Forgiving Eden
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Informationen
Allgemeine Angaben
Besetzung
Gastmusiker
Tracklist
| Disc 1 |
| 1. |
Forgiving Eden
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43:32
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| Gesamtlaufzeit | 43:32 |
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Rezensionen

Forgiving Eden ist das bis dato 5. Album des Bandprojekts um Tim Drumheller und Rick Eddy. Diverse Keyboards und andere elektronische Klangquellen bilden erwartungsgemäß das Grundgerüst dieser Scheibe. Dazu kommen die beiden Gastmusiker an Gitarre und Schlagzeug, die aber eine durchaus gewichtige oder gleichwertige Rolle in dieser Klangskomposition spielen. Gesang gibt es nicht, nur am Ende von Track 1 gibt es ein paar Sprachfetzen und Gemurmel und eine Stimme rezitiert im Hintergrund das auf dem Cover abgedruckte Gedicht "Forgiving Eden". Die CD beinhaltet eigentlich ein langes Stück, das aber in 8 titellose, ineinander übergehende Tracks unterteilt ist.
Symphonisch, selten bombastisch, ist diese Musik, eher ruhig, recht melodiös und gut zugänglich und bietet eine weitere Variante Klassik, Jazz und Rock miteinander zu vermischen. Es beginnt recht jazzig, mit entspanntem Piano, gezupftem A-Bass vom Keyboard, dezentem Schlagzeug und sanften Synthieklängen (Ambientjazz?), die immer dominierender werden, bis die schon erwähnten Sprachfetzen einsetzen. Nach der Gedichtrezitation geht es dann richtig los, die Gitarre kracht (na ja, fast), der Schlagzeuger legt los und dazu gibt es Canterbury-typische Keyboardläufe (Soft Machine, Hatfield, National Health - so à la Alan Gowen, Dave Stewart oder Mike Ratledge). Über die gesamte Länge der CD geht es so weiter, schwankt die Musik zwischen symphonischem Softprog (z.B. Camels "The Snow Goose", In Spe oder Happy The Man), mild Klassisch-Progressiv-Elektronischem, canterburesquem Jazzrock und eher entspanntem Jazz. Zu chaotisch oder bombastisch wird es nie, aber auch nicht langweilig. Nett, nicht unbedingt spektakulär, auch kein Ausbund an Komplexität, aber eine schöne CD, die, wie das in Gelb- und Brauntönen gehaltene Cover, eine gewisse entspannt-melancholische, herbstliche Stimmung aufkommen läßt.
| Anspieltipp(s): |
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| Vergleichbar mit: |
The Snow-Goose meets National Health |
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| Veröffentlicht am: |
18.5.2003 |
| Letzte Änderung: |
15.7.2003 |
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"A band in a class of its' own, a music of its' own." Mit wenigen, einfachen Worten ist die Musik von A Triggering Myth sehr passend beschrieben. Dies bedeutet für "Forgiving Eden", das fünfte Album des Keyboard-Duos Rick Eddy und Tim Drumheller, dass hier keine einfache Musik geboten wird, die beim ersten Durchgang sofort zündet. Für die Musik von A Triggering Myth benötigt man Zeit, um all die komplexen Einfälle, die Vielschichtigkeit ihres Ideenreichtums zu erfassen, die sich die beiden Vorreiter erdachten, die ihre eigene Grundlagen in moderner klassischer Musik, R.I.O., Jazz/Fusion, Progressive Rock und im Canterbury-Sound finden.
A Triggering Myth entwickelte sich nach der Bandgründung 1989 immer mehr zu einem Projekt mit wechselnden Gastmusikern. Waren es auf dem 1998 erschienenen Vorgänger "The sins of our saviours" die beiden Deus Ex Machina-Mitglieder Alberto Piras und Alessandro Bonetti, so erfolgte dieses Mal eine Rückkehr zur reinen Instrumentalmusik. Gitarrist Scott McGill und Schlagzeuger Vic Stevens (beide zwischenzeitlich im Jazz-Fusion-Trio McGill Manring Stevens vereint) sind es, die auf "Forgiving Eden" die beiden Tastenmänner tatkräftig unterstützen und die Tastendominanz so relativieren. Die Wahl der beiden Mitstreiter, scheint ein vortrefflicher Schachzug zu sein, denn sowohl McGill, der sich mit verschiedenen elektrischen und akustischen Sounds erstaunlich gruppendienlich unterordnet und nur sehr selten mit Frickelei glänzt, als auch Vic Stevens' nie aufdringliches, aber immer punktgenaues Spiel erweisen sich als kongeniale Partner.
Das Album besteht aus einer einzigen, 43 Minuten langen Komposition, die man netterweise zur besseren Anwählbarkeit in 8 Untertitel aufteilte. Hat man das dreiminütige, sehr fragmentiert wirkende Intro überstanden, aus dem sich sehr langsam so etwas wie eine nachvollziehbare Struktur herausschält, folgt mit dem zweiten Teil sogleich druckvoller, verfrickelter Progressive-/Jazz-Rock mit duellierenden Keyboard-/Gitarrenparts. Doch das Tempo wird geschickt nach wenigen Minuten zurückgenommen, sinfonische progressive Momente übernehmen die Vorherrschaft. Dabei sollte man hier jedoch keine reinen 70er Progressive Rock Zitate erwarten. Die Wurzeln sind zwar klar, dennoch wirkt "Forgiving Eden" klassisch-moderner, musikalisch schwerer, ernster, von gänzlicher Leichtigkeit weit entfernt. Man kommt nicht umhin, dieser Art des Komponierens und Spielens eine gewisse Kopflastigkeit zu attestieren.
Dennoch, dieses reine Instrumentalalbum, bei dem man aufgrund der inhaltlichen Abwechslung keinesfalls den fehlenden Gesang vermisst, erweist sich auf Dauer als spannende Alternative, denn A Triggering Myth bewahren sich ein hohes Maß an Eigenständigkeit.
| Anspieltipp(s): |
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| Vergleichbar mit: |
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| Veröffentlicht am: |
23.12.2004 |
| Letzte Änderung: |
23.12.2004 |
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