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East

Hüség

Coverbild
Informationen

Allgemeine Angaben

Erscheinungsjahr: 1982
Besonderheiten/Stil: Klassischer Prog
Label: Hungaroton
Durchschnittswertung: 10.67/15 (3 Rezensionen)

Besetzung

István Király Schlagzeug
Péter Móczán Bass
Géza Pálvölgy Keyboards
János Varga Gitarre
Miklós Zareczky Gesang

Tracklist

Disc 1
1. Hüség 3:43
2. Keresd Önmagad 4:23
3. Mégikus Erö 2:55
4. Én Voltam... 5:56
5. A Végtelen Tér Öröme 1:38
6. Ujjászületés 3:40
7. Ablakok 5:44
8. Vesztesek 3:44
9. Felhökön Sétálva 4:22
10. Várni Kell 5:56
11. Merengés 2:14
Gesamtlaufzeit44:15


Rezensionen


Von: Jochen Rindfrey @ (Rezension 1 von 3)


"Hüség" war das zweite Album der ungarischen Symphonic Progger East und wird allgemein als ihr bestes Werk genannt. Während andernorts die goldenen Jahre des Prog längst vorbei waren, scheint man sich auf "Hüség" noch mitten in den Siebzigern zu befinden: melodischer, keyboardorientierter Progressive Rock, am ehesten vielleicht mit Genesis anno 1975/76 vergleichbar. Keyboarder Géza Pálvölgy gibt mit einem ganzen Arsenal von Tasteninstrumenten den Ton an, ohne dabei die Musik in Bombast zu ersticken, Gitarrist János Varga hält sich allgemein eher zurück, legt aber ein paar schöne Soli hin. In solchen Momenten klingt es dann auch mal nach frühen Marillion.

Höhepunkte des Albums sind für mich die geradezu hymnischen Stücke "Keresd Önmagad" und "Én Voltam", in denen Sänger Miklos Zareczky zu Hochform aufläuft, sowie das instrumentale "Mágikus Erö", das mit mächtigen Keyboardklängen beginnt und sich dann in ein flottes gitarrenbetontes Stück wandelt.

Weitere Platten von East sind mir nicht bekannt, allerdings habe ich mal gelesen, sie seien später deutlich poppiger geworden. "Hüség" dagegen kann man Anhängern des symphonischen Prog bedenkenlos empfehlen.

Anspieltipp(s): Keresd Önmagad, Én Voltam, Mágikus Erö
Vergleichbar mit: Genesis anno '75/'76
Veröffentlicht am: 14.8.2003
Letzte Änderung: 14.8.2003
Wertung: 10/15

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Von: Kristian Selm (Rezension 2 von 3)


Wieder mal gingen hinter dem Eisernen Vorhang die Uhren etwas nach, denn das zweite Album von East, welches Anfang der 80er in Ungarn erschien, klingt deutlich nach den 70ern, dreht die inhaltliche Uhr einfach ein paar Jahre zurück. So setzt "Hüség" (= Glauben) eindeutig auf die sinfonische, leicht bombastisch angehauchte Komponente des Progressive Rocks, kann sich aber auch hier und da nicht eines gewissen Hangs zu harmonischer Melodieseligkeit erwehren.

Vor allem die Keyboards stehen im Vordergrund, auch wenn Gitarrist János Varga hin und wieder einige prägnante Soli einstreut. Besonders beeindruckt der teils pastorale, getragene Einschlag bei einigen Titel (wie z.B. "Keresd Önmagad"), in denen sich geschickt voluminöse, euphorische Tastenburgen aufbauen, ohne nur inhaltslosen Breitwandsound abzuliefern. Bisweilen neigen East zu einem ganz leichten JazzRock-/Fusion-Einschlag, der aber nur eine weitere Zutat ihres grundsätzlich hochmelodischen, sinfonischen Gesamteindrucks darstellt.

Insgesamt ist "Hüség" weniger ausschweifend, sondern eher songdienlich angelegt, vielleicht bereits einer der unheilvollen Vorboten, die die 80er mit sich brachten. Trotzdem ist East mit diesem Album ein wirklich gutes Sinfonik-Album gelungen, bei dessen grundsätzlicher Einschätzung ich mit Jochen einer Meinung bin.

Anspieltipp(s): Mágikus Erö, Ablakok
Vergleichbar mit:
Veröffentlicht am: 13.11.2004
Letzte Änderung: 26.4.2012
Wertung: 11/15

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Von: Horst Straske @ (Rezension 3 von 3)


East warten auf ihrem zweiten Album mit einem sehr effektvollen Keyboardprunk auf, der stilistisch und soundtechnisch nicht mehr im klassischen Prog angesiedelt ist. Seichte Popelemente, die bei den großen und etablierten Bands des Genres die progressive Grundausrichtung zum gleichen Zeitpunkt deutlich verwässert hatten, sind hier aber noch nicht so ausgeprägt vorhanden. Stattdessen hatten sich die Magyaren einer modernisierten Version der symphonisch-progressiven Rockmusik gewidmet, die eine Begeisterung für das vielfältige Tastenarsenal offenbart und in meist kompakten Kompositionen die volle Breitseite an dynamischem Bombast bietet.

Songs wie "Keresd Önmagad" und "Èn Voltam..." geben in hymnisch-bombastischer Manier diese Abkehr von den traditionellen 70er Jahre Strukturen besonders effektvoll wieder. Die Gesanglinien in der Heimatsprache passen sehr gut zu diesen dynamisch schwirrenden Klangstrukturen. Hier ist die oftmals missglückte Gratwanderung zwischen straighten Harmonien und versponnenen Songstrukturen wirkungsvoll in die Tat umgesetzt worden. Die Gitarre von János Varga darf auch mal zum gegebenen Zeitpunkt wohl dosierte Akzente setzen und wirkt angesichts des Keyboardüberhangs in diesen Passagen umso kraftvoller und beißender.

Mit den beiden Nummern "Ablakok" und "Várni Kell" vereint sich der progressiv-symphonische Grundansatz mit eingängigen Melodien zu einem von glitzerndem Keyboardprunk dominierten Power-Sympho-Pop-Sound.

Sicherlich sind die Vorboten des in den Ländern diesseits des Eisernen Vorhangs schon längst eingeleiteten Jahrzehnts des New-Wave-Pop-Sounds schon im Verborgenen in den Kompositionen von East enthalten. Gewiss trifft die Feststellung, dass es sich hier um ein Bindeglied zwischen dem klassischen Prog und dem kurz bevorstehenden britischen Neoprog-Boom handelt, bedingt zu, wobei die Ungarn doch recht weit vom Sound der britischen Heroen der 80er Jahre entfernt sind. Vergleichbare Bands sind eher in osteuropäischen Gefilden zu finden. Ohne jeden Zweifel war dort um das Jahr 1980 herum die Begeisterung für die Erweiterung des Rocksounds mit spacig-dynamischen Synthiesounds stark ausgeprägt.

Die Landsleute Omega nahmen immer mehr Tastenklänge in ihren Rocksound auf und Solaris schickten sich in den frühen 80er Jahren an, ihren Grundstein für einen von schwirrenden Synthieklängen dominierten Instrumentalrock zu legen. Auch Stern-Combo Meissen aus der damaligen DDR legten ihr "Combo" ab und widmeten sich auf ihrem Album Reise zum Mittelpunkt des Menschen verstärkt der Elektronik. Am ehesten sind East aber mit den Polen Exodus vergleichbar, die ebenfalls den klassischen 70er Jahre Sound hinter sich gelassen hatten und knapp an der Schwelle zum Popsound musizierten.

Die Voraussetzungen für das geglückte Gelingen solch eines hochmelodischen Progsounds waren aber leider nur sehr befristet gegeben, da es immens schwierig ist, derart geglückt die Balance zwischen Anspruch und Eingängigkeit zu halten. Somit muss man sich wirklich an dieser Sternstunde der symphonischen Rockmusik der frühen 80er Jahre erfreuen. Die relativ kurzen Spielzeiten tun der Qualität keinerlei Abbruch, da die gebotenen Titel in ihrer symphonischen Unbeschwingtheit eine sehr homogen dahin fließende Einheit bieten.

Anspieltipp(s): Ablakok, Keresd Önmagad
Vergleichbar mit: Tastenprunk zwischen Klassischem Prog und modernem 80er Jahre Sound
Veröffentlicht am: 20.7.2005
Letzte Änderung: 22.5.2014
Wertung: 11/15

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Alle weiteren besprochenen Veröffentlichungen von East

Jahr Titel Ø-Wertung # Rezis
1981 Játékok 10.00 1
1984 Az Áldozat (Sodoma) 11.00 1
1992 Taking the wheel 3.00 1
1994 Radio Babel 3.00 1
1995 Live - Két Arc 7.00 1
2012 Csepel felett az ég 10.00 1

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