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Camel

The Single Factor

Coverbild
Informationen

Allgemeine Angaben

Erscheinungsjahr: 1982
Besonderheiten/Stil: Rock / Pop / Mainstream
Label: Deram
Durchschnittswertung: 5.5/15 (2 Rezensionen)

Besetzung

Andy Latimer Gesang, Gitarre, Keyboards, Flöte
Graham Jarvis Schlagzeug
David Paton Bass, Gesang
Chris Rainbow Gesang

Gastmusiker

Dave Mattacks Schlagzeug
Anthony Phillips Keyboards, Gitarre
Haydn Bendall Synthesizer
Duncan Mackay Synthesizer
Simon Phillips Schlagzeug
Peter Bardens Keyboards
Francis Monkman Synclavier
Tristan Fry Glockenspiel
Jack Emblow Akkordeon

Tracklist

Disc 1
1. No Easy Answer 2:55
2. You Are the One 5:21
3. Heroes 4:49
4. Selva 3:31
5. Lullabye 0:55
6. Sasquatch 4:42
7. Manic 4:25
8. Camelogue 3:41
9. Today's Goodbye 4:07
10. A Heart's Desire 1:11
11. End Peace 2:52
12. You Are the One   (Single Version) 3:49
Gesamtlaufzeit42:18


Rezensionen


Von: Jochen Rindfrey @ (Rezension 1 von 2)


"The Single Factor" ist Camels absoluter Tiefpunkt. Camel war zu jener Zeit faktisch ein Soloprojekt von Andy Latimer mit einer Reihe von Gastmusikern, darunter Chris Rainbow und David Paton, die auch bei Alan Parsons Project häufig mitmischten, sowie Anthony Phillips. Im wesentlichen ist "The Single Factor" eine Ansammlung billigsten Popgedudels. Besonders abschreckendes Beispiel ist "No easy answer", ein simples Schunkelliedchen, dessen Text nach einiger Zeit auch noch in ein schlichtes "La La La" übergeht. Ich würde diesem Machwerk glatt die schlechtestmögliche Bewertung geben, wenn da nicht ein paar schöne Instrumentalstücke wie "Selva" oder "Sasquatch" wären, die das Album vor dem Abgleiten in die totale Trivialität retten. Dennoch ist "The Single Factor" absolut verzichtbar.

Anspieltipp(s): Selva, Sasquatch
Vergleichbar mit:
Veröffentlicht am: 28.4.2002
Letzte Änderung: 29.4.2002
Wertung: 3/15

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Von: Henning Mangold @ (Rezension 2 von 2)


Niemand, den ich kenne, mag diese Platte, und ich kann jeden, den ich kenne, in dieser Hinsicht verstehen.

Aber ich mag sie trotzdem.

Ich versuch's mal zu erklären. "Single factor" ist zunächst einmal ein offenes Geständnis des "Kleine-Brötchen-Backens", und Ehrlichkeit spricht mich an. Dann ist das Album ein sehr seltsamer, aber mir sympathischer Mix aus Camel und Alan Parsons Project; und schließlich hat hier einer der besten zeitgenössischen Komponisten, die ich kenne, eine – wenn auch nur winzige – Spur hinterlassen, nämlich Anthony Phillips.

Dieses Album fällt in die Sauregurken-Zeit nach der Trennung von Latimer und Bardens, die sowieso schwer war, was auch auf allen Alben der Phase deutlich zu hören ist: zunächst erschien "I can see your house from here" ohne Bardens, dafür mit Rupert Hine als Produzenten, der freilich poppigere Liedchen auf die CD ließ, als er selbst je für ein eigenes Album aufgenommen hätte; darauf folgte "Nude", ein Album, das m.E. ein künstlich aufgebauschtes Konzeptalbum darstellt, in dem leider nur das Story-Konzept, nicht aber das musikalische Konzept überzeugen kann.

"Single factor" ist nun sicher in gewisser Weise schwach und zum Teil gähnend langweilig, aber es ist ein ernsthafter Versuch, wieder klein anzufangen, für diesen kleinen Hüpfer aber ein paar der besten damaligen Musiker zu versammeln. Ein Zufall brachte das Ensemble zusammen: während der Aufnahmen zu Nude in der Abbey Road, Studio 3, nahm Alan Parsons gerade zeitgleich in Studio 2 was auf, und aus Neugier schauten David Paton und Chris Rainbow mal in Studio 3 vorbei, und daraus entwickelte sich die Idee einer Zusammenarbeit. Sogar Bardens kam schließlich als (Gast!-)Musiker dazu und schließlich noch Francis Monkman und besagter Phillips.

Anthony Phillips ist m.E. ein begnadeter Komponist (aber leider kein so begabter Arrangeur), der, wo immer er mitgewirkt hat, das Songwriting sogar langfristig mitbeeinflusst hat – seine Wirkung auf Latimer schlägt sich sogar noch ein Album später deutlich nieder: "Long goodbyes" von "Stationary traveller" z.B. ist zwar von Latimer, aber dennoch ein lupenreiner Phillips-Song (Ähnliches ist auf Mike Rutherford's "Smallcreep's day" zu hören, besonders in "Romani" und "Overnight job", ebenfalls typisch phillipscher Kompositionsstil), wenn er das auch offiziell nicht mitgeschrieben hat.

Das ist für mich Grund genug, hier mit dem Ende des Albums zu beginnen: mag auch der eine oder andere bei "Single factor" eingeschlafen sein – "End peace" müsste jeden Phillips-Kenner wiedererwecken, denn das Stück trägt niemandes Handschrift so stark wie seine, ganz besonders in den letzten, aus Klavier und Keyboards geprägten Sekunden: nur Phillips kann einen Phillips komponieren (, weil sich niemand sonst so konsequent an Bachs erstes Präludium des wohltemperierten Klaviers hält, aber das nur am Rande). Und ähnlich wie diese Schlusskomposition prägt sein typisches 12-string-Spiel dieses Album: ich mag mir "No easy answer" oder "Sasquatch" kaum ohne ihn vorstellen, es sei denn später Live von Latimer, der bis dahin von ihm gelernt hatte.

Aber da war ja noch die Parsons-Truppe: einer meiner Lieblingssongs dieser CD ist "Heroes", denn den singt David Paton, und das Stück klingt wie "The eagle will rise again" von dem Parsons-Album "Pyramid" – find ich witzig. Dagegen ist es fast ärgerlich, dass "Manic" (das thematisch an "Psychobabble" von der Parsons-Platte "Eye in the sky" erinnert) nie auf ein "echtes" Parson-Album gekommen ist, denn es ist durchaus spannend und wäre von Parsons selbst wahrscheinlich besser produziert worden :-).

Aber ich will nicht den Eindruck erwecken, diese Platte nur loben zu wollen, denn dazu ist sie wirklich zu schwach: allein der Aufbau: wie die Tracks von 1 bis 5 (die erste Vinylseite) zunehmend langweiliger werden, das ist schon ziemlich ungeschickt strukturiert. Und wie in "You are the one" der Refrain eingeleitet wird – au Backe: das Keyboard müsste diese Entwicklung eigentlich tragen, weil nun mal die Instrumentierung von Anfang an so angelegt ist, und was klingt letztlich am schwächsten und dünnsten? Richtig, das Keyboard! In diesem Stück behält nur die Gitarre noch etwas Würde (dabei spielt Latimer nicht nur sie, sondern auch das Keyboard: seltsamer Qualitäts-Kontrast).

Abschließend erwähne ich noch, dass ich "Camelogue" besser finde als "Lies" von "Nude": das sage ich, um mich endgültig ins Meinungs-Abseits zu stellen :-). Ach ja (und das zieht mich vielleicht wieder raus): "Today's goodbye" ist ein unglaublich grottiger Song – so was konnte man auch nur im Vinylzeitalter auf zweiten LP-Seiten verstecken.

So, das war's: wahrscheinlich gibt es niemanden außer mir, der ohne dieses Teil irgendwas Erwähnenswertes verpasst hätte...

Anspieltipp(s): Manic; End peace (für Phillips-Fans)
Vergleichbar mit: Andy Latimer trifft zufällig Alan Parsons & Co
Veröffentlicht am: 22.9.2003
Letzte Änderung: 5.3.2014
Wertung: 8/15
trotz aller Abstriche für mich noch immer eine (im besten Sinne) durchschnittliche Leistung

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Alle weiteren besprochenen Veröffentlichungen von Camel

Jahr Titel Ø-Wertung # Rezis
1973 Camel 8.50 2
1974 Mirage 11.67 3
1975 The Snow Goose 11.67 3
1976 Moonmadness 10.75 4
1977 Rain Dances 8.50 3
1978 A Live Record 11.00 2
1978 Breathless 6.00 1
1979 I Can See Your House From Here 7.00 3
1981 Nude 8.50 2
1984 Stationary Traveller 8.00 1
1984 Pressure Points - Live in Concert 10.00 3
1991 Dust And Dreams 11.00 2
1992 On The Road 1972 12.00 1
1993 Never Let Go 11.00 1
1994 On The Road 1982 5.00 1
1996 Harbour of Tears 12.00 1
1997 On The Road 1981 9.00 1
1998 Coming Of Age 11.00 1
1999 Rajaz 9.67 3
2000 Gods of light 10.00 1
2001 The Paris Collection 12.00 1
2002 A Nod And A Wink 10.00 3
2003 Curriculum Vitae (DVD) - 1

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