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Eloy

Time to Turn

Coverbild
Informationen

Allgemeine Angaben

Erscheinungsjahr: 1982
Besonderheiten/Stil: Konzeptalbum; Klassischer Prog; Melodic Rock / AOR; Rock / Pop / Mainstream
Label: EMI Electrola
Durchschnittswertung: 10/15 (3 Rezensionen)

Besetzung

Frank Bornemann lead vocals,guitar
Klaus-Peter Matziol bass guitar
Hannes Arkona guitars,keyboards,percussion
Hannes Folberth keyboards
Fritz Randow drums

Tracklist

Disc 1
1. Through a somber galaxy 6.00
2. Behind the walls of imagination 6.25
3. Time to turn 4.32
4. Magic mirrors 5.25
5. End of an odyssey 9.25
6. The flash 5.34
7. Say,is it really true 4.45
Gesamtlaufzeit42:06


Rezensionen


Von: Siggy Zielinski @ (Rezension 1 von 3)


"Time to turn" und die Vorgängerplatte "Planets" waren ursprünglich sogar als Konzept-Doppelalbum geplant, daraus wurde aber bekanntlich nichts. Auch musikalisch gesehen würden die beiden kaum eine Einheit bilden können, zumal die Qualitätsunterschiede zwischen "Time to turn" und "Planets" wohl nur schwer zu leugnen sind. Meines Erachtens präsentiert sich "Time to turn" kompositorisch nicht mehr so durchgehend stark und originell wie "Planets".

Schon der Opener-Track "Through a Somber Galaxy" leidet in dem Instrumentalteil unter starken Pink Floyd-Anleihen, die den ansonsten guten Song nicht mehr so überragend erscheinen lassen. Dafür entschädigt jedoch "Behind the Walls of Imagination", worauf wunderschönes Zusammenwirken von Gesang, Rhythmus und Keys zu überzeugen weiß. Der Titeltrack bleibt ein gelungener poppiger Song mit Hitpotential und damit Geschmacksache, "Magic Mirrors" bietet harmonische Synthielinien, während das stolze Synthesizer-Intro zu "End of an Odyssey" noch am proggigsten von alledem geraten ist. Wenn auch relativ einfach gestrickt, vermittelt "The Flash" einiges an der Eloy-Identität, die ich auf "Time to turn" manchmal etwas vermisse. Aus irgendeinem Grund entschloss man sich nämlich auf "Time to turn" die Keys- und Gitarreneinsätze oft so zu gestalten, als wären die Musiker damals allzu sehr von "Animals" oder "Wish you were here" beeindruckt. Sogar der überwiegend simple Rhythmus weckt Erinnerungen an die Erfinder vom fliegenden Schwein. Mit "Say, is it really true" kommt ein wirklich idealer Abschlußsong dieser metaphorischen Fantasy-Story über Hoffnung auf eine Umkehr, Hoffnung auf das Überleben unserer Gattung.

Dazu ein Zitat aus der deutschen Textübersetzung: "Unser Vermächtnis schmilzt dahin da es ein Morgen vielleicht nicht mehr gibt. So tanzen und singen wir um den Gedanken zu ertragen, dass wir dem Ende unserer Zeit entgegengehen."

Insgesamt bleibt "Time to turn" eine leichtverdauliche, nette Pop-Prog-Platte, die im Vergleich zu "Planets" um einiges einfacher und stromlinienförmiger rüberkommt.

Anspieltipp(s):
Vergleichbar mit:
Veröffentlicht am: 28.4.2002
Letzte Änderung: 29.4.2002
Wertung: 9/15

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Von: Jochen Rindfrey @ (Rezension 2 von 3)


Die im Frühjahr 2005 erschienene Remaster-Ausgabe von "Time To Turn" (kopiergeschützte CD) enthält einige interessante Hintergrundinformationen zur Entstehungsgeschichte. Wie Siggy schon schrieb, sollte "Time To Turn" ursprünglich gemeinsam mit dem Vorgänger "Planets" als Doppelalbum erscheinen. Die Plattenfirma bevorzugte jedoch zwei in kurzem Abstand zu veröffentlichende Einzelalben. Dies kam der Band nicht ganz ungelegen, denn während der Aufnahmen zu "Planets" kam es zu Spannungen mit Schlagzeuger Jim McGillivray, die schließlich zur Trennung führten. Auf einem Teil der Stücke von "Planets" ist daher ein Ersatz-Schlagzeuger zu hören, eine Tatsache, die damals in den Coverinfos nicht erwähnt wurde. Für "Time To Turn" kehrte dann Fritz Randow zurück, der bereits von 1972 bis 1975 für Eloy trommelte.

Was den musikalischen Gehalt von "Time To Turn" betrifft, hat Siggy schon alles wesentliche gesagt. Die poppigen Tendenzen von "Planets" treten hier verstärkt zu Tage (Titelsong, "Magic Mirrors"), allerdings ohne dass die Musik in Trivialitäten manch' anderer Helden des 70er-Jahre Prog abgleiten würde. Zu den Höhepunkten gehört für mich "Behind the Walls of Imagination" mit seinen atmosphärischen Synthieklängen sowie das abschließende "Say, is it really true", das Eloy von einer ungewohnt folkig-akustischen Seite zeigt.

Insgesamt ist "Time To Turn" trotz kleinerer Schwächen eine ordentliche Scheibe, vor allem, wenn man es mit anderen Produktionen der frühen 80er vergleicht. Die Remaster-Ausgabe enthält übrigens keine Bonustitel!

Anspieltipp(s):
Vergleichbar mit:
Veröffentlicht am: 29.4.2005
Letzte Änderung: 29.4.2005
Wertung: 9/15

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Von: Christian Rode @ (Rezension 3 von 3)


Time to Turn ist die letzte wirklich überzeugende Eloy-Scheibe für lange, lange Zeit. Dass Time to Turn – ähnlich wie Silent Cries & Mighty Echoes – unter „starken Pink Floyd – Anleihen“ leidet, würde ich nicht grade behaupten. Eher profitiert das Album davon. Aber es sind eben auch nur Anleihen. Von Sound, Story und Gesang her ist es eindeutig Eloy.

Musikalisch bewegt sich das Album sonst wieder in etwas gradlinigerer, locker rockiger Richtung, wobei das sinfonische Element – anders als bei Colours – nicht zu kurz kommt. Von mainstreamigen Einflüssen ist die Band hier auch noch weit entfernt. Insofern ist Eloy mit der zweiten Hälfte der Saga von Ion noch einmal ein wirklich stimmiges Album gelungen. Denn durch die Pointiertheit der Stücke wird der Eloy oft immanenten Tendenz zur Schwülstigkeit entgegengewirkt. Das lässt Time to Turn sogar noch angenehmer und schlüssiger als das vorangegangene Planets erscheinen, irgendwie wie eine gelungene Mischung aus Silent Cries und Colours.

Wer das Glück hat, die britische LP-Ausgabe zu besitzen, darf sich über ein besonders gelungenes Artwork freuen!

Anspieltipp(s):
Vergleichbar mit:
Veröffentlicht am: 17.2.2008
Letzte Änderung: 20.2.2008
Wertung: 12/15

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Alle weiteren besprochenen Veröffentlichungen von Eloy

Jahr Titel Ø-Wertung # Rezis
1971 Eloy 7.50 2
1973 Inside 10.75 4
1974 Floating 9.33 3
1975 Power and the Passion 8.60 5
1976 Dawn 9.00 5
1977 Ocean 11.71 7
1978 Live 12.67 3
1979 Silent Cries & Mighty Echoes 10.60 5
1980 Colours 10.00 2
1981 Planets 10.67 3
1983 Performance 8.67 3
1984 Metromania 8.67 3
1988 Ra 6.50 4
1991 Rarities - 1
1992 Destination 6.00 2
1993 Chronicles I 11.00 1
1994 The Tides Return Forever 9.20 5
1998 Ocean 2 - The Answer 10.50 4
2003 Timeless Passages 10.50 2
2009 Visionary 8.25 4
2010 The Legacy Box (Doppel-DVD) - 1
2014 Reincarnation on Stage 10.50 2
2017 The Vision, The Sword and The Pyre Part 1 10.33 3

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