Picture
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Informationen
Allgemeine Angaben
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| Label: |
Inside/Out |
| Durchschnittswertung: |
9.5/15 (4 Rezensionen) |
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Besetzung
| John Mitchell |
Guitars, Lead & Backgrundvocals |
| John Beck |
Keyboards, Backgroundvocals & Leadvocals on Swimming in Women |
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| Pete Trewavas |
Bass, Bass Pedals & Backgroundvocals |
| Chris Maitland |
Drums, Backgroundvocals |
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Gastmusiker
| Melissa Carlton |
Additional Vocals on Losers' Day Parade |
| Karl Middleton |
Additional Vocals on Losers' Day Parade |
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| Steve Hughes |
Drums on Bonus DVD |
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Tracklist
| Disc 1 |
| 1. |
Losers' Day Parade
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9:04
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| 2. |
Letting Go
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5:26
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| 3. |
Leave A Light On
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6:17
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| 4. |
Swimming in Women
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5:23
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| 5. |
People
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6:07
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| 6. |
All You See
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5:08
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| 7. |
Perfect Tense
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4:16
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| 8. |
Room For Two
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3:44
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| 9. |
Holding On
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7:09
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| 10. |
Picture
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2:23
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| Gesamtlaufzeit | 54:57 |
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| Disc 2 |
| 1. |
Leave A Light On
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| 2. |
Letting Go
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| 3. |
Swimming In Women
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| 4. |
Losers' Day Parade
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Rezensionen

Alle Jahre wieder wird uns eine neue ProgSupergroup verkauft - aber nur weil die Mitglieder bei bekannteren Bands mitspiel(t)en, macht das noch lange keine solche, und jemand in meinem Alter hat spätestens ab "BLIND FAITH" gelernt, mit diesem Wort sehr sehr vorsichtig umzugehen.
Die Musik lässt sich recht gut beschreiben - "Popcorn-Mucke". Bombast und manchmal doch Kitsch, wie das im Refrain schlagerhafte "Telling me to tell you" wechseln sich mit Neoproggigem oder leicht Vertracktem ab. Der Vergleich mit Rabin und YES-West passt da ganz gut, allerdings gefallen mit KINO doch etwas mehr.
Nichtsdestotrotz, Freunde von "Pop-Prog" finden hier eine solide Scheibe vor, trotz Geigengesülze, Operettengesang und einer Produktion, die eindeutig auf den amerikanischen AOR-Markt schielt. Das ist auch der für meine Ohren schlimmste Makel - dieser Wall of Sounds läßt kaum Platz für raumliche Tiefe und Transparenz, es klingt alles völlig flächenmäßig.
Für mich sozusagen die "Sommerhitplatte" für Proggies - kommt leider viel zu früh, wir haben erst Februar.
| Anspieltipp(s): |
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| Vergleichbar mit: |
Rabin, Yes-West |
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| Veröffentlicht am: |
21.2.2005 |
| Letzte Änderung: |
29.6.2011 |
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Das Phänomen der "Supergroups" im Prog scheint kein Ende zu nehmen, sei der Begriff aufgrund der immer noch bescheidenen Plattenverkäufe auch noch so zweifelhaft. Und auch wenn man die fast schon unheimliche Betriebsamkeit einiger Musiker, die sich in letzter Zeit in immer neuen Gruppen mit immer neuen Konstellatiionen manifestiert, sicherlich immer mit gewissen Sorgen v.a. bezüglich der Qualität betrachtet, so tritt diese Sorge doch in den Hintergrund, wenn das Resultat so überzeugend ist wie "Picture". Denn was die Herren Mitchell, Beck, Trewavas und Maitland auf ihrem Debüt abliefern, ist in qualitativer Hinsicht über nahezu jeden Zweifel erhaben.
Der musikalische Bogen, den das Album spannt, wird dabei schon mit dem starken Opener "Loser's Day Parade" in einem Stück konzentriert vorgeführt. Schon hier merkt man: Es ist nicht alles Prog, was glänzt. Denn auch wenn es gerade im Prog-Bereich nicht ganz ungewöhnlich ist, jegliche gute Musik irgendwie in diese Region zu schummeln (und gegebenenfalls auch umgekehrt), so will ich doch anmerken, dass man Kinos Debüt mit mindestens derselben Berechtigung als "anspruchsvollen Pop/Rock" bezeichnen könnte wie als Prog. Das musikalische Grundgerüst erinnert nämlich doch am ehesten an John Mitchells anderes Baby - nein, nicht Arena ;) - The Urbane, und denen hat meines Wissens auch noch keiner mehr als einen leichten progressiven Einfluss zugestanden. Dass man "Picture" dann doch noch mit etwas Gemogele als halbes Prog-Album bezeichnen kann, liegt dann auch hauptsächlich an dem, was The Urbane fehlt, dem Keyboarder. Ex-It Bites-Tastenflitzer John Beck spielt nämlich wie schon bei seiner früheren Band ziemlich eindeutig proggige Keys, die zumindest bei mir auch gute Erinnerungen an It Bites (von denen ich leider trotzdem zu wenig kenne) wach werden lassen. Trotzdem könnte ich mir vorstellen, dass die Keyboard-Sounds wieder den einen oder anderen nerven werden, aber man kann es ja nie allen recht machen.
Von einer umfassenden Besprechung der einzelnen Songs will ich an dieser Stelle einmal absehen, denn eigentlich kann ich im Großen und Ganzen meinen Vorrednern zustimmen, und für den Gesamteindruck dürfte ich eigentlich hinreichend Anhaltspunkte gegeben haben. Als für mich herausstechende Stücke habe ich ja schon den Opener erwähnt, aber auch das mit einem ungewöhnlich-amüsanten Text versehene "Swimming in Women" (ich sehe hier insbesondere durch den Text schon das Augenzwinkern, das Andreas so nicht erkennt) oder "Leave a Light On" stechen für mich aus einem ehedem guten Album nochmal positiv heraus. Schwächer ausgefallen ist dagegen v.a. "Room for Two", das etwas uninspiriert daherkommt, und auch das etwas dudelige "Perfect Tense" ist nicht der Weisheit letzter Schluss.
Insgesamt ist Kinos Debüt aber eine wirklich starke Scheibe geworden, der man den Spaß anmerkt, den die Musiker bei der Aufnahme offensichtlich hatten. Ich persönlich kann mir sehr gut vorstellen, dass man im Frühjahr und Sommer aus so manchem heruntergekurbelten Progger-Autofenster "Picture" hören wird, denn die Briten liefern hier Gute-Laune-Mucke par excellence ab.
| Anspieltipp(s): |
Losers Day Parade, Swimming in Women |
| Vergleichbar mit: |
It Bites trifft The Urbane, Yes mit Rabin |
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| Veröffentlicht am: |
4.3.2005 |
| Letzte Änderung: |
7.9.2011 |
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Nach dem Opener ist die Erwartungshaltung hoch: So hört sich eine ideenreiche Mixtur aus Prog und AOR an. Da können sich Asia & Co. eine Scheibe abschneiden. Allerdings bewegt sich die Scheibe sehr bald in ziemlich mainstreamige Gefilde: fetter Sound, Ohrwurmmelodien, allerdings häufig knapp an der Grenze zum Ausgelutschtsein (und manchmal leider auch etwas drüber). Dabei überzeugt Swimming in Women durchaus durch seinen symphonischen Charakter und auch das folgende People bringt nochmal proggige Elemente ein. Aber danach wird es in der zweiten Hälfte etwas dünn. Allein kurz vor Schluss überrascht Holding on nochmal.
Alles super eingespielt, aber die perfekte Beschallung erschlägt einen auf der einen Seite, auf der anderen langweilen die Melodien und Arrangements dann doch ein wenig. Eigentlich schade, wenn man bedenkt, welches Potential Loser's Day Parade v.a. bereitzuhalten schien. So bleibt der Eindruck, es mit einer etwas zahnlosen, dafür aber bombastischen Porcupine Tree-Variante zu tun zu haben. Trotzdem kein schlechtes Album und in seinem Stil (Mainstream Rock mit leichtem Progtouch) sicher ein empfehlenswertes Album.
| Anspieltipp(s): |
Loser's Day Parade, Swimming in Women |
| Vergleichbar mit: |
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| Veröffentlicht am: |
6.3.2005 |
| Letzte Änderung: |
14.3.2012 |
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Vor einem Jahr schrieb ich nach dem Besuch eines Kino-Konzertes an anderer Stelle in etwa Folgendes: "Mainstream-Rock, seichte Popnummern, die Melodien bleiben nicht hängen, unverkennbare Gitarrensoli, solide, aber nicht mehr". Den Silberling hatte ich mir gar nicht erst gekauft.
Was hat sich seit damals geändert? Ich habe die CD wenig später bekommen, habe sie rauf und runter gehört, habe sie immer mehr schätzen gelernt, habe schliesslich mein zweites Kino-Konzert besucht und mir anschliessend die edle Special-Edition gegönnt.
Ich muss meinen ersten Eindruck revidieren: auf Pictures finden sich druckvolle, knackige PowerRock-Stücke mit eingängigen Melodien und Refrains, es finden sich zarte Töne, die mir nur in "Swimming in Women" etwas auf den Senkel gehen, sonst aber gelungen sind, das Schlagzeut spielt songdienlich, streut wohl-dosiert fills-ins und breaks und Mitchell`s Soli sind erste Güteklasse. Meine Highlights sind "Loser`s Day Parade" und "People".
Supergroup? Von den Namen der Bandmitglieder her wohl ja. In Bezug auf die Musik sicher nein. Das ändert aber nichts daran, das Pictures ein tolles Album geworden ist. Mal sehen, was noch kommt. Bin gespannt auf den "Zweitling". Pictures ist auf jeden Fall ein Album, das man immer und immer wieder hören kann und das immer und immer wieder Spass macht.
| Anspieltipp(s): |
Loser`s Day Parade, People |
| Vergleichbar mit: |
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| Veröffentlicht am: |
23.1.2006 |
| Letzte Änderung: |
24.1.2006 |
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