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Osiris

Osiris

Coverbild
Informationen

Allgemeine Angaben

Erscheinungsjahr: 1982 (re-release 1997)
Besonderheiten/Stil: Neoprog; sonstiges
Label: Musea
Durchschnittswertung: 8/15 (1 Rezension)

Besetzung

Mohammed Al-Sadeqi lead electric guitar, acoustic guitar, vocals
Nabil Al-Sadeqi drums, percussion
Sami Al-Jamea mini-moog, piano, electric piano
Abdul Razak Arian keyboards, organ
Mohammed Shafii bass, vocals, keyboard on bonustrack
Isa Jahani vibes, percussion, vocals
Mohammed Amin Koohehi bass, rhythm guitar, percussion

Gastmusiker

Nader Rafii congas
Sabah Al-Sadeqi vocals, second guitar on bonustrack
Khalid Almotawa bass on bonustrack

Tracklist

Disc 1
1. Fantasy 6:00
2. Sailor On The Seas Of Fate 11:46
3. Struggle To Survive 5:01
4. Atmun 5:11
5. Embers Of A Flame 4:59
6. A Story Of Love 6:15
7. Paradox In A Major 4:06
8. Look Before You Leap   (Bonustrack (recorded 1989, written in time of the album)) 4:12
Gesamtlaufzeit47:30


Rezensionen


Von: Henning Mangold @


Anderthalb Minuten, in denen die Grundidee des Prog musikalisch definiert wird – und das soll gehen? In der Tat: das ist es, was Osiris auf ihrem ersten Album vorführen, und zwar exakt in den ersten anderthalb Minuten des Openers "Fantasy":

Eine Keyboard-Spirale windet sich durch die Gehörgänge, dann wickelt sich eine ähnlich gewundene Gitarrenlinie um diese "Spirale", untermauert von Bass und Schlagzeug, bis das Keyboard seine Windungen aus der spiralen Umklammerung ausbrechen lässt und sein Thema zur Fanfare erhebt. Und dann erleben wir auch schon den Niedergang: ein Trommelwirbel deutet zwar noch kurz die nächste mögliche Niveausteigerung an, bringt dann aber nur den Song zur Vernunft, das Keyboard gibt sich urplötzlich ganz brav-teppichweich, die Gitarre spielt einen harmlosen Riff, und der einsetzende Gesang macht klar, dass dies nur ein Song im Camel-Stil werden sollte. Obwohl: der Schlussteil greift doch noch mal den Anfang auf.

Und dann folgt der zweite Song, der fast noch besser ist: "Sailor on the seas of fate" ist dreigeteilt; das erste Drittel leitet ein geheimnisvoll-langsames orientalisches Tanzthema ein, unterstützt von beeindruckend kräftiger Bongo-Percussion. Das letzte Drittel greift – wer hätte das gedacht – darauf zurück, kleidet den Sound aber nun in ein Gewand aus Xylophon-Tupfern. Das mittlere Drittel – wundert sich noch wer? – macht einen "richtigen" Song aus der Grundidee, mit Durchschnitts-Riff und sanften Vocals, die man sich inzwischen vielleicht schon übergehört hat. Dieser Track kommt mir vor wie ein geniales Instrumentalstück, in welches durch einen technischen Zwischenfall Gesang geraten ist; man wagt es währenddessen kaum, auf das instrumentale letzte Drittel zu hoffen – tatsächlich hatte ich beim zweiten Hören noch befürchtet, ich könnte beim ersten Hören die Vocals überhört haben, die ständig da wären; zum Glück hatte ich mich geirrt.

Ist dieses Album nun gut oder nicht? Ich sage: diese sympathischen Proggies aus Bahrain können es tatsächlich! Sie können es sich allerdings wohl kaum leisten, einer abstrakten Idee des Prog komplett anzuhängen: wenn sie in dieser Musikrichtung überhaupt Hörer finden, ist das wahrscheinlich schon eine große Leistung. Also tun sie das, was gerade noch vertretbar ist: sie präsentieren immer wieder ihr Prog-relevantes Können, verstecken diese Elemente ihres Genies aber in hörerfreundlichen musikalischen Kontexten. Und so klingt das Album denn auch nicht, als ob jemand will und nicht kann, sondern eher, als ob sie durchaus können, aber sich nicht trauen zu dürfen...

Ein großer Nachteil des Albums liegt außerdem in der Produktion, die irgendwie gequetscht und eindimensional wirkt, so dass jeder Track in etwa gleich klingt (das ist auf dem zweiten Album "Myths & Legends" schon viel besser gelungen). Wenn man hier dagegen auf die Keyboards achtet, dann bieten sie zwar alle möglichen Klangfarben von urzeitlichen Elektronikeffekten über Emerson-Stil bis hin zu Wakeman-Kapriolen, aber in der bleiernen Produktions-Darbietung hört man das viel zu undeutlich. Schade!

Aus meiner eigenen Erfahrung muss ich sagen, dass dieses Album seine Qualitäten nach einer Weile durchaus zu entfalten weiß; wer es dagegen nur mal aus Neugier anspielt, wird wenig finden, woran sein Ohr hängen bleiben könnte...

Anspieltipp(s): "Sailor on the seas of fate" oder (das ganz instrumentale!) "Atmun"
Vergleichbar mit: Camel, Gong
Veröffentlicht am: 16.12.2004
Letzte Änderung: 4.11.2013
Wertung: 8/15

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Alle weiteren besprochenen Veröffentlichungen von Osiris

Jahr Titel Ø-Wertung # Rezis
1984 Myths & Legends 7.00 2
1989 Reflections 9.00 2
2002 Beyond Control - Live 9.00 1
2007 Visions from the past 7.00 2
2010 Tales of the Divers 7.00 1

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