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Uppsala

Uppsala

Coverbild
Informationen

Allgemeine Angaben

Erscheinungsjahr: 1983 (CD-Reissue 2001)
Besonderheiten/Stil: Jazzrock / Fusion; sonstiges
Label: Musea
Durchschnittswertung: 11/15 (2 Rezensionen)

Besetzung

Philippe Cauvin Guitars, Vocals
Dany Marcombe Bass
Didier Lamarque Drums and percussion

Gastmusiker

Freddy Buzon Trumpet, Synth. (Tracks 8-10)

Tracklist

Disc 1
1. Algarade 4:33
2. Coste and Jukka 4:10
3. Les nouvelles 6:24
4. Boucle aux oiseaux d'en face 2:30
5. Coup de folie 3:42
6. Etude n°1 4:27
7. Uppsala 12:40
8. Antrada   (Bonustrack des CD-Reissues) 9:12
9. Chant de nuit   (Bonustrack des CD-Reissues) 3:02
10. Entrechocs   (Bonustrack des CD-Reissues) 5:57
Gesamtlaufzeit56:37


Rezensionen


Von: Achim Breiling @ (Rezension 1 von 2)


Angeblich haben Philippe Cauvin, Dany Marcombe und Didier Lamarque für ihre Band den Namen Uppsala gewählt, weil in dieser schwedischen Stadt zwei Bekannte der Band, Coste Apetrea (Gitarrist von Samla Mammas Manna) und Jukka Tolonen (u.a. Gitarrist von Tasavallan Presidentti), geboren wurden. Track 2 dieser CD ("Coste & Jukka") scheint dies zu bestätigen. Wie auch immer, etwas nordisch kühl und unnahbar ist die Musik der 3 Franzosen schon.

Leicht schrägen, ellegant-komplexen Jazzrock gibt es hier auf die Ohren. Jazzrock, den man schon in der Nähe von Samla Mammas Manna und den solo-Scheiben von Tolonen angesiedeln könnte, aber auch mit den Französischen Kollegen von Dün, Zao, Potemkine oder Pataphonie vergleichen könnte. Allerdings haben Uppsala über weite Strecken einen recht eigenen, fast New Wave-artigen, kalten Klang, der eigentlich mit gar nichts zu vergleichen wäre, höchsten - ein klein wenig - mit den 8ziger King Crimson. Das liegt hauptsächlich an Cauvin. Einerseits an seinem äußert abwechslungsreichen Gitarrenspiel, welches von akustisch, über elektrisch (jazz)rockig bis synthetisch seltsam reicht (so klingen die Töne, welche er seiner Klampfe entlockt mitunter fast wie eine Geige) und zudem noch durch diverse Klang- und Soundeffekte angereichert wird, andererseits an seinem eigenartigen, vokalisierenden Gesang. Cauvin singt meist sehr hoch, leicht schräg wimmernd und ohne Text, oder ohne verständlichen Text (zumindest ist es nicht Französisch oder sonst eine mir bekannte Sprache). Dazu kommt die wirklich grandiose Rhythmusgruppe von Marcombe und Lamarque. Etwas aus dem Rahmen fällt "Coup de folie", ein witzig-schräger Wave-Rocker, mit sehr eigenartigem Gesang und Mitgröhlrefrain (obwohl es etwas schwer sein wird mitzusingen, da man den Text eben nicht versteht). Cauvins abgefahrenes Gitarrenspiel erinnert hier fast an Robert Quine von der New Yorker Ur-Wave-Formation "The Voidoids". Klasse (auch wenn das Stück leider ausgeblendet wird)!

Mitunter werden Uppsala mit Magma oder anderen Zeuhlbands verglichen. Das kann ich nicht so ganz nachvollziehen. Zwar gibt es ab und zu ein paar zeuhlige Momente, insbesondere, wenn Cauvin hymnisch-hysterisch kreischt (am Anfang von "Les nouvelles" z.B.), sonst hat diese Musik aber kaum etwas mit Magmas Klangwelt zu tun. Da fehlen doch die stampfend-repetitiven Rhytmen, der grollende Bass oder der mysteriös-hektische Chorgesang.

Die Bonustracks wurden auf dem Reunionkonzert der Band, 1995 in Bordeaux mitgeschnitten. Die Band wird durch den Trompeter Freddy Buzon unterstützt, der übrigens zusammen mit Marcombe und Lamarque die Fusion-Band "Post Image" bildet. Diese Tracks sind etwas elegischer und erinnern stellenweise an die Musik, die Bill Bruford und Tony Levine mit David Torn und Chris Botti eingespielt haben (siehe Bruford Levin). Leider sind diese 3 Stücke nur Fragmente des Konzertes und werden mittendrin ein- bzw. ausgeblendet (gerade bei "Antrada" ist letzteres ziemlich ärgerlich, geht es doch gerade herrlich zur Sache, wenn plötzlich die Töne schwinden). Schade! Aber, vielleicht wird ja irgendwann eine komplette Aufnahme dieses Konzertes veröffentlicht.

Fazit: Wer sich für die verschiedenen Möglichkeiten interessiert, Jazz und Rock zu vermischen, sollte "Uppsala" mal ein Ohr gönnen!

Anspieltipp(s): Coup de folie, Algarade
Vergleichbar mit:
Veröffentlicht am: 30.10.2003
Letzte Änderung: 19.9.2005
Wertung: 11/15

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Von: Kristian Selm (Rezension 2 von 2)


Im Zuge einer langsamen Loslösung der französischen Musikszene von den britischen Vorbildern Anfang / Mitte der 70er, vor allem vorangetrieben von Magma, entstanden eine Reihe von neuen, jungen Bands, die sich einer ganz eigenen Art von Kunstrock mit deutlichem Jazzeinschlag verschrieben hatten. Einer dieser talentierten damaligen Newcomer waren Uppsala aus Bordeaux, die entgegen der Assoziation durch den Namen einer schwedischen Stadt wirklich aus dem Süden Frankreichs stammten. Die 1976 gegründete Band, die Rock, Jazz und zeitgenössische Sounds zu einer eigenen Mixtur verquickte, brachte es während ihrer 10-jährigen Existenz aus verschiedenen Gründen leider auf nur ein Studioalbum, doch nach einer Reunion im Jahre 1995 schien man doch nun wieder so viel Gemeinsamkeiten gefunden zu haben, dass die Arbeiten an einem neuen Album begannen.

Doch zuvor hat Musea die bisher einzigen offiziellen Aufnahmen ergänzt um drei Livetitel von 1995 herausgebracht. Musikalisch sind Uppsala zwar hörbar vom Zeuhl-Sound Magmas beeinflusst, hier vor allem der recht eigenartig anmutende, bizarr überdrehte, eher lautmalerische Gesang sowie manche treibende Passagen. Doch sind die Kompositionen insgesamt wesentlich quirliger, sprunghafter, wilder. Das Trio in der Besetzung Philippe Cauvin (Gitarre, Gesang), Didier Lamarque (Schlagzeug) und Dany Marcombe (Bass) liefert keine reine Kopfmusik oder Musik für Musiker ab, denn dazu sind sie zu verspielt, der inhaltlichen Dramatik ihrer Musik verschrieben. Jedoch von leichter Kost zu sprechen, wäre natürlich eine maßlose Untertreibung. Die beiden Saiteninstrumente toben sich abwechselnd solistisch aus, wobei die Gitarre einen Überhang gewinnt, manchmal schon fast wie ein Synthesizer klingt, immer untermalt von verschachtelter Rhythmik. Gelegentliche Gesangseinlagen bringen schon fast klassische Sprenkler hinein, unterstützen aber mehr als eigenes Instrument den komplexen Gesamtklang von Uppsala.

Im Gegensatz zu den von 1983 aufgenommenen Lieder der einzigen LP wirken die Liveaufnahmen auf der einen Seite wesentlich ruhiger, eine Spur melodischer, andererseits aber noch abgedrehter, avantgardistischer, noch jazziger - ein Hinweis für die zukünftigen Richtungen des Trios? Anspruchsvolle Musik voller vertrackter Wendungen, diese Klänge scheinen sich der edlen Schwere des Weins aus der heimischen Region angepasst zu haben.

Anspieltipp(s):
Vergleichbar mit:
Veröffentlicht am: 13.4.2006
Letzte Änderung: 13.4.2006
Wertung: 11/15

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