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Pulsar - Görlitz
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Rush - Presto
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STATISTIK
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Art Zoyd

Nosferatu

Coverbild
Informationen

Allgemeine Angaben

Erscheinungsjahr: 1989
Besonderheiten/Stil: instrumental; Elektronische Musik; Moderne Klassik; RIO / Avant
Label: Atonal Records
Durchschnittswertung: 14/15 (2 Rezensionen)

Besetzung

Patricia Dallio Pianos, Keyboards
Gérard Hourbette Viola, Violin, Keyboards, Percussion, Tapes, Sampler
André Mergenthaler Cello, Alto Sax
Thierry Zaboitzeff Cello, Bass Guitar, Vocals, Keyboards, Tapes, Sampler, Percussion

Tracklist

Disc 1
1. Nosferatu

1. L'oeuf du serpent 3:40
2. L'agent renfield 3:17
3. Le voyage de harker 4:03
4. Le matin 1:40
5. Le chateau 4:14
6. Nosferatu 2:42
7. L'oeuf du serpent II 3:00
8. Rumeurs 2:35
9. Rumeurs II 2:56
10. Anaphase 4:08
11. Le maitre arrive 2:24
12. Rumeurs III 2:39
13. Les docteurs 2:28
14. La peste 3:14
15. Livre des vampires 1:47
16. Anaphase II 4:38
17. Le maitre est mort 3:23

2. Vorgänge

1. Marees 8:33
2. Beffroi 3:35
3. Sleep no more 5:30

Gesamtlaufzeit70:26


Rezensionen


Von: Achim Breiling @ (Rezension 1 von 2)


"Nosferatu" war der erste "Soundtrack" von Art Zoyd, komponiert zum Stummfilm gleichen Namens von Friedrich Wilhelm Murnau. Später sollten noch die Soundtracks zu "Faust", "Häxan" und "Metropolis" folgen.

Stilistisch schließt die Musik hier nahtlos an "Berlin" an. Düsterer, bedrohlicher, komplexer, durch die Verwendung von noch mehr Keyboard- und Samplerklängen sehr symphonischer, neoklassischer Kammerrock, der mitunter extrem laut und dissonant wird. "Nosferatu" ist eine gut einstündige, abwechslungsreiche Suite, deren Stücke ineinander übergehen und dem Inhalt des Filmes genau folgen. Für die Live-Präsentation dieser Musik spielten Art Zoyd überigens vor einer riesigen Leinwand, auf die der Film während des Auftritts projiziert wurde. Ein grandioser Trip durch die Abgründe der Seele (passend zur Thematik des Films), mit einem gigantischen Finale ("Anaphase" und "Le maitre est mort").

Mit dieser Scheibe verlassen Art Zoyd eigentlich vollkommen jegliche Rockgefilde. Auch wegen der im Vergleich zu früheren Werken mitunter sehr dissonanten Stellen, würde ich "Nosferatu" eher als zeitgenössische Ensemblemusik bezeichnen. Für mich ist "Nosferatu" der Höhepunkt in Art Zoyds Schaffen. Die Mischung aus instrumentalem und elektronischem Klang ist perfekt, anders als auf den nachfolgenden Werken, auf denen die Samplerklänge immer mehr Überhand gewinnen.

Das quasi als Bonus anzusehende "Vorgänge" ist eine Ballettmusik, für das Salzburger Bewegungstheater geschrieben, ähnlich im Stil, doch weniger düster und bedrohlich, etwas rhythmischer, eben Tanzmusik.

Anspieltipp(s): Nosferatu (wen dieses Stück nicht abschreckt, der kann die CD beruhigt kaufen!)
Vergleichbar mit: Univers Zero, Present
Veröffentlicht am: 24.4.2002
Letzte Änderung: 21.2.2016
Wertung: 14/15

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Von: Christian Rode @ (Rezension 2 von 2)


Nosferatu ist Filmmusik. Gleichwohl kann man die Musik auch ohne den Film hören, verstehen und genießen. Aber ihre volle Wirkung entfaltet die Musik nach meinem Eindruck erst im Zusammenspiel mit dem deutschen Filmklassiker Nosferatu - Eine Symphonie des Grauens von Friedrich Wilhelm Murnau aus dem Jahr 1922, für den sie - nachträglich - komponiert worden ist. Daher darf die Beschäftigung mit der Filmmusik zu Nosferatu durchaus auch als Anreiz begriffen werden, sich den Film anzuschauen.

Dies ist jedoch ein etwas schwieriges Unterfangen. Denn es gibt zu dem meines Wissens knappen Dutzend der nicht nur farblich unterschiedlichen Filmfassungen zumindest Filmmusik von Hans Erdmann (Original, 1922, auch neu eingespielt), Hans Posegga (TV-Fassung, 1988), Art Zoyd (1989/1995), James Bernard (1997) und Elena Kats-Chernin (2000).

Also man muss schon sehr genau hinschauen, damit man auch wirklich die bzw. eine (!) Art Zoyd-Fassung erwischt. Diese ist in einer ersten Version 1999 im Bayrischen Rundfunk in Deutschland ausgestrahlt worden. Auf DVD ist gleichwohl eine andere Version als Doppel-DVD aus dem Jahr 2001 veröffentlicht worden, die mit etwas Glück auch noch zu haben ist! Und dem Glücklichen winkt eine, dank der Filmmusik von Art Zoyd besonders beeindruckende Fassung des düsteren, auch heute noch absolut sehenswerten Stummfilmmeisterwerks.

Die Musik ist - wie der Filmverlauf - teils von einer dramatischen, die Nackenhaare sträubenden Intensität, teils aber auch von einem eher verhaltenen, unterschwelligen Horror geprägt, dessen Essenz mehr in der Ahnung des Kommenden liegt. Es finden darüber hinaus - den verschiedenen Naturmotiven des Films entsprechend - Naturklänge Eingang in die Filmmusik. Die einzelnen Motive werden durch dramaturgische Wiederholung dabei nervenzerfetzend zugespitzt. Die musikalische Begleitung etwa von Posegga ist demgegenüber zwar gewiss nicht schlecht, aber macht doch eher einen gediegenen Eindruck.

Selten hatte ich das Gefühl, dass Filmmusik die Stimmung eines Filmes so überzeugend rüberbringt wie Art Zoyds Nosferatu - und das, obwohl Art Zoyd auch mit nicht der Zeit entsprechenden, synthetischen Mitteln der Klangrealisierung arbeiten.

Anspieltipp(s):
Vergleichbar mit:
Veröffentlicht am: 2.1.2010
Letzte Änderung: 13.3.2012
Wertung: 14/15

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Alle weiteren besprochenen Veröffentlichungen von Art Zoyd

Jahr Titel Ø-Wertung # Rezis
1976 Symphonie pour le Jour où Brûleront les Cités (Originalfassung) 12.00 1
1979 Musique pour l'Odyssee 13.00 1
1980 Génération Sans Futur 13.00 1
1981 Symphonie pour le Jour où Brûleront les Cités (Neueinspielung) 14.00 2
1982 Phase IV 13.00 1
1983 Les Espaces Inquiets 14.00 1
1985 Le Marriage du Ciel et de l'Enfer 14.00 1
1987 Berlin 13.00 1
1993 Marathonnerre I & II 12.00 1
1995 Faust 12.00 1
1997 Häxan 13.00 1
2001 u.B.I.Q.U.e 11.00 2
2002 Metropolis 14.00 1
2006 Le champ des larmes 13.00 1
2008 La Chute de la Maison Usher 14.00 1
2011 Eyecatcher 13.00 1
2013 Armageddon 12.00 1

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