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Renaissance

Camera Camera

Coverbild
Informationen

Allgemeine Angaben

Erscheinungsjahr: 1982
Besonderheiten/Stil: Rock / Pop / Mainstream
Label: Line Records
Durchschnittswertung: 3.67/15 (3 Rezensionen)

Besetzung

Annie Haslam Gesang
Jon Camp Bass, E-Gitarre, Gesang
Michael Dunford Gitarre, Gesang
Peter Gosling Keyboards, Gesang
Peter Barron Schlagzeug, Gesang

Tracklist

Disc 1
1. Camera Camera 6:01
2. Faeries (Living At The Bottom Of The Garden) 3:45
3. Remember 4:33
4. Bonjour Swansong 3:32
5. Tyrant-Tula 5:58
6. Okichi-San 6:00
7. Jigsaw 5:00
8. Running Away From You 3:35
9. Ukraine Ways 6:37
Gesamtlaufzeit45:01


Rezensionen


Von: Jochen Rindfrey @ (Rezension 1 von 3)


Ein Blick auf das Cover sagt mehr über diese Platte aus, als es die ausführlichste Rezension je könnte. Wenn man sieht, wie die drei (es sind neben A. Haslam wohl Camp und Dunford - wieso durften die beiden anderen Musiker nicht drauf?) sich krampfhaft in Pose werfen, was auf der Rückseite der Plattenhülle noch peinlicher ausgefallen ist, bekommt man eine leise Ahnung davon, welcher Mist einen hier erwartet. Und tatsächlich ist "Camera Camera" vollgestopft mit einfallslosem Popgedudel und banalen Melodien (ganz übel: "Running Away From You"), und wenn man hört, wie Annie Haslams Stimme in einigen Songs in ein fiepsiges Piepsen abgleitet, fragt man sich, ob das wirklich die gleiche Band ist, die wenige Jahre zuvor großartige Alben wie "Scheherazade" hervorgebracht hat. Na ja, ganz die gleiche ist es tatsächlich nicht, denn neben Schlagzeuger Terence Sullivan hat auch Keyboarder John Tout, dessen klassisch inspiriertes Spiel zu prägenden Stilmerkmalen von Renaissance gehörte, die Band nach "Azure d'Or" verlassen. Sein Nachfolger kann da nicht mithalten, vielleicht war das aber auch gar nicht gewünscht.

Nur ganz vereinzelt hat das Album bessere Momente, so das leicht asiatisch inspirierte "Okichi-San" oder "Ukraine Ways" mit einigen osteuropäisch-folkloristischen Einsprengseln. Trotzdem ist "Camera Camera" ein absolutes Armutszeugnis, von dem nur dringend abgeraten werden kann. ELP's "Works 2" soll schlecht sein??? Gegen das hier ist es ein Meisterwerk.

Anspieltipp(s):
Vergleichbar mit: Abba oder jedem beliebigen Hitparadenmist
Veröffentlicht am: 19.1.2003
Letzte Änderung: 19.1.2003
Wertung: 1/15

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Von: Nik Brückner @ (Rezension 2 von 3)


Ein reichlich seltsames Album. Ganz schräg. Gar nicht mal weil es ein Popalbum einer Progband ist, nein, sondern weil Dunford und Camp völlig vergessen zu haben scheinen, wie man Musik für diese Band schreibt. Es ist wirklich strange: Dutzende Passagen auf diesem Album sind zu hoch für Annie Haslams Stimme - die die Songwriter seit zehn Jahren kannten. Dann kann sie keine schnellen Staccatopassagen singen - prompt zwingt man ihr ebensolche auf - und sie verfällt in einen seltsamen amelodiösen Sprechgesang. Hatte man vergessen, wer die Sängerin der eigenen Band ist, was sie kann und was nicht?

Daneben enthält "Camera Camera" aber auch noch richtige Renaissance-Songs, mit den typischen Melodiebögen und den entsprechenden Harmoniken, reduziert zwar um die klassischen Sounds, aber immerhin mit den gewohnten A-Gitarren und den geschmackvollen Keyboardsounds von "Azure d'Or". Die Popsongs scheitern - wenn nicht an Haslams Stimme, die man allein in "Running Away From You" überzeugend in den Popkontext zu integrieren verstand - meist an Camps Basspiel, das viel zu busy ist, um Popstimmung aufkommen zu lassen (z. B. auf "Tyrant-Tula"). Und dann diese unvermittelt dazwischengeschalteten Instrumentalpassagen, besonders in der ersten Hälfte - sollten die die Progfans befrieden? Dazu sind sie zu unvermittelt - und sie stören den Fluss eines Popalbums, das keines ist.

Anspieltipp(s): Camera Camera, Faeries, Running Away From You
Vergleichbar mit:
Veröffentlicht am: 28.4.2009
Letzte Änderung: 29.4.2009
Wertung: 3/15
Nicht Fisch, nicht Fleisch, eine Band, die erst dabei ist zu lernen, wie sie als Popband klingen könnte. Die 3 auch Punkte nur, um dem Nachfolger noch weniger Punkte geben zu können.

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Von: Markus Peltner @ (Rezension 3 von 3)


Ein wenig zu häufig klingt das zehnte Studio-Album der ehemaligen Progressive-Rock-Band so, als hätte diese auf „Camera Camera“ den Versuch gestartet, ihren symphonischen progressiven Rock der 70er mit der gerade erfolgreichen New Wave Welle zu kombinieren. Dass so ein Ansinnen schief gehen musste, ist nicht weiter verwunderlich.

Bezüglich der Besetzung hatte sich einiges getan seit der Veröffentlichung des letzten Albums zwei Jahre zuvor. John Tout und Terence Sullivan hatten die Band nach „Azure D’Or” verlassen, auch der Plattenvertrag war gekündigt worden und mit zwei neuen Musikern am Keyboard und dem Schlagzeug wurde nun dieses zehnte Album eingespielt. Seltsamerweise befinden sich auf dem Cover zum Album jedoch nur Haslam, Camp und Dunford mittels dreier Photos abgebildet. Die beiden neuen Musiker Gosling und Barron tauchen dort nicht im Bild auf. Welche Rolle diese also bei Renaissance einnahmen, erschließt sich einem nicht so ohne weiteres. Vielleicht war jedoch auch der Grund, dass die beiden sich nicht in solch grellbunten, fast schon an Clownskostüme erinnernde, Klamotten ablichten wollten. Letzteres speichert man am ehesten aber wohl unter „Mode-Sünden“ der 80er Jahre ab.

Die Musik auf „Camera Camera“ ist zunächst ein wenig gewöhnungsbedürftig. Zwar ist da immer noch der helle und schöne Gesang der Annie Haslam (die allerdings zumindest beim Titelstück ein wenig überfordert scheint) und auch die ein oder andere nette musikalische und melodiöse Idee des Michael Duncan blitzt immer wieder mal auf, jedoch wird dieses allzu oft in ein synthetisch klingendes Gewand gekleidet, als ob die Band einfach nicht den davonrauschenden New Wave Zug verpassen wollte.

Es passiert am Anfang nicht allzu viel auf „Camera Camera“. Die Lieder plätschern meist so vor sich hin, häufig stark vom Synthesizer dominiert und dadurch immer wieder steril und allzu synthetisch klingend. Allerdings ist es nicht nur der Sound, der so gar nicht mehr überzeugen kann, es sind auch die Ideen die fehlen, die den Musikern ausgegangen zu sein scheinen. Man hört hauptsächlich Allerwelts-Pop auf diesem Album von einer Band, die früher für großartige Ideen stand.

Und so verstreicht ein Song nach dem anderen, ohne dass man diesem direkt das Urteil „schlecht“ verleihen möchte – dieses Urteil ergibt sich allerdings im Vergleich zu den früheren Veröffentlichungen der Band. Interessante Musik hört sich deutlich anders an, hat etwas Besonderes, was man auf „Camera Camera“ leider allzu oft vergeblich zu finden hofft. Positiver, da deutlich abwechslungsreicher in den Stimmungen, wird es erst ab etwa Mitte der Platte, denn da lassen sich nun immerhin drei Lieder hervorheben. Da ist zunächst „Tyrant-Tula”, welches tatsächlich noch progressive Ansätze in sich trägt, jedoch ebenfalls unter dieser synthetischen Atmosphäre leidet. Mit Abstrichen lässt sich dies auch noch für den folgenden Titel „Okichi-San” übertragen. Auch diese Nummer ist deutlich abwechslungsreicher gestaltet, wirkt interessanter und kann somit ebenfalls schon ein wenig mehr überzeugen. Dass es jedoch auch ganz schlecht gehen, nur noch nach langweiligem Mainstream-Pop klingen kann, hört man beim unsäglichen „Running Away From You” klingt. Da bleibt beim Hörer fast nur noch ein fassungsloses Kopfschütteln.

Allerdings gibt es dann doch noch einen Höhepunkt auf der Platte und dieser findet sich im letzten Titel „Ukraine Ways“. Wenn man dieses Stück hört, können durchaus Erinnerungen an „Mother Russia“ vom Album „Turn Of The Cards“ aufkommen, auch wenn diese Nummer qualitativ noch deutlich über „Ukraine Ways“ steht. Nichtsdestotrotz beinhaltet dieser Titel wieder all jene Zutaten, die Renaissance auch in früheren Zeiten zu einer äußerst hörenswerten Band werden ließen. Ob das in diesem Fall wohl daran liegt, dass sich „Ukraine Ways“ wahrlich nicht synthetisch anhört?

Fazit: „Camera Camera“ ist ein sogenannter „Beißer“. Durchgängig gut ist diese Platte wahrlich nicht, eine ganze Menge Ausschussware befindet sich darauf, die vielleicht den hitradiophilen Popfreund ganz nett nebenbei unterhält, jedoch für Freunde des Progressive Rock so gar nichts bereithält. Aber zumindest gibt es ein wirklich gelungenes Lied und zwei weitere, die ebenfalls durchaus hörenswert sind. Diese clowneske Kleidung, die einen bereits beim Betrachten des Covers abschreckt, lässt sich somit nicht auf alles auf „Camera Camera“ übertragen, was letztendlich in der Feststellung mündet, dass Renaissance schon viele deutlich bessere Alben veröffentlichten, jedoch auch schlechtere.

Anspieltipp(s): Tyrant-Tula, Okichi-San, Ukraine Ways
Vergleichbar mit:
Veröffentlicht am: 8.9.2013
Letzte Änderung: 8.9.2013
Wertung: 7/15

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Alle weiteren besprochenen Veröffentlichungen von Renaissance

Jahr Titel Ø-Wertung # Rezis
1969 Renaissance 10.50 2
1971 Illusion 9.67 3
1972 Prologue 12.00 1
1973 Ashes are burning 10.50 2
1974 Turn of the Cards 11.00 2
1975 Scheherazade And Other Stories 11.67 3
1976 Live at Carnegie Hall 11.50 2
1977 Novella 10.50 4
1978 A Song For All Seasons 10.00 1
1979 Azure d'or 7.67 3
1983 Time Line 2.33 3
1994 The Other Woman 7.00 1
1995 Da Capo - 1
1997 Songs from the Renaissance Days 1.00 1
1997 At The Royal Albert Hall With The Royal Philharmonic Orchestra, Part 2 11.00 1
1997 At The Royal Albert Hall With The Royal Philharmonic Orchestra, Part 1 11.00 1
2000 'Unplugged' - 'Live' at The Academy of Music, Philadelphia USA 7.00 1
2001 Tuscany 7.00 2
2002 In the land of the rising sun 9.00 1
2006 British Tour '76 11.00 1
2008 Song of Scheherezade (DVD) 11.00 1
2010 The Mystic and the Muse 11.00 2
2010 Kings & Queens 10.00 1
2013 Grandine il Vento 10.33 3
2014 Symphony of Light 11.00 1
2015 DeLane Lea Studios 1973 9.00 1
2016 Live at the Union Chapel 12.00 1

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