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Quasar

Fire In The Sky

Coverbild
Informationen

Allgemeine Angaben

Erscheinungsjahr: 1982
Besonderheiten/Stil: Neoprog
Label: Eigenvertrieb
Durchschnittswertung: 6/15 (1 Rezension)

Besetzung

Keith Turner Fender Bass, Moog Taurus, Electric 12 String Guitar
Cyrus Kmajavi Guitar, Roland Guitar Synthesiser
Paul Vigrass Vocals
Dillon Tonkin Mini Moog, ARP Solina, Hammond Organ
David Cairns Drums

Gastmusiker

Susan Robinson Vocals on 8

Tracklist

Disc 1
1. Fanfare 0:49
2. Seeing Stars Part 1 3:36
3. Mission 14 13:04
4. U.F.O. - U.F.O. 5:53
5. U.F.O. - Flying 3:05
6. U.F.O. - Fire in the Sky 4:00
7. U.F.O. - Moon 2:49
8. Fire In The Sky   (Bonus Track, 1985 EMI) 6:18
Gesamtlaufzeit39:34


Rezensionen


Von: Günter Schote @


Oh fire in the sky, make the heart beat faster…

Eigentlich waren Quasar eine von mir in den 80ern recht gern gehörte Band. Ihr „Live-Tape“ (1984) und die auf dem Fire in Harmony enthaltene Version des Songs „Fire in the Sky“ waren zwar keine Highlights, aber doch ganz gut hörbar (die Richter dieser Zeilen bedenken, dass ich bevorzugt neuen Prog hören wollte…und die Auswahl war eben so gering, dass solche Demotapes wie jene von Quasar häufig zum Einsatz kamen). Selbstverständlich verband ich mit Quasar eine weibliche Stimme. Susan Robinson überzeugte bei Solstice ebenso wie im Anschluss bei Quasar. Doch 1987 bekam ich diese LP (endlich) von einem befreundeten Sammler auf Kassette (gebrannt wollte ich schon schreiben!) aufgenommen. Ich hörte sie recht selten.

Der Sound! Der Sound! Der Böse!

Paul Vigrass macht auf dem der CD beiliegenden Bildchen in seinem typischen 80er Outfit (so schrecklich war die Mode der 80er!) einen sympathischen Eindruck. Seine Stimme hingegen bricht mir das Herz, anders jedoch als z. B. jene von Fish! Mag sein, dass es an der „Produktion“ liegt, sie klingt dünn und uninteressant. Der schwülstige Keyboardsound ertränkt jede musikalische Idee, so dass es auch im Jahre 1982 kaum einen Grund dafür gab, dieses Werk in Vinyl zu pressen.

Doch nicht allein der Sound sorgte dafür, dass „Fire in the Sky“ kein Erfolg wurde. Die Musik bietet typischen neuen Progressive „Rock“ (gerockt wird hier eigentlich nie), der kaum herausragende Momente enthält. Die großen neo-progressiven Stücke wurden von anderen Bands komponiert. Zwar gibt’s mit „Mission 14“ und „UFO“ zwei Longtracks zu hören („Mission 14“ und „UFO“ sind jeweils rund 14 Minuten lang – Track 1 ist nicht wie oben angegeben „Seeing Stars“ sondern „Fanfare“), doch musikalisch sind hier eher Idealisten denn Perfektionisten am Werk.

Ok, richtig schlecht ist in erster Linie der Sound. Die Musik selbst ist nicht weltbewegend, nicht überzeugend, aber auch nicht völlig schrecklich. Sie ist „nur“ unterdurchschnittlich. Quasar spielten niveaumäßig in einer Liga mit Airbridge oder Liaison und konnten sich mit Twelfth Night oder Marillion niemals messen.

Oh fire in the sky, make the heart beat faster… - schneller klopft mein Herzchen nun aber nicht, es pocht weiterhin mit rund 70 Schlägen pro Minute. Interessante Info? Der „Bonus“-Song „Fire in the Sky“ besteht aus den beiden finalen Parts der UFO-Saga, was nun aber Wissen darstellt, das man für „Wer wird Millionär?“ wirklich nicht abspeichern muss.

Quasar waren und sind Keith Turner. Unzählige Wechsel im Line-Up und 30 Jahre später hält er die Band noch immer am Leben. Inzwischen lebt er in den USA und man liest immer wieder mal von einem möglichen Quasar-Comebackalbum mit dem Arbeitstitel „The Innocents“ …2007…2008…2009, inzwischen 2010.

Fortsetzung folgt…?

Anspieltipp(s): Seeing Stars
Vergleichbar mit: Airbridge, Pendragon, Solstice
Veröffentlicht am: 9.2.2010
Letzte Änderung: 10.2.2010
Wertung: 6/15

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Alle weiteren besprochenen Veröffentlichungen von Quasar

Jahr Titel Ø-Wertung # Rezis
1989 The Loreli 8.00 1

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