Return to the Deep
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Informationen
Allgemeine Angaben
Besetzung
| James Musser |
Lead and backing vocals, guitar, midi-guitar synth, bass, drums, keyboards, flute, harmonica and percussion |
| Trevor Lloyd |
Lead and backing vocals, keyboards, elec. violin, guitar, elec. drum programming |
| Cory Lombardelli |
Bass, guitar, keyboards |
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| Rob Ahlers |
Drums, keyboards, backing vocals |
| JoEllyn Musser |
Modern dance, keyboards, backing vocals |
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Tracklist
| Disc 1 |
| 1. |
Babe - Slow Grunge Slip Slidin' Slammer
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| 2. |
To The Mall - Driving Future Rock Satire
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| 3. |
I Can't Believe It's You - Future Love Rock
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| 4. |
In The Garden - Future Rock
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| 5. |
It's Only a Dream - Future Rock Fusion
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| 6. |
One Sunday - Future Rock
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| 7. |
Love It - Bluesion
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| 8. |
Writing On The Wall - Future Rock Mysteria
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| 9. |
The Bomb - Future Rock Protest
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| 10. |
Cry - Slow Floydian Future Rock
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| 11. |
Insanity - Odd-time Progressive Fusion
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| 12. |
Sarah - Future Rock Ballad
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| 13. |
Astro - Celestial Kitten Jazz - for Astro, the Homeless Kitten
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| 14. |
Undercurrent - Melotron Waves
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| 15. |
Sea of Samsara - Future Rock Fusion
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| 16. |
I Wanna Know - Future Rock
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Rezensionen

Was man bei der Zusammenstellung einer CD nicht alles falsch machen kann... Dabei handelt es sich bei den Musikern z.T. um altgediente Rocker, deren musikalische Biografie bis Anfang der 70-er Jahre zurückreicht.
Hört man die ersten drei, vier Songs von RETURN TO THE DEEP unter denen gleich der Opener Babe mit seinem unglaublichen Groove und seiner Melodie, die einfach nur catchy genannt werden kann, herausragt, festigt sich von Song zu Song die Überzeugung, dass man es mit einer intelligenten AOR-Band zu tun hat, etwa in der Tradition von Boston oder Toto. Technisch perfekter Sound, singende Gitarre, nette kleine Soundaccessoires hier und da. Allein der satirisch gemeinte Rock'n'Roller To the Mall nervt in seiner Unbekümmertheit schon. I can't believe it's you hingegen klingt wie eine sanfte Ballade, von der man glaubt, sie schon mal irgendwann in den Charts gehört zu haben. Aber bereits (!) Song Nummer 4 - leichter Indierock-Einschlag - erweckt den Eindruck, dass da mehr an der Band dran sein muss.
Mit dem jazz-fusionmäßig-zappaesken Prog-Inferno It's only a Dream wird dann der frohgemute Mainstream-Hörer allerdings heftigst aus seinen Träumen gerissen. Dabei ist das Instrumental gar nicht mal so doll und wird locker von dem leicht crimsonigen Instrumental Insanity getoppt, das die Band als Old-Time-Progressive-Fusion bezeichnet. Überhaupt wird jeder Song mit einem netten kleinen Etikett zur Orientierung versehen. Das Schlüsselwort ist dabei Future Rock. Was genau das sein soll, vermag ich allerdings nicht zu sagen...
Es folgt eine Reihe hervorragender (frickel-)proggiger, spacerockiger bis psychedelischer Songs, die meistens auf einer lockeren Blues-Basis ruhen. Schließlich sind Underwater Traffic eine amerikanische Band und sie haben genau diese amerikanische Unbeschwertheit und Melodieseligkeit wie sie auf andere Weise Bands wie Kansas, Echolyn oder Spock's Beard auszeichnet. Den Abschluss dieses Blocks bildet die feinsinnige Artrockballade Sarah.
Den Abschluss des Albums jedoch bilden drei proggige Instrumentals, die ganz nett anzuhören sind, sowie ein wiederum nerviger Mainstream-Rock'n'Roller im Stil von To the Mall. Eigentlich hätte sich die Band das wirklich schenken können.
Ich weiß nicht, warum das Album damals trotz einer Reihe wohlwollender bis euphorischer Kritiken nicht gezündet hat. Vermutlich weil der Proggie spätestens nach dem dritten Song entnervt die CD aus dem Player geworfen hat und so gar nicht bis zu den wahren Perlen vorgestoßen ist. Ein zweites Album war bereits geplant und das Material dafür auch schon vorhanden, erblickte aber meines Wissens nie das Licht der Welt. Schade drum. Zumal auch die AOR-Songs - speziell Babe, I can't believe it's you und In the Garden - nicht von schlechten Eltern sind. Man kann eben schon einiges falsch machen...
| Anspieltipp(s): |
One Sunday, Love it, Babe |
| Vergleichbar mit: |
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| Veröffentlicht am: |
15.5.2004 |
| Letzte Änderung: |
14.3.2012 |
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