10.50 2
2005 Illuminations 11.50 2
2007 Live at Progman Cometh 10.00 1
2010 Spectrum Principle 12.00 1
2014 Palindrome 11.00 1

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