Thru the flames
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Informationen
Allgemeine Angaben
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| Label: |
Fossil Records |
| Durchschnittswertung: |
keine Wertung (1 Rezension) |
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Besetzung
| Charles Brown |
Roland GR-30 Guitar Synthesizer, Les Paul Standard, Fender Stratocaster, Classical and Acoustic Guitars |
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Tracklist
| Disc 1 |
| 1. |
Rising Of The New Moon
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4.30
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| 2. |
Eye Of The Storm
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4:40
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| 3. |
A Journey In Time
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4:40
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| 4. |
The Journey Begins
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3:33
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| 5. |
The Gate Of The Mists
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3:59
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| 6. |
Vertical Ascension
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3:29
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| 7. |
Winds Of Eolus
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3:30
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| 8. |
Altar Of Sacrifice
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2:29
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| 9. |
Absolute Zero
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3:36
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| 10. |
Radiation Zone
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2:51
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| 11. |
Thru the flames
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3:45
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| 12. |
The sunlight never dies
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2:02
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| Gesamtlaufzeit | 43:04 |
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Rezensionen

Eins vorweg: Ich bin sicherlich nicht der ideale Besprecher dieser CD. Die Welt der instrumentalen Gitarristen-Solo CDs ist mir fremd, ganz abgesehen davon dass ich die Fingerfertigkeit und Eigenständigkeit eines professionellen Gitarristen nur auf der Allgemeinplatz-Ebene einstufen kann. Aber ich bin mir sicher, dass ich diese Unvollkommenheit mit der überwiegenden Mehrheit der Prog-Hörer, die ohne größeres technisches Verständnis einfach nur gut unterhalten werden wollen, teile - die paar Musiker nehme ich jetzt mal aus. Und für diese Mehrheit ist diese Rezension geschrieben ...
Was es zur Person von Charles Brown, seinen Stil und seine Einflüssen zu sagen gibt, läßt sich hier nachlesen.
Sein aktuelles Album, "Thru the flames", stellt den Prog-Hörer - wie viele CDs dieses Genres - erst einmal vor die Aufgabe, diverse Hindernisse zu überwinden: Fast kein Track über 4 Minuten, kein Gesang, kein Konzept, zumindest keines was man als Nicht-Musiker verstehen würde. Wo soll man sich da festhalten, wie soll da Atmosphäre entstehen?
Versucht man diese üblichen Herangehensweise auszublenden und konzentriert sich ganz auf die Gitarre, bleiben die allgemein nachzufühlenden Qualitäten der CD nicht lange verborgen. So nimmt man erfreut hardrockige Einflüsse im Riff-Unterbau zur Kenntnis. Sie stehen in einem angenehmen Kontrast zu Elemente klassischer Gitarrenspielweise und einer sehr gefühlvollen Melodieführung (die z.B. an Steve Howe denken läßt). An Stelle der üblichen Refrain-Melodien bekommt man hier eben ein verträumtes Gitarren-Muster nach dem anderen geboten. Auf diese Weise gelingt es dem Künstler, einige der Songs auf "Thru the flames" (z.B. den Track "Absolute Zero") auch ohne Ohrwürmer aus der Masse herausstechen zu lassen. Über die gesamte Platte hinweg nimmt die Musik nur selten Tempo auf, die Stücke bestehen vielmehr aus einer gleichsam entspannten wie organischen Abfolge von musikalischen Ideen, die den Hörer von einer Stimmung in die andere treiben lassen. Die imaginative Wirkung der Musik beeindruckt, mir fehlt jedoch der eine oder andere deutlich spürbare Gegensatz zwischen den Tracks. So lädt die CD nicht nur gekonnt zum Träumen, sondern unter bestimmten Rahmenbedingungen auch zum Einschlafen ein. Dennoch: Der Hardrock-Anteil verhindert gekonnt, dass Charles Browns Musik in die meditative Ecke abgleitet.
"Thru the flames" wird somit meine Meinung über diese Sorte Musik ("Als Hintergrundmucke gut zu gebrauchen") nicht grundlegend ändern, dafür fehlen mir die überraschenden und bewegenden Momente. Vielleicht sind meine Hörgewohnheiten aber auch einfach nur zu eingefahren. Für Genre-Fans oder Gitarristen ist das Album aber bestimmt weit über dem Strich anzusiedeln.
| Anspieltipp(s): |
Absolute Zero |
| Vergleichbar mit: |
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| Veröffentlicht am: |
24.4.2004 |
| Letzte Änderung: |
24.4.2004 |
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