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24538 Rezensionen zu 16776 Alben von 6533 Bands.
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Steve Hillage

Düsseldorf

Coverbild
Informationen

Allgemeine Angaben

Erscheinungsjahr: 2018 (Aufnahme von 1979)
Besonderheiten/Stil: live; Spacerock
Label: Madfish
Durchschnittswertung: 11/15 (2 Rezensionen)

Besetzung

Steve Hillage Gitarre, Gesang
Miquette Giraudy Synthesizer, Gesang
Andy Anderson Schlagzeug
John McKenzie Bass, Gesang
Dave Stewart Gitarre, Gesang

Tracklist

Disc 1
1. New Ages Synthesis (Unzipping the Zype) 8:36
2. Hurdy Gurdy Glissando 10:07
3. Light in the Sky 5:43
4. Unidentified (Flying Being) 10:01
5. Radio 9:17
6. The Dervish Riff 4:33
Gesamtlaufzeit48:17
Disc 2
1. Hurdy Gurdy Man 6:38
2. Motivation 6:24
3. 1988 Aktivator 2:25
4. Crystal City 3:26
5. Activation Meditation 1:31
6. The Glorious Om Riff 6:35
7. Meditation of the Dragon 2:51
8. It's All Too Much 6:53
9. Electrick Gypsies   (Encore 1) 7:27
10. Talkin to the Sun   (Encore 2) 7:05
Gesamtlaufzeit51:15


Rezensionen


Von: Jochen Rindfrey @ (Rezension 1 von 2)


Diese Doppel-CD enthält auf knapp 100 Minuten Spielzeit den Mitschnitt eines Konzerts vom 28. März 1979 in der Düsseldorfer Philipshalle. Neben seiner Partnerin Miquette Giraudy wurde Steve Hillage noch von Schlagzeuger Andy Anderson, Bassist John McKenzie sowie Dave Stewart an der Rhythmusgitarre begleitet. Alles Musiker, die auch auf dem 1979 veröffentlichten Studioalbum Open agierten, das mit seinen Disco-Anwandlungen für mich den absoluten Tiefpunkt in Steve Hillages Schaffen darstellt.

Von derartigen Geschmacksverirrungen war bei diesem Konzert erfreulicherweise nichts oder zumindest nicht viel zu hören. Stattdessen gibt es hier die volle Spacerock-Dröhnung mit Hillages typisch gleißender Gitarre und den sphärisch blubbernden oder in Sequenzen pulsierenden Synthies von Miquette Giraudy, vom Rest der Band souverän ergänzt, wobei besonders der knackige Bass etwa in New Age Synthesis gefällt. Es sind Songs von allen seinen Studioalben enthalten, inklusive der Studioseite von Live Herald (in den Remaster-Editionen als Bonustitel auf Open enthalten). Leider ist gerade das Debüt Fish Rising unterrepräsentiert - schade, ist dies doch für mich HIllages bestes Solowerk. Dennoch gibt es hier einige Klassiker zu hören, etwa Hurdy Gurdy Glissando oder The Glorious Om Riff, die kraftvoll und voller Spielfreude dargebracht werden. Und selbst manches in der Studiofassung mit deutlicher Mainstream-Schlagseite versehene Stück gefällt mir hier deutlich besser.

Der Klang ist sehr gut, ganz verleugnen lassen sich die seit der Aufnahme vergangenen fast vierzig Jahre natürlich nicht. Die Doppel-CD ist auch optisch hübsch aufgemacht, kommt im Digibook-Format, wobei das vollmundig angekündigte „24 page illustrated booklet“ lediglich größtenteils unbeschriftete Schwarzweißaufnahmen enthält. Immerhin erfährt man in einer der wenigen Bildunterschriften, die wohl einem deutschen Musikmagazin entstammt, dass Hillage „in seiner englischen Heimat (…) bei der Musikpresse als Konservativer abgestempelt“ ist. Und das schon 1979! Angesichts des Späthippie-Flairs von Alben wie L aber schon nachvollziehbar.

Für Liebhaber der Musik von Steve Hillage oder allgemein für Spacerock-Liebhaber ist diese Doppel-CD unbedingt zu empfehlen.

Anspieltipp(s):
Vergleichbar mit:
Veröffentlicht am: 25.3.2018
Letzte Änderung: 25.3.2018
Wertung: 11/15

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Von: Achim Breiling @ (Rezension 2 von 2)


Auch von mir eine dicke Empfehlung für dieses Album. "Düsseldorf" bietet bei exzellenter Klangqualität eine weitestgehend komplette Konzertaufnahme von Hillage (inklusive zweier Zugaben), vom Ende seiner progressiven Phase. Das Album fängt etwas unvermittelt an, mit Hillage, der in Jubel eingebettet ankündigt, dass man nun ein neues Stück vom Album "Live Herald" spielen würde. Vermutlich fehlt der Opener, wohl der "Salmon Song", der damals meist am Anfang der Konzerte gespielt wurde (siehe "Live in England 1979").

Ansonsten gibt es nicht viel zu meckern. Der Klang ist – wie schon erwähnt – sehr gut, und steht dem eines professionellen Livemitschnittes eigentlich wenig nach. Die Band ist sehr gut aufgelegt und druckvoll bei der Sache. Hillage kann immer noch nicht singen, aber das stört nicht weiter, insbesondere weil sein Gitarrenspiel über jeden Zweifel erhaben ist. Die Songauswahl ist auch interessant, mit Stücken, die vornehmlich von "L", "Motivation Radio" und "Green" stammen. Dazu kommen fast alle Nummern des damals aktuellen Albums "Live Herald". Also, die der Studioseite, inklusive des langen "Unzipping the Zype". Live kommen diese um einiges weniger pop-lastig daher, und machen eigentlich genauso viel Spaß wie der Rest.

Jochen bemängelt weiter oben, dass hier kaum Material des Hillage-Debüts zu finden ist. Dieses ist sicher das beste, was Hillage komponiert hat, aber es ist auch schon ganz gut mit Liveaufnahmen abgedeckt (siehe "Live Herald", "Live at Rockpalast", "Madison Square Garden 1977" und auch "Live in Sherwood Forest '75", auf dem eine tolle Liveversion von "Aftaglid" zu finden ist). Das unverwüstlichen "Hurdy Gurdy Man" und das dazugehörenden Glissando darf natürlich nicht fehlen. Aber nochmal die "Solar-" oder "Lunar Musick Suite" (gut, die ist vom Zweitling "L"), bzw. den "Salmon Song" brauche ich nicht wirklich.

Dafür gibt es schwungvolle Versionen von "Radio" zu hören, von "Dervish Riff" (von Hillage als Aerobic-Song angekündigt!), "Light in the sky" (inklusive der bekannten Fünftonfolge aus "Close Encounters of the Third Kind"), "Unidentified (Flying Being)" und der ebenfalls von "Green" stammenden Trilogie aus "Crystal City", "Activation Meditation" und dem unsterblichen "The Glorious Om Riff". Selbst "Motivation" und "1988 Aktivator" sind durchaus anhörbar. Einzig das etwas weggetreten wirkende Säuseln der Giraudy (in "Light in the sky" z.B.) wirkt bisweilen etwas albern.

Eine ähnliche Songauswahl ist auch auf den Alben "BBC Radio 1 Live in Concert" und dem schon erwähnten "Live in England 1979" zu finden. Ersteres ist aber schon lange vergriffen, während zweiteres deutlich weniger Klangmaterial bietet, und das noch bei deutlich schlechterem Sound. Daher sollten Spacerock-, Hillage- und Gong-Adepten sich "Düsseldorf" dringend gönnen (zusammen mit "Live Herald", "Live at Rockpalast" und "Rainbow 1977"). Hübsch verpackt ist das Ganze zudem auch. Empfehlung!

Anspieltipp(s):
Vergleichbar mit:
Veröffentlicht am: 27.3.2018
Letzte Änderung: 27.3.2018
Wertung: 11/15

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Alle weiteren besprochenen Veröffentlichungen von Steve Hillage

Jahr Titel Ø-Wertung # Rezis
1975 Fish Rising 11.33 3
1976 L 9.00 3
1977 Motivation Radio 8.00 2
1978 Green 10.00 2
1979 Rainbow Dome Musick 10.50 2
1979 Open 3.00 1
1979 Live Herald 8.50 2
1983 For To Next / And Not Or 6.00 1
1992 BBC Radio 1 Live in Concert 10.00 1
2004 Live at Deeply Vale Festival '78 7.00 1
2007 Germany-77 (DVD) 10.00 1
2009 Live at the Gong Family Unconvention 2006 9.50 2
2012 Live at the Gong Family Unconvention 2006 (DVD) 10.00 1
2013 Live in England 1979 7.00 1
2014 Rainbow 1977 11.00 1
2014 Live at Rockpalast 12.00 1

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