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STATISTIK
24169 Rezensionen zu 16520 Alben von 6433 Bands.
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Peter Gabriel

IV

Coverbild
Informationen

Allgemeine Angaben

Erscheinungsjahr: 1982
Besonderheiten/Stil: ArtPop; Rock / Pop / Mainstream; Worldmusic / Ethno; sonstiges
Label: Virgin
Durchschnittswertung: 12.33/15 (3 Rezensionen)

Besetzung

Peter Gabriel Vocals, Drums, Percussion, CMI Synthesizers
David Rhodes Guitars, Backing Vocals
Larry Fast Moog, Synthesizers
Tony Levin Bass, Stick
Jerry Marotta Drums, Percussion

Gastmusiker

Peter Hammill Backing Vocals
John Ellis Guitar, Backing Vocals
Ekome Dance Company Ghanain Drums
Morris Pert Percussion
David Lord Piano, CMI Synthesizer
Jill Gabriel Backing Vocals
Roberto Laneri Saxophone
Stephen Paine CMI Synthesizer

Tracklist

Disc 1
1. The Rhythm of the Heat 5:19
2. San Jacinto 6:34
3. I Have the Touch 4:36
4. The Family and the Fishing Net   (Ende Seite 1) 7:08
5. Shock the Monkey 5:29
6. Lay Your Hands on Me 6:10
7. Wallflower 6:38
8. Kiss of Life 4:17
Gesamtlaufzeit46:11


Rezensionen


Von: Christian Rode @ (Rezension 1 von 3)


Für mich eine Variation von Peter Gabriel III. Ein starkes Album, das sich noch ein Stückchen weiter in die kommerzielle Richtung bewegt. Dabei liefert PG aber immer noch anspruchsvolle Rockmusik. Das Album setzt genau da an, wo III aufhörte. Mit San Jacinto fügt Gabriel seinem Spektrum noch eine Facette hinzu: ein Klang- und Wortgemälde allererster Güte mit dem mittlerweile alligatorischen Rhythmus. Lay your hands on me ist einer der stärksten Songs von Gabriel überhaupt, irgendwie mysteriös und genial. Die letzten beiden Songs flachen danach deutlich ab. Kiss of Life ist ein weiterer Schritt der Eingliederung in den Mainstream. Es dauert allerdings noch 4 Jahre bis "So".

Anspieltipp(s): Lay your hands on me, San Jacinto
Vergleichbar mit:
Veröffentlicht am: 28.4.2002
Letzte Änderung: 29.7.2012
Wertung: 12/15

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Von: Jörg Schumann @ (Rezension 2 von 3)


Für Christian ist IV eine Variation von III, die er etwas schlechter bewertet als den Vorgänger. Auch für mich steht das Album knapp unter III. Es bedeutet den nächsten Schritt bei der Entwicklung zum Pop-Superstar und ist einiges davon entfernt, ein Meisterwerk des Progrock zu sein. Stilistisch unterscheidet es sich für meinen Geschmack leicht vom Vorgänger. Es ist atmosphärischer, weniger "world-mäßig", aber auch mainstreamiger.

Mit "the rhythm of the heat" macht Gabriel tatsächlich da weiter, wo er 2 Jahre zuvor aufgehört hat: ein hypnotisierender Jungle-Groove, erst langsam, dann wie eine trampelnde Elefantenherde durch den Hörraum jagend, die Musik wirkt irgendwie schwer und macht die drückende Hitze beinahe spürbar. Hätte gut auf III gepasst.

Mit "San Jacinto" habe ich so meine Mühe. Ist mir zu träge, zu langatmig, zu zäh, zu lang. Kommt irgendwie nie richtig zu Potte. Am Schluss wird das Thema des folgendes Stückes angedacht.

"I have the Touch" ist ein tolles Pop-Stück und gibt klar die Richtung des nächsten Album vor. Geprägt von einem genialen Bass-Groove, wie er zu sein hat: tief, sauber und trocken.

"The family and the fishing net" kommt ohne richtige Melodie aus. Über einen harten monotonen Groove werden Gitarren-Riffs und Tastenakkorde hingehackt, Gabriels Stimme ist meist wütend, in einem ruhigeren Interludium in der Mitte des Stücks dann ruhig und zerbrechlich. Hier stimmt für einmal die Einschätzung der neuen Bedeutung des "progressive".

Mit dem nächsten Stück schockt er nicht nur den Monkey sondern auch mich: ein völliger Rohrkrepierer, der das Album total ausbremst. Liebloser, billiger Plastikpop ohne Stimmung und Atmosphäre. Auch die Stimme ist weniger ausdrucksstark als gewöhlich. Das einzige wirklich schlechte Stück des Albums.

Mit "Lay your hands on me" reisst Gabriel das Steuer aber wieder herum. DAS atmosphärische Highlight des Albums, extrem dynamisch in seinem Wechsel von Stille, bedrohlich anschwellenden, rollenden TomToms, Stille, begnadeter Stimme und Klangeffekten.

Die Schmachtballade "Wallflower" finde ich ganz okay: Pathos, eindringlicher Gesang, zum Teil zwar Nahe am Kitsch (v.a. bei den peinlichen synthetischen Panflöten), aber doch stimmungsvoll. Geht aber auch in die Richtung des Pop-Mainstreams.

Die abschliessende Mitwipp-Nummer "Kiss of Life" erinnert mich immer an "Mambo" von Grönemeyer (Bochum, 1984). Witzig aber relativ belanglos.

Mit IV macht Gabriel einen weiteren Schritt Richtung künftigen Pop-Superstar, der er dann mit So werden wird.

Anspieltipp(s): The Rhythm Of The Heat, Lay Your Hands On Me
Vergleichbar mit:
Veröffentlicht am: 8.3.2010
Letzte Änderung: 28.6.2011
Wertung: 11/15
bis 12

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Von: Piotre Walter @ (Rezension 3 von 3)


Für mich ist "IV" oder auch "Security" - unter diesem Titel wurde es in den U.S.A. veröffentlicht - Peter Gabriels' Meisterwerk und beschließt würdig seinen 1. Schaffenszyklus, den experimentellsten seiner Schaffenszyklen. Dem Album wird gerne "vorgeworfen" es würde Peter Gabriels‘ Weg zum Mainstream und Massenerfolg einleiten. Dies ist meiner Meinung nach ungerechtfertigt. Nach dem stylistisch uneinheitlichen und trotzdem brillanten 1. Album hantiert Gabriel auf "II" und "III" mit experimentelleren Sounds und Klängen und diesen Weg setzt er auf "IV" konsequent fort.

Gabriel bewegt sich mit "IV" am weitesten fort von klassischen Rockmusikmustern und arbeitet mit einer Vielzahl von Rythmen uns Sounds, die er in fast 2-jähriger Arbeit mit dem Produzenten David Lord stimmig verbindet. Die im Album stark stilbildende Kombination aus klassischem Schlagzeug, Ethno-Percussion und Drum-Machine ist definitiv einzigartig. Der Einfluß anderer Kulturen z.B. afrikanischer (Rhythm of the Heat, The Family and the fishing net, Lay yor Hands on me), indianischer (San Jachinto) und südamerikanischer (Kiss of Life) ist stärker als je zuvor. Der Synthesizer ist klanglich immer noch von wichtiger Bedeutung, aber es kommen viel mehr rhythmische Elemente zum Tragen, als in den vorherigen Alben. So gesehen topt Gabriel den auf "III" eingeschlagenen Weg (z.B. "Intruder") noch einmal.

Bei aller Rhythmik ist aber vor allem die atmosphärische Stimmung von Titeln wie "Rhythm of the Heat", "The Family and the fishing net", "San Jachinto" und "Lay your Hands on me" in dieser Dichte neu und beeindruckend - kurz: atmosphärisch genialer Art-Rock. Dazu tragen eine Vielzahl von Samples, auch von "natürlichen" Geräuschen bei. Das Album wurde komplett digital aufgenommen und die damals recht neue Technik des Sampling wird ausgiebig eingesetzt.

Zu den bereits erwähnten Art-Rock-Highlights, gesellen sich auch eingängigere Songs wie "I have the touch", "Wallflower" und "Shock the Monkey". Gerade letzteres ist ein kleiner Geniestreich. Extrem tanzbar, (habe es selbst regelmäßig in meiner DJ-Phase in den 80ern aufgelegt) ist es weit entfernt von typischen Dance-Songs dieser Zeit und rhythmisch und kompositorisch eine völlig andere Hausnummer. Ich liebe diesen Song heute immer noch und er nutzt sich eben nicht ab, im Gegensatz zu seinen konventionelleren Nachfolgern "Big Time" und "Sledgehammer" auf dem Nachfolgealbum "So". Zudem sei erwähnt, dass auch die früheren Alben immer einfachere Songs enthielten - man denke an "Solsbury Hill", "Perspective", I don‘t remember" und "And through the Wire".

Fazit: Für mich Gabriels atmosphärisch stärkstes und künstlerisch stimmigstes Album, wenn man von dem Song "Kiss of Life" mal absieht, der mich nicht wirklich zu beeindrucken vermag. Das mag aber auch an den südamerikanischen Rhythmen liegen, die mir nicht wirklich liegen.

Anspieltipp(s): Rhythm of the Heat, San Jachinto, Lay your Hands on me
Vergleichbar mit:
Veröffentlicht am: 7.8.2012
Letzte Änderung: 7.8.2012
Wertung: 14/15

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Alle weiteren besprochenen Veröffentlichungen von Peter Gabriel

Jahr Titel Ø-Wertung # Rezis
1977 I 9.00 3
1978 II 10.50 4
1980 III (Melt) - Ein deutsches Album 14.00 1
1980 III 12.67 3
1982 IV / Ein deutsches Album 13.00 1
1983 Plays Live 9.33 3
1984 Plays Live - Highlights - 1
1985 Birdy (Soundtrack) 7.00 1
1986 So 9.50 2
1989 Passion Sources - 1
1989 Passion (Soundtrack: The Last Temptation of Christ) 11.00 2
1990 Shaking The Tree - 16 Golden Greats - 1
1992 Us 10.20 5
1993 Plus From Us (Compilation) - 1
1994 Secret World Live 11.67 3
2000 Ovo 11.33 3
2002 More Than This (Maxi) - 1
2002 Long Walk Home - Music from The Rabbit-Proof Fence 9.00 1
2002 Up 10.75 4
2003 Growing up Live (DVD) 12.00 2
2003 HIT - 1
2003 HIT (2CD - US version) - 1
2003 HIT (2CD - Germany Version) - 1
2003 HIT (2CD - UK Version) - 1
2003 Growing Up (DVD) 8.00 1
2003 Secret World Live (DVD) 12.50 2
2003 More Than This (DVD) - 1
2004 PLAY (DVD) 13.50 2
2004 Still Growing Up Live 2004 - 18.05.2004 Nürnberg 12.00 1
2007 The Warm Up Tour Summer 2007 - 14.06.2007 Gelsenkirchen 12.00 1
2010 Scratch My Back 11.33 3
2011 New Blood 9.00 2

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