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Tin Machine

Tin Machine

Coverbild
Informationen

Allgemeine Angaben

Erscheinungsjahr: 1989 (Original-LP-Release)
Besonderheiten/Stil: ArtPop; HardRock; Psychedelic; sonstiges
Label: EMI / Capitol
Durchschnittswertung: 11/15 (1 Rezension)

Besetzung

David Bowie vocals, guitar
Reeves Gabrels guitar
Hunt Sales drums, vocals
Tony Sales bass, vocals

Gastmusiker

Kevin Armstrong rhythm guitar, hammond b.3

Tracklist

Disc 1
1. Heaven's In Here 06:01
2. Tin Machine 03:34
3. Prisoner Of Love 04:50
4. Crack City 04:36
5. I Can't Read 04:54
6. Under The God 04:06
7. Amazing 03:04
8. Working Class Hero 04:38
9. Bus Stop 01:41
10. Pretty Thing 04:39
11. Video Crimes 03:52
12. Baby Can Dance 04:57
Gesamtlaufzeit50:52


Rezensionen


Von: Thomas Kohlruß


Tin Machine? Tin Machine! Endlich mal wieder eine interessante Newcomer-Band (also aus dem Blickwinkel von 1989 gesehen)? Äh... nicht ganz, werfen Sie doch mal einen Blick auf das LP-Cover... ja, der zweite Herr von rechts: Das ist doch... David Bowie?!?! Ja!

Mal im Ernst: Ende der 80er Jahre hatte das "Rockchamäleon" David Bowie mal wieder eine Krise und beschloss daher fortan kein Superstar mehr, sondern wieder nurmehr *normales* Mitglied einer *normalen* Band zu sein... Selten so gelacht! Aber gesagt getan: Zusammen mit den Gebrüdern Hunt (als Rhythmussektion) und dem Gitarristen Reeves Gabrels (der mir bis dato unbekannt war) gründete David Bowie "Tin Machine". Als ich mir diese LP (ich bespreche hier die Original-LP) seinerzeit zulegte, hatte ich ehrlich gesagt keine grosse Ahnung von David Bowie, noch war ich ein grosser Fan. Viele Songs von ihm kannte ich nur aus dem Radio (also eher die Hits der 80er). Ich hörte aber über dieses Album hier sollte alles etwas rockiger, im Stile des *früheren* Bowie zugehen, interessant, und die Stimme hatte mir schon immer gefallen, also kaufen.

Musikalisch wird hier relative heftige, teilweise richtige HardRock-Kost geboten. Ich finde den Vergleich mit früheren Bowie-Phasen (der verschiedentlich durch die Medien geisterte) unpassend (Inzwischen kenne ich Bowie-Alben aus allen Phasen). So rockig ging Bowie auch früher zu seligen "Spider Of Mars"-Zeiten o.ä. nicht zur Sache. Gleich im ersten Track donnern Bass und Drums, die Gitarre jault und quietscht und Bowie singt dazu aggressiv, emotional bis schreiend. Wie gesagt: Ganz schön heftig, nicht im Sinne von Metal, aber doch hart, rotzig. Überhaupt die Rhythmus-Sektion: Die Hunt-Brüder spielen zwar straight, aber wie aus einem Guss. Alle Songs bekommen so ein stabiles Fundament. Überhaupt die Gitarre: Wo hatte sich Reeves Gabrels nur versteckt? Welch' ein Monster an der Gitarre... unglaublich welche Sounds dieser Mann aus seinem Instrument herausholt! Gabrels sorgt so am ehesten für proggige Momente auf diesem Album. Und bis heute ist er ja ein musikalischer Wegbegleiter von David Bowie geblieben. Und der Gesang? Muss noch etwas über David Bowie gesagt werden? Ich liebe seine Stimme und hier liefert er bei allen Songs gute bis tolle Leistungen ab.

"Tin Machine" ist dann ein eher eigenwilliger Rocker mit passendem stampfendem (maschinellem) Rhythmus. Auch hier wieder die jaulende Gitarre, virtuos bedient von Gabrels. Mit "Prisoner Of Love" wird's dann etwas ruhiger, dieser Song erinnert vielleicht am ehesten an gewohnte Bowie-Kost. "Crack City" rockt mit einem schleppenden Rhythmus und einer klagenden, leicht bluesigen Gitarre wieder richtig los. David Bowie singt aggressiv bis wütend. "I Can't Read" ist eine dramatische Auseinandersetzung mit Analphabetismus in (Süd-)Amerika und entsprechend musikalisch untermalt. Zum Abschluss der LP-Seite 1 gibt's dann noch einen Rockkracher, "Under The God".

Die Seite 2 beginnt mit "Amazing" wieder etwas ruhiger, fast schon leicht ins bluesige gehend. Eine schöne Ballade. "Working Class Hero" ist eine gelunge Cover-Version des John Lennon Songs. Danach folgt mit "Bus Stop" ein einfacher, staighter Rock'n'Roll-Song (Entspannung muss auch mal sein...). "Pretty Thing" ist dann schon wieder deutlich schräger, ein Rocker im Stile ähnlich wie "Tin Machine" mit stampfendem Rhythmus und jaulender, quietschender Gitarre. Mit "Video Crimes" folgt der seltsamste, vielleicht experimentellste Song: Man fühlt sich allerdings irgendwie an eine Kreuzung von "Man without Hats", "Duran Duran" und "Mahavishnu Orchestra" erinnert, so seltsam das klingen mag... dazu kommt noch der abgehackte "Gesang" von David Bowie. Strange! "Baby Can Dance" ist dann ein harmloser Abschluss ohne grosse Besonderheiten.

Die "2. Seite" ist möglicherweise aus dem Prog-Blickwinkel interessanter, ich finde trotzdem die "1. Seite" stärker, weil hörbarer und die Band hat ihre Stärken eher in den rockigen Stücken. Insgesamt aber ein sehr hörenswertes Album, insbesondere für alle, die Bowie mal etwas rockiger hören wollen. Ich liebe vor allem die abgedrehten Gitarrenparts. Die "klassischen" Bowie-Fans dürften damals allerdings geschockt bis entsetzt gewesen sein (was sich auch den Berichten in den Medien entnehmen liess).

Es gibt unterschiedliche Cover für LP, CD und MC (jeweils ein anderes Bandmitglied steht an der zweiten Stelle und wendet sich dem Betrachter zu). Es gibt auch mindestens eine Neuauflage der LP mit zusätzlichen Tracks sowie verschiedene CD-Fassungen auch mit Bonus-Tracks.

Anspieltipp(s): Heaven's In Here, Under The God, Working Class Hero
Vergleichbar mit: Bowie on the Rocks ;-), vielleicht ein bisschen wie King's X
Veröffentlicht am: 20.9.2003
Letzte Änderung: 20.9.2003
Wertung: 11/15

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Alle weiteren besprochenen Veröffentlichungen von Tin Machine

Jahr Titel Ø-Wertung # Rezis
1991 Tin Machine II 9.00 1
1991 tin machine live oy vey, baby 10.00 1

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