Introspect
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Informationen
Allgemeine Angaben
Besetzung
| Jason Boudreau |
Guitars |
| Jeff Janeczko |
Keyboards |
| Josh Luebbers |
Bass |
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| Mike Rice |
Drums |
| George Glasco |
Guitars |
| Chadd Castor |
Vocals |
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Tracklist
| Disc 1 |
| 1. |
A Different Scene
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4:45
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| 2. |
Grudge
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5:02
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| 3. |
Second Time Around
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6:24
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| 4. |
Altered Past
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4:47
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| 5. |
Drowning
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5:30
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| 6. |
Laughing at your Expense
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3:53
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| 7. |
Holding On
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4:31
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| 8. |
Extramental
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3:23
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| 9. |
Suspended Seconds
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2:33
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| 10. |
Undetermined
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4:44
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| Gesamtlaufzeit | 45:32 |
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Rezensionen

"Introspect" wird von vielen Seiten her als sehr gutes ProgMetal-Album gelobt, teilweise sogar als Genre-Klassiker bezeichnet. Höchste Zeit also auch für die Babyblauen Seiten, sich dem Debüt der Mannen aus dem US-Bundesstaat Colorado, genauer gesagt aus Denver, zu widmen. Und obwohl ich "Introspect" nicht den Klassikerstatus zuerkennen möchte, so handelt es sich - das sei vorab gesagt - tatsächlich um eine weit überdurchschnittliche CD. Ich kann allerdings die höchsten Lorbeeren, die der Band verliehen wurden, insofern verstehen, dass es sehr erstaunlich ist, auf welchem Niveau hier debütiert wurde. Hätte sich die Band nicht nach nur zwei Alben aufgelöst (auflösen müssen?), wäre zumindest das Potential vorhanden gewesen, in die allererste Liga des progressiven Metals einzuziehen.
Nur wenige Bands haben es nämlich geschafft, mit ihrem ersten Album einen derartig massiven Pflock einzuschlagen. Zwar hört man durchaus, dass den Amerikanern ihre Landsleute von Dream Theater, Fates Warning und Queensrÿche nicht gerade unbekannt waren, nichtsdestotrotz schaffen sie es aber, die Einflüsse dieser Klassiker der harten Prog-Gangart mit Ingredienzen aus Power und Thrash Metal so zu kombinieren, dass ein ureigener Sound entsteht. Dabei fällt insbesondere beim Vergleich mit Dream Theater auf, dass The Quiet Room einen wesentlich kompakteren und weniger ausladenden und frickelbetonten Zugang gewählt haben, was sich auch an den eher im unteren Bereich angesiedelten Laufzeiten der einzelnen Songs ablesen lässt. Unter anderem aufgrund dieser Tatsache würde ich daher auch am ehesten eine Ähnlichkeit mit der Spät-Arch- bzw. Früh-Alder-Phase bei Fates Warning sehen.
Wobei "weniger frickelbetont" nicht heißen soll, dass die Musiker nicht trotzdem die Gelegenheit haben (und diese auch nutzen), um zu zeigen, dass sie ganz schöne Chefs an ihren Instrumenten sind. Gerade die beiden Gitarristen mit ihrem Wechsel zwischen emotionalen oder technischen Soli und hartem Riffing sowie das gute und auch vom Sound her wirklich niveauvolle Spiel von Keyboarder Jeff Janeczko, der Ürgselsounds erfreulicherweise vermeidet, tragen gekonnt die Musik und wissen voll und ganz zu überzeugen. Spätestens im instrumentalen "Extramental" bekommt man dann auch um die Ohren gehauen, dass das Drumming technisch ebenso absolut auf der Höhe ist, nur der Bass könnte für meinen Geschmack ruhig etwas dynamischer klingen und v.a. besser zu hören sein. Hinzu kommt noch der gute, teilweise etwas an Geoff Tate erinnernde Gesang von Chadd Castor, der mit seiner variablen Stimme den Hörer sicher durch die Stimmungen der Songs trägt.
Trotz dieses überaus positiven Eindrucks gibt es allerdings doch einige Punkte, die für meinen Teil das Album nicht zu einem Klassiker werden lassen. So ist die Produktion zwar nicht wirklich schlecht, ist aber meiner Meinung nach etwas unausgewogen, v.a. der Bass und die Keyboards sind manchmal deutlich zu weit im Hintergrund und etwas lasch klingt es an einigen, wenigen Stellen auch mal. Dazu kommt noch, dass leider nicht über das gesamte Album das (allerdings sehr hohe) Niveau der ersten drei, vier Stücke gehalten werden kann, allenfalls "Extramental" erreicht das gleiche Niveau. Aber auch mit dieser Einschränkung kann man jedem ProgMetalhead "Introspect" empfehlen, denn man sieht hier eine Band, die man bei einem glücklicheren Verlauf ihrer Geschichte vielleicht zu den großen des Progressive Metal hätte zählen können...
| Anspieltipp(s): |
A Different Scene, Second Time Around, Extramental |
| Vergleichbar mit: |
Fates Warning Ende der 80er liegt am nächsten dran |
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| Veröffentlicht am: |
28.2.2005 |
| Letzte Änderung: |
28.2.2005 |
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Alle weiteren besprochenen Veröffentlichungen von The Quiet Room
| Jahr |
Titel |
Ø-Wertung |
# Rezis |
| 2000 |
Reconceive |
10.50 |
2 |
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