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Laurie Anderson

Big Science

Coverbild
Informationen

Allgemeine Angaben

Erscheinungsjahr: 1982
Besonderheiten/Stil: ArtPop
Label: Warner Brothers Records
Durchschnittswertung: 11.33/15 (3 Rezensionen)

Besetzung

Laurie Anderson Vocals, Keyboards, Violine, Electronics u.a.

Gastmusiker

Perry Hoberman Flöte, Saxophon, Klarinette
David Van Tieghem Drums, Percussion
Roma Baran Bass, Glass Harmonica, Farfisa, Casio u.a.
und viele mehr

Tracklist

Disc 1
1. From the Air 4:29
2. Big Science 6:14
3. Sweaters 2:18
4. Walking & Falling 2:10
5. Born, Never Asked 4:56
6. O Superman 8:21
7. Example #22 2:59
8. Let X = X 3:51
9. It Tango 3:01
Gesamtlaufzeit38:19


Rezensionen


Von: Piotre Walter @ (Rezension 1 von 3)


Laurie Anderson die u.a. mit Peter Gabriel und Brian Eno gearbeitet hat, ist eher AvantGarde- und Performance-Künstlerin. Live bekommt ihre Musik durch den Einsatz von Video-Kunst und effektvollen Licht-Spielereien eine weitere Komponente.

Ihr Debüt-Album war 1982 "Big Science". Trotz Einsatz von vielen Instrumenten, "Klangmitteln" und Gastmusikern, kann man die Musik (gerade auch auf diesem Album) als eher minimalistisch bezeichnen. Es dominieren ihre Geschichten und sozialkritischen Texte, die häufig mit Sprechgesang vorgetragen werden. Kombiniert wird dies mit eindringlich gesungenen Refrains und dezent, aber wirkungsvoll eingesetzter Geige, Blasinstrumenten, Keyboards, diversen elektronischen Klangmitteln und Percussion bzw. Schlagzeug. Es entsteht eine ruhige (aber nicht spannungsarme), eindringliche, mystische Stimmung. Die Gitarre entfällt völlig.

Trotz häufigem Einsatz von Blasinstrumenten und Geige dominiert eine elektronische Atmosphäre. Vom Sound her besteht eine Verwandschaft zur elektronischen New Wave Szene der 80er, wie z.B. Gary Newman. Man könnte "Big Science" als New Wave-Avant-Garde-Progpop bezeichnen. Eine starke Faszination geht von den Melodien aus, die auf der z.T. verfremdeten Geige oder Blasinstrumenten vorgetragen werden. Trotz allem Minimalismus oder gerade deswegen, hat die Musik eine starke, mystische Atmosphäre, die einen in ihren Bann zieht. Hörer, die z.B. Peter Hammill und Peter Gabriel mögen sollten hier mal reinhören.

Anspieltipp(s): Big Science, O Superman
Vergleichbar mit: kaum etwas, ähnlich eigen wie z.B. Björk oder Peter Hammill
Veröffentlicht am: 8.11.2003
Letzte Änderung: 11.11.2003
Wertung: 12/15
eher was für Leute die brüchige, eigene Musik mögen

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Von: Andreas Pläschke @ (Rezension 2 von 3)


Das Debüt ist sparsam, fast karg in seinen Strukturen, und doch gibt es mittendrin fast schon fröhliche Lieder, die dann auch hauptsächlich auf akustische Sounds wie Bläser setzen. Ein wunderbares Beispiel ist "Example #22", bei denen sie deutsch gesprochene Tonbandfragmente über 'paranormale Tonbandstimmen' mit lateinamerikanisch anmutenden Bläsern und krächzenden Sprechgesang paart - skurril und eindrucksvoll.

Bei einigen Songs wie dem Opener "From the air" oder auch "O Superman" könnte man Anne Clark angeben, die ja auch Gedichte mit Musik vorträgt. Von dem elektronischen New-Wavebands unterscheidet sie sich ziemlich, sie ist deutlich fragiler, nicht so auf bombastische Soundwälle aus. Auch die Songs aus dem Zyklus "United States I - IV" sind hier musikalischer als auf den LiveCDs. Besonders witzig finde ich "Sweaters" mit Bagpipes und Violine, die klingt, wie ein quengelndes Kind.

Eine faszinierende Platte - minimalistisch und auf das wesentliche reduziert - klasse Debüt.

Anspieltipp(s): Big Science, Sweaters,
Vergleichbar mit:
Veröffentlicht am: 6.11.2004
Letzte Änderung: 6.11.2004
Wertung: 12/15

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Von: Markus Peltner @ (Rezension 3 von 3)


1982 veröffentlichte die New Yorker Performancekünstlerin Laurie Anderson ihr erstes Album "Big Science". Einfach ist diese Musik wahrlich nicht zu beschreiben. Und ich würde da sogar noch einen Schritt weitergehen, denn einfach ist diese Musik auch nicht anzuhören. Auf ganz andere Töne muss man sich beim Durchhören dieses Albums einstellen. Andere Sounds, die man woanders so wohl noch nicht gehört hat.

Es beginnt mit "From The Air", ein Lied, was vom Zusammenspiel verschiedener Saxophone, einer Klarinette und einem schwebenden Keyboardsound lebt. Die Krönung wird dem Ganzen noch durch Laurie Andersons Sprechgesang aufgesetzt. Obwohl hier immer wieder schräge Töne an das Ohr herangeführt werden, so ist das ganze Stück an sich betrachtet doch irgendwie eingängig und melodiös. "Big Science" beginnt mit Wolfsgeheul und Laurie Andersons hoher Stimme, die so etwas wie "Uhukuuku" singt. Dann setzt wieder ein Sprechgesang ein, dieses Mal spärlich instrumentiert durch einen Keyboardklangteppich. Im Refrain singt Laurie Anderson schließlich wieder sehr melodiös und fast schon zerbrechlich wirkend.

Weiter geht es mit "Sweaters" einem völlig abgefahrenen Stück. Am Anfang klingt es so in etwa wie Kindergequengel und dieses Geräusch wird dann weiterhin von der Stimme Laurie Andersons imitiert, genau wie von den Backpipes Rufus Harleys. Passt alles sehr gut zur zentralen Aussage des Stücks: "I no longer love..." Wirklich kein einfaches Stück Musik - und absolut unmelodiös. "Walking And Falling", im Anschluss daran, ist eine sehr minimalistische Nummer. Sprechgesang und ganz dezente Hintergrundinstrumentierung ergeben einen Song, in dem uns Laurie Anderson erklärt, wie man gleichzeitig gehen und fallen kann. "Born, Never Asked" wird wieder durch einen Sprechteil eingeleitet und entwickelt sich anschließend zu einer tollen und harmonischen Nummer, die von der Violine dominiert wird. Klasse hier auch der Marimba-Einsatz und das Hintergrundgeklatsche. Ein Höhepunkt des Albums.

Und dann kommt es, das Stück, durch welches Musikfreunde noch am ehesten mit dem Namen Laurie Anderson in Berührung gekommen sind: "O Superman". Auf über acht Minuten Länge hört man hier dieses "Ha-ha-ha-ha-ha...", nur ganz leicht elektronisch verzerrt. Dazu die vocodergefilterte Stimme Laurie Andersons und nur ab und zu Abwechslung in Form von Keyboard, Flöte oder Saxophon. Absolut genial das Stück in seinem Minimalismus. Aber ich bin mir bewusst, dass mit dieser Nummer nicht jeder etwas anfangen können wird.

Es folgt erneut ein sehr ungewöhnlicher Titel, "Example #22". Auf Deutsch wird zuerst von einer Frau, dann von einem Mann, über "paranormale Tonbandstimmen" referiert. Fast weinerlich wirkt in diesem Song die Stimme Laurie Andersons, bis sie am Ende der Nummer eine Art Refrain des Liedes, gepresst in Form eines "Nananana", herausstößt. Richtig schön melodisch wird es anschließend wieder auf "Let X=X". Auch dieses Mal spielt Laurie Anderson wieder mit ihrer Stimme, spricht den Text zum Teil, um dann wieder zum Singen überzugehen. Den Übergang zum letzten regulären Track bekommt man gar nicht richtig mit, denn der ist fließend. Außerdem klingt "It Tango" ähnlich wie sein Vorgänger. Allerdings ist hier die Stimme Laurie Andersons nicht ganz so elektronisch verzerrt.

Bliebe noch das Bonusmaterial. Dieses muss man übrigens im Dateiverzeichnis der CD direkt im Computer aufrufen, es erscheint also nicht auf der Playliste im CD-Player. So minimalistisch wie das Lied "O Superman" gehalten ist, so minimalistisch geht es auch in dem dazugehörigen Video zu. Hektik kommt da auf jeden Fall nicht auf. Und der Bonustrack "Walk The Dog?" Okay, da kommt man automatisch an seine Grenzen. Verzerrtes Hundegebell und Stimmen wie bei Mickey Mouse. Das ist nicht mehr die Avantgarde, das ist nur noch ein Klanggebilde, welches, na sagen wir mal "sehr gewöhnungsbedürftig" ist. Es fällt schwer dieses Stück anzuhören ohne in Versuchung zu geraten, der Nummer mittels des "Aus-Knopfes" der Anlage den Saft abzudrehen.

Fazit: Wer einmal Lust auf was ganz anderes hat, das nicht immer melodiös, dafür umso mehr spannend ist, was auch mal ungemein schräg klingen kann, anschließend aber wieder mit süßen Melodien verwöhnt, der sollte sich mal "Big Science" von Laurie Anderson reinziehen. Wegen seiner Andersartigkeit und weil sich auch tolle Songs auf dieser CD befinden, könnte sich das Reinhören durchaus lohnen.

Anspieltipp(s): Big Science, Born Never Asked, O Superman, Let X=X, It Tango
Vergleichbar mit:
Veröffentlicht am: 13.2.2012
Letzte Änderung: 3.3.2012
Wertung: 10/15
Avantgarde...

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Alle weiteren besprochenen Veröffentlichungen von Laurie Anderson

Jahr Titel Ø-Wertung # Rezis
1984 Mister Heartbreak 9.50 2
1984 United States Live 12.00 1
1986 Home of the brave 9.00 1
1989 Strange Angels 10.00 1
1994 Bright red - Tightrope 12.00 1
1995 The ugly one with the jewels and other stories - 1
2001 Life on a string 13.00 1
2002 Live at Town Hall New York City September 19-20,2001 14.00 1

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