Köhntarkösz
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Informationen
Allgemeine Angaben
| Erscheinungsjahr: |
1974 |
| Besonderheiten/Stil: |
Zeuhl |
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Besetzung
| Christian Vander |
Drums,Vocals,Piano,Percussion |
| Jannick Top |
Bass,Cello,Vocals,Piano |
| Klaus Basquiz |
Vocals,Percussion |
| Gerard Bikialo |
Pianos,Yamaha Organ |
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| Michel Graillier |
Pianos,Clavinet |
| Stella Vander |
Vocals |
| Brian Godding |
Guitar |
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Tracklist
| Disc 1 |
| 1. |
Kohntarkosz (Part I)
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15:22
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| 2. |
Kohntarkosz (Part II)
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15:55
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| 3. |
Ork Alarm
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5:28
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| 4. |
Kohntarkosz - Ver.2 *
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29:50
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| 5. |
Coltrane Sundia
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4:11
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| Gesamtlaufzeit | 70:46 |
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Rezensionen

Wer Magma hoeren möchte, muss aufgeschlossen sein und viel Geduld haben. Dies gilt in besonderem Maße für "Köhntarkösz"; hier zelebrieren Christian Vander und Konsorten den gradweisen Aufbau von Spannung und Intensität besonders ausführlich. Über Minuten wird die gleiche Figur wiederholt und wiederholt, gleichsam wie bei einer rituellen Messe eines obskuren Kults ins Hirn des Hörers gehämmert, und immer wieder kommt ein kleines Element dazu. In der ersten Hälfte des Titelstücks funktioniert dies nur bedingt und alles zieht sich doch ziemlich, aber im zweiten Teil geht die Rechnung auch durch das lebhaftere Tempo voll auf, und willige Hörer können sich in einen ekstatischen Musikstrudel ziehen lassen.
Von den beiden kürzeren Stücken ist noch "Ork Alarm" bemerkenswert: durch sein Streicherarrangement drängt sich die Assoziation "Eleanor Rigby auf einem bösen LSD-Trip" auf... Insgesamt ist die Platte im Vergleich zu "Mekanïk Destruktïw Kommandöh" weniger aufwendig orchestriert, weniger gesangslastig und enthält nicht ganz so viele musikalische Ideen.
| Anspieltipp(s): |
Köhntarkösz Part Two |
| Vergleichbar mit: |
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| Veröffentlicht am: |
23.5.2002 |
| Letzte Änderung: |
23.5.2002 |
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Nachdem Magma mit Mekanik Destruktiw Kommandöh sich selbst ein Denkmal gesetzt hatte, legte Christian Vander mit Wurdah Itah quasi noch die Light-Version nach. Ein neuer Zungenschlag kam im gleichen Jahr mit der Einleitung eines neuen dreiteiligen Zyklus hinzu. Während der erste Zyklus noch seiner Vollendung harrte (und als Studio-Album noch immer harrt: Theusz Hamtaahk), wurde schon mit dem nächsten Dreiteiler begonnen. Die Veröffentlichungspolitik von Magma wirkt etwas konfus.
Köhntarkösz ist inzwischen das Mittelstück der Köhntarkösz-Trilogie mit dem 2009 erscheinenden Emehnteht-Re und dem bereits 2004 erschienenen K.A, einer Geschichte, die in der kobaianischen Historie im alten Ägypten angesiedelt ist. Der erzählerische Hintergrund wird z.B. auf der Seite http://www.furious.com/perfect/magma.html beschrieben.
Als besonders beeindruckend und als echte Erweiterung des Klanguniversums von Magma empfinde ich den ungewöhnlich ruhigen ersten Teil von Köhntarkösz. Auffällig ist für mich hier vor allem diese Orgel, die dem Song einen gewissen, ja, psychedelischen Anstrich verleiht. Der Song hat einen atmosphärisch tiefen, gemächlich variierenden Fluss. Die mystische Stimmung kommt so mindestens so gut rüber wie bei dem im Verlauf deutlich nervöseren zweiten Teil.
Eine stimmige Ergänzung des Hauptteils stellt vor allem das kammermusikalische Ork Alarm von Jannick Top, aber auch das an Vanders Idol erinnernde sphärische Coltrane Sündia dar.
Köhntarkösz erreicht nicht die faszinierende Geschlossenheit des Meisterwerks M.D.K., aber gewinnt dem Magma-Sound doch neue, bereichernde Aspekte ab.
| Anspieltipp(s): |
Köhntarkösz (Part 1) |
| Vergleichbar mit: |
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| Veröffentlicht am: |
5.10.2009 |
| Letzte Änderung: |
22.1.2010 |
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