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Jean Michel Jarre

The concerts in China

Coverbild
Informationen

Allgemeine Angaben

Erscheinungsjahr: 1982
Besonderheiten/Stil: instrumental; Elektronische Musik
Label: Disques Dreyfus
Durchschnittswertung: 8.5/15 (2 Rezensionen)

Besetzung

Jean Michel Jarre Synthesizer, Keyboard
Frederic Rousseau Synthesizer, Keyboard
Dominique Perrier Synthesizer, Keyboard
Roger Rizzatelli Drums, Percussion

Gastmusiker

Peking Conservatoire Symphony Orchestra Orchestra on 4

Tracklist

Disc 1
1. The Overture 4:47
2. Arpegiator 6:51
3. Equinoxe Part 4 7:39
4. Fishing junks at sunset 9:35
5. Band in the rain 1:23
6. Equinoxe Part 7 9:52
7. Orient Express 4:21
8. Magnetic Fields Part 1 0:28
9. Magnetic Fields Part 3 3:48
10. Magnetic Fields Part 4 6:43
11. Laser Harp 3:26
12. Night in Shanghai 7:01
13. The last rumba 2:03
14. Magnetic Fields Part 2 6:19
15. Souvenir of China 4:00
Gesamtlaufzeit78:16


Rezensionen


Von: Jörg Graf @ (Rezension 1 von 2)


Eigentlich bin ich kein Freund von Live-Alben, insbesondere im Bereich Elektronik, da ich immer befürchte, die Songs landen 1:1 aus dem Speicher in den Boxen. Dieses Album stellt aber schon etwas besonderes dar. Es war die erste Tournee eines westlichen Musikers in China (auf Einladung der Chinesen), die zudem mitgeschnitten werden durfte. Außerdem wird hier nicht nur Studiomaterial gespielt, sondern es wurden extra für dieses Ereignis neue Stücke geschrieben, die rund die Hälfte der Spielzeit (!) ausmachen. Tatsächlich wurde das Material auch live gespielt (und teilweise sogar improvisiert), mit veränderten Sounds und grösstenteils geänderten Arrangements.

"The Overture" ist eigentlich das Intro von "Magnetic Fields Part 1" in Slow-Motion und enthält zusätzlich zum Original einen längeren improvisierten Soloteil als Höhepunkt, für meinen Geschmack allerdings ein wenig zu langsam. "Arpegiator" ist eine neue Komposition und für mich der zweitbeste Track nach "Fishing junks". Recht funkig werden diverse Loops um den Rhythmus ein- und ausgeblendet und somit auch Spannungshöhen und -pausen geschickt gestaltet. Für den Höhepunkt aus Equinoxe "Teil 4" wurde hier nochmals tief in die Bombast-Kiste gegriffen. Ich bekomme immer wieder eine Gänsehaut bei diesem Stück.

"Fishing junks at sunset" ist das Kernstück dieses Albums. Es ist von Jarre als chinesische Folklore geschrieben. Zumindest widerspricht das Booklet diesem Faktum nicht. Denn irgendwie klingt es gar nicht so, als ob es von Jarre geschrieben wurde. Im Internet hält sich jedenfalls hartnäckig der Verdacht, daß es sich hierbei um ein traditionelles Musikstück handelt, das Jarre lediglich umarrangiert hat. Tatsächlich finden sich dort auch rein orchestrale Aufnahmen dieses Liedes. Diese Version jedenfalls wird grösstenteils vom Pekinger Orchester gespielt. An zwei Stellen übernimmt Jarre den Ton und vollführt herrlich schöne "Wasserklänge", die mir sogar schon Tränen in die Augen gebracht haben. "Band in the rain" ist das kleine lustige Barbershop-Liedchen, das man bereits aus "Equinoxe Part 8" kennt und wird auch zum Schmuzeln genauso kurz gehalten wie das Original, bevor es langweilig wird. Mit der Auswahl von "Equinoxe Part 7" bin ich leider nicht so glücklich. Obwohl es hier wesentlich besser rüberkommt als im Original, ist es mit 10 Minuten Spielzeit viel zu langatmig.

"Orient Express" ist ein kleines Popliedchen, nichts herrausragendes. Warum der nächste Track "Magnetic Fields Part 1" genannt wird, ist mir schleierhaft. Leider habe ich das Konzert nicht gesehen, aber diese 28 Sekunden klingen mehr nach Tischtennis als nach Musik. Im Original tauchen diese Geräusche jedenfalls nicht auf. Im übrigen hätte eher die Overture den Namen tragen können als diese Miniatur-Soundspielerei. "Magnetic Fields 3 und 4" kommen ähnlich daher wie im Original, sind aber zugegebenermassen auch nicht wirklich zu toppen gewesen. Die "Laser Harp" packt Jarre hier zum ersten Mal in seiner Karriere aus. Wird der Laserstrahl unterbrochen, gibts einen Ton. Ich finde dieses Stückchen aber recht nichtssagend.

"Night in Shanghai" beginnt als Düsterballade und baut in "Arpegiator"-Manier langsam Spannung auf. Schöne Bombastnummer. "The last rumba" kennen wir schon als Schlussnummer von "Magnetic Fields". Wirkt leider im hiesigen Soundgewand noch überflüssiger. Tanzhöhepunkt ist mit dem eher poppigen "Magnetic Fields Part 2" geboten. Das Original war für mich irgendwie fassbarer. Die Chinesen hat es aber hörbar begeistert...

Das Ende ist mit "Souvenir of China" eher unspektakulär. Simple Melancholie-Akkordspielchen.

Wer Jarre noch nicht kennt, erhält hier einen guten Einblick in seine frühe (und beste) Phase. Ein schönes Zeitdokument. Leider sind auch fast sämtliche Belanglos-Nummern dabei. Hätte man diese vier oder fünf Liedchen gespart, wäre das Prädikat "sehr gut" unumgänglich gewesen bei einer immer noch passablen Spielzeit von rund einer Stunde. Aber so...

Anspieltipp(s): Fishing junks at sunset, Arpegiator
Vergleichbar mit:
Veröffentlicht am: 24.2.2003
Letzte Änderung: 23.2.2004
Wertung: 10/15

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Von: Jörg Schumann @ (Rezension 2 von 2)


Mich beschleicht bei "Les Concerts en Chine" ein ähnliches Unbehagen wie Kollege Graf. Durch das Fehlen einer Gesangsstimme und "handgemachter" Musik bzw. -gespielter Instrumente, was live praktisch immer anders rüberkommt als man es kennt, wirken die Kompositionen der Studioalben hier grösstenteils wie ab Band. Da finden sich nur ganz marginale Veränderungen der Klangfarben. Unterstützt wird dieses Gefühl dadurch, dass man ausser bravem Geklatsche zwischen einzelnen Stücken kaum mal etwas vom Publikum hört.

So sind die neuen Kompositionen das "Fleisch" dieses Albums. Auch für mich ist "Jonques des Pecheurs au Crepuscule" das Highlight der Platte. Genauso wie Passion (Soundtrack: The Last Temptation of Christ) beinahe als Referenzwerk für Musik aus dem nahen und mittleren Osten herangezogen werden kann, so wirkt dieses wie eine Blaupause für Musik aus dem Reich der Mitte; zumindest für meine westlichen Ohren.

"Orient Express" versprüht die kindliche Fröhlichkeit während einer Modell-Eisenbahnfahrt in einem Vergnügungspark. Ganz nett aber trivial. "Laser Harp" ist eine Klangwolkenspielerei und unwichtig.

"Night in Shanghai" ist erneut ein ausuferndes, sich langsam an Intensität steigerndes Instrumental-Stück, dass zu Anfang noch fernöstlichen Charme hat, dann aber immer mehr zu einer hektischen Effektschlacht verkommt. Vor allem die zahlreichen Elektrobeats sind auf Dauer etwas nervend.

"The Last Rumba" ist eine Spur witziger gespielt als das Studio-Original und lässt dadurch tatsächlich mal etwas wie "Live"-feeling aufkommen. Das setzt sich auch in "MF 2" fort, wo es für einmal richtig abgeht, inklusive Keyboard-Solo.

Den Schluss macht "Souvenirs", das durch klickende Fotoapparate und Stimmen-Samples verstörend-mysteriös wirkt und neben "Jonques" das zweite neue Stück ist, das mich hier überzeugt.

Alles in allem ein ordentliches Album, das einen guten Überblick über die letzten beiden Studioalben gibt, diese aber nicht ersetzen kann. Die neuen Kompositionen sind von unterschiedlicher Qualität. Für meinen Geschmack kein essentielles Album im Schaffen des Franzosen, aber für Fans auch aufgrund seiner Historie sicher unverzichtbar.

Anspieltipp(s): Jonques des Pecheurs au Crepuscule
Vergleichbar mit:
Veröffentlicht am: 27.3.2011
Letzte Änderung: 27.3.2011
Wertung: 7/15

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Alle weiteren besprochenen Veröffentlichungen von Jean Michel Jarre

Jahr Titel Ø-Wertung # Rezis
1972 Deserted Palace 7.00 1
1973 Les Granges Bruleés 9.00 2
1976 Oxygene 10.33 3
1978 Equinoxe 12.00 2
1981 Magnetic Fields 10.50 2
1984 Zoolook 7.67 3
1986 Rendez-Vous 8.00 2
1987 In Concert Houston-Lyon 7.00 2
1988 Revolutions 7.50 2
1989 live 7.00 2
1990 Waiting for Cousteau 7.00 2
1991 Images - The Best of Jean Michel Jarre - 2
1993 Chronologie 3.00 2
1994 Hong Kong 7.00 1
1997 Oxygene 7-13 3.00 1
1998 Paris Live "Electronic Night" - 1
2000 Metamorphoses 7.50 2
2002 Sessions 2000 4.00 2
2003 Geometry of Love 6.50 2
2004 Aero 8.50 2
2007 Téo & Téa - 1
2015 Electronica 1 - The Time Machine - 1
2016 Electronica 2 - The Heart Of Noise - 1
2016 Oxygene Trilogy - 1

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